Die Utah Jazz sind mit neun Siegen in Folge derzeit das zweitheißeste Team der Liga. Die Atlanta Hawks sind mit sechs Niederlagen am Stück das aktuell zweitschwächste Team der Liga und so ist die Rollenverteilung schnell geklärt. Der Blick auf die Bilanzen und die jeweiligen Tabellenpositionen untermauern die Favoritenstellung der Jazz, die heute den zehnten Sieg in Folge einfahren sollten.

Tipp: Utah Jazz

Erstaunlicherweise konnten die Atlanta Hawks aber die erste Begegnung zwischen diesen beiden Teams für sich entscheiden. Mitte Januar gewannen sie mit 104-90, was für Utah gleichbedeutend mit einem Startschuss war. Seitdem gewannen die Jazz nämlich 21 von 23 Spielen und spielten sich in einen Rausch. Für Atlanta gehörte der Sieg nur zu einer kurzen Phase des Aufbäumens und da die Form zuletzt wieder schlechter war, muss der Tipp heute auf Utah gehen.

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NBA – Utah Jazz (40-30) vs Atlanta Hawks (20-50)

Aktuell steht Utah auf Rang 5, mit nur zwei Spielen Rückstand auf die Viertplatzierten Thunder. Sicher sind ihnen die Playoffs deswegen aber noch nicht, da der Vorsprung auf die Neuntplatzierten Nuggets ebenfalls nur zwei Spiele beträgt. Die Pelicans und Spurs stehen sogar gleichauf, auf den Rängen 6,7 und so ist den Jazz klar, dass sie sich keine Ausrutscher erlauben dürfen.

Die letzten Auftritte und Ergebnisse lassen aber nicht vermuten, dass die Jazz ihre Konzentration nicht halten können. Allerdings hatten sie in den letzten Tagen ein wirklich dankbares Programm, mussten sie während ihrer letzten neun Spiele nur gegen drei Teams mit positiver Bilanz ran (gegen die Wolves ohne Butler, die Pacers und gegen die Pelicans im ersten Spiel nach Davis Wiedergenesung) und hatten ansonsten mit den Kings (2x), Magic, Grizzlies, Pistons und Suns eher leichtes Spiel.

Es spricht jedoch für Utah, dass sie die Spiele souverän gewinnen konnten und dabei defensiv stets überzeugten. Daher kann man auch heute damit rechnen, dass sie gegen Atlanta gewinnen und ihre Serie ausbauen. Anschließend kommt es noch zum Duell mit den Mavs, bevor es erst dann mit Partien gegen die Spurs, Warriors und Celtics wieder schwerer wird, obwohl all diese Teams auch mit Verletzungen zu kämpfen haben. Utahs Aussichten sind also gut und es scheint als könnten sie weiteres Selbstvertrauen im Hinblick auf die Playoffs bzw. Playoff-Qualifikation aufbauen.

Für die Hawks geht es auf der anderen Seite um eigentlich nichts mehr, außer weiter zu lernen. Nach zuletzt sechs Pleiten in Folge rutschten sie mit nur 20 Siegen und bereits 50 Niederlagen wieder auf den letzten Platz, doch selbst diese Tatsache, wird wohl niemanden richtig traurig stimmen. Der Draft steht nämlich an und natürlich hoffen (und brauchen) die Hawks auf einen guten Pick, den sie vermutlich am ehesten bekommen, wenn sie auch am Ende der Saison unten stehen.

Vor allem defensiv finden die Hawks derzeit keine Lösungen in ihren Spielen. 106, 112, 129, 119, 129 und 122 Punkte kassierten sie in den letzten sechs Spielen und da sie in dieser Zeit offensiv auch nicht immer auf der Höhe waren, bestand nur selten die Chance das Spiel zu gewinnen bzw. spannend zu gestalten. Da zudem Kent Bazemore für den Rest der Saison ausfällt, stehen aber auch die Chancen für die kommenden Spiele nicht besser.

Trotz der Negativserie gibt es jedoch einen kleinen Lichtblick. Taurean Prince zeigt sich in seiner zweiten Saison stark verbessert und machte vor allem in den letzten Wochen auf sich aufmerksam. Im März kommt er auf 21,5 Punkte pro Spiel und erzielte zweimal 38 Punkte. Im Januar leistete er sich zwar eine Schwächephase, doch insgesamt werden die Hawks mit seinen Leistungen zufrieden sein und wieder jemanden haben, in den sie Hoffnungen stecken werden. Leider hilft ihnen dies heute aber nur wenig.

Neben Bazemore fehlt außerdem Jaylen Morris. Collins, Bembry, Cleveland und Delaney sind fraglich. Die Jazz haben mehr Glück, müssen sie nur auf Sefolosha und Neto verzichten. Tony Bradley ist zudem fraglich.

Player to watch: Donovan Mitchell

Die Saison geht langsam dem Ende entgegen und so wird auch die Frage nach dem Rookie of the Year immer interessanter. Nachdem Ben Simmons von den Philadelphia 76ers gut startete, kam Donovan Mitchell immer stärker hervor und lief ihm phasenweise den Rang ab. Simmons konnte zuletzt wieder mit einige Triple Doubles überzeugen, doch auch Mitchell spielt weiter sehr stark. Im März steht er bei 21,7 Punkten, 4,7 Rebounds und 4,1 Assists. Sehr starke Werte für einen Rookie. Auch in den letzten Spielen war auf ihn Verlass und die schwache Hawks-Defensive wird ihn nicht stoppen können. Seinen Schnitt sollte er mit 20 Punkten erreichen können.

 

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