In der vergangenen Saison kämpften die Utah Jazz und die Dallas Mavericks zusammen mit den Houston Rockets um die letzten Playoff-Plätze in der Western Conference. Dallas hatte dabei das bessere Ende für sich, während die Jazz mit nur einem Spiel Rückstand die Playoffs verpassten. Auch in den direkten Duellen ging es hoch her.

Durchwachsene Starts

Dallas gewann das erste und letzte Spiel knapp, während die Jazz das zweite Spiel in der Verlängerung gewinnen konnten. Vor allem Utah wird in Anbetracht der letzten Saison heiß auf Revanche sein und wie man an den direkten Duellen erkennen kann, können Siege oder Niederlagen über Playoff-Einzug oder -Verpassen entscheiden.

Der Saisonstart verlief für beide Mannschaften etwas holprig. Im ersten Spiel mussten die Jazz bei den Blazers ran und fanden kein Mittel gegen Damian Lillard. Durch die 104-113 Niederlage verpatzte man also das erste Spiel, konnte aber mit dem 96-89 Sieg über die Lakers im zweiten Spiel nicht nur ein erfolgreiches Heimdebüt, sondern auch den ersten Erfolg feiern. Im dritten Spiel mussten sie dann bei den Clippers ran, doch leider verloren sie auch dieses Spiel mit 75-88.

Mit dem Duell in San Antonio müssen die Jazz sogar noch ein viertes mal ran, bevor sie auf die Mavs treffen. Dies ist sicher ein Nachteil, bedeutet der Trip nach San Antonio nicht nur Reisestress, sondern auch eine Doppelbelastung im Vorfeld des heute anstehenden Duells.

Trotzdem werden die Jazz zuversichtlich sein. So müssen sie zwar weiterhin auf Gordon Hayward verzichten, doch die Neuzugänge George Hill, Joe Johnson und Boris Diaw machten einen hervorragenden Job und auch wenn leider erst ein Sieg heraussprang, konnten sich ihre Leistungen sehen lassen.

Ohne Nowitzki schwer

Die Mavs starteten von den Ergebnissen noch ein wenig schwächer. Sie verloren alle drei Spiele knapp, hatten dabei allerdings etwas Pech und mussten Dirk Nowitzkis Fehlen verkraften. Nachdem er mit 22 Punkten in Spiel noch überzeugte, fehlte er in den letzten beiden Spielen krank. Zudem halten sich Gerüchte über Achillessehnenprobleme, die jedoch nichts mit seinem Fehlen zu tun haben sollen.

Besorgniserregend ist der Start allerdings nicht. Spiel 1 verlor man in der Verlängerung gegen die Pacers. Anschließend mussten sie zweimal ohne Nowitzki gegen Houston ran. Das erste Aufeinandertreffen verloren sie mit 98-106. Das zweite Spiel war dann noch etwas knapper und ging mit 92-93 durch Freiwürfe verloren.

In der Hoffnung das Dirk zurück kehrt, gehen die Mavs in das Spiel gegen Utah. Natürlich soll der erste Sieg her, damit man gleich zu Anfang einen großen Rückstand auf die Playoff-Plätze vermeiden kann.

Neuzugang Harrison Barnes konnte nur bedingt überzeugen und scheint noch nicht das Zugpferd zu sein. Er traf zwar einen Dreier zur Overtime gegen die Pacers und schenkte den Rockets in einem Spiel 31 Punkte ein, doch es fehlt ein wenig die Dominanz und es wird sicher noch etwas dauern, bis seine Rolle klar definiert ist.

Tipp

Die Mavs stehen nach drei Niederlagen schon ein wenig unter Druck, doch sie wissen, dass sie in allen drei Spielen nicht chancenlos waren, zumal Nowitzki zweimal fehlte. Der Raum für Fehler sei nicht groß, sagte Wesley Matthews, doch gleichzeitig betonte er, dass die Mavs wissen, dass sie ein gutes Team sind. Mit einem hoffentlich wieder gesundem Nowitzki starten sie heute also den nächsten Versuch, der diesmal in einem Sieg endet.

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Player to watch: Harrison Barnes

Barnes wird immer wieder unter besonderer Beobachtung stehen. Sein Monster-Vertrag und die Rolle als Go-To-Guys setzen ihn allerdings auch unter den Druck – eine Situation an die er sich zunächst gewöhnen muss. Seine Leistungen sind bisher schwankend (19, 31 ,10 Punkte), doch er wird weiter Gas geben und Chancen bekommen. Seinen Schnitt von 20 Punkten, sollte er heute erreichen können.

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