In der gesamten Saison hat es sicher nur wenige Spiele gegeben, in dem die Vorzeichen im Vorfeld so klar waren wie heute. Die Liste der Vorteile, die die Utah Jazz in ihrem Duell gegen die Sacramento Kings haben ist lang und beginnt mit der besseren Form. So gewannen die Jazz zuletzt wieder acht Spiele in Folge und kommen in toller Form in diese Partie. Die Kings spielen zwar auch einen, für ihre Verhältnisse, guten März, doch im Vergleich zu Utah verloren sie vier von acht Spielen.

Tipp: Utah Jazz

Utah hat den weiteren Vorteil, dass die zu Hause spielen (23-11), während die Kings in fremder Halle ranmüssen (10-25), wo ihre Bilanz sicherlich ausbaufähig ist. Zudem haben die Kings back-to-back Belastung und Reisestress zu verkraften, da sich gestern noch bei den Warriors spielten (Ergebnis fehlt). Doch damit nicht genug, denn das heutige Spiel ist für Sacramento das fünfte Spiel in den letzten sieben Tagen. Die Belastung ist also entsprechend hoch und während Utah ausgeruht ins Spiel geht, hat Sacramento einige Spiele in den Knochen. Daher kann der Tipp heute nur auf Utah gehen.

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NBA – Utah Jazz (39-30) vs Sacramento Kings (22-47)

Was die Jazz seit Mitte Januar abliefern ist wirklich beeindruckend. Sie gewannen 20 ihrer letzten 22 Spiele und untermauerten dabei mit Siegen über die Raptors, Warriors, Spurs, Blazers oder Indiana, dass mit ihnen zu rechnen ist. Rudy Gobert, Donovan Mitchell und Ricky Rubio konnten dabei sogar den Abgang von Rodney Hood verkraften und Neuzugang Jae Crowder ins Team integrieren.

Umso erstaunlicher ist allerdings, dass die Jazz trotz der herausragenden Form nur auf Rang 7 stehen und nur ein Spiel Vorsprung vor den Neuntplatzierten Clippers haben. Sollte Utah die Form also nicht halten können, wäre die ganze Arbeit umsonst, doch Coach Snyder hat sein Team im Griff und Utah vermittelt eher den Eindruck von Spiel zu Spiel stärker zu werden, als nachzulassen.

Glücklicherweise geht es auch nicht allzu anspruchsvoll weiter, stehen nun Spiele gegen die Kings, Hawks und Mavs an, allesamt Partien, die Utah für sich entscheiden muss um weiter Punkte für die Playoffs zu sammeln. Grundlage für die Erfolge ist nicht nur die gute individuelle Form der Spieler, sondern eine außerordentlich gute Defensive. In den letzten acht Siegen, ließ Utah im Schnitt nämlich nur 88,3 Punkte zu.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Kings mit 99,6 erzielten Punkten pro Spiel die zweitschlechteste Offensive der Liga haben, lässt sich hier also ein weiterer klarer Vorteil für die Jazz finden. Allerdings hofft das junge Team aus Sacramento natürlich trotzdem für eine Überraschung sorgen zu können, obwohl alle Vorzeichen klar gegen sie sprechen.

Die Form ist immerhin relativ gut, wenn man bedenkt, dass sie im März bisher vier von acht Spielen gewinnen konnten. Dabei besiegten sie im vorletzten Spiel sogar die Miami Heat nach Verlängerung mit 123-119 und zeigten dabei einmal mehr, dass sie Spieler haben, die keine Angst vor großen Momenten haben. De’Aaron Fox brachte die Kings nämlich mit einem Korb kurz vor dem Ende in die Verlängerung und bewies damit einmal seine Clutchness.

Letztlich waren die Siege aber relativ wertlos. Die Kings stehen auf Rang 13, haben natürlich keine Chance mehr auf die Playoffs und da sie neben den Heat zuletzt nur die Nets, Knicks und Magic schlagen konnten, lässt sich schnell erkennen, dass die geschlagenen Gegner eher zu den schlechteren Teams der Liga gehören. Da die Belastung zudem vor dem heutigen Spiel sehr groß ist und die ersten Spiele gegen Utah bereits klar verloren gingen (105-120 und 91-989 und zeigten dabei einmal mehr, dass sie Spi), müssen sich die Fans wohl auf eine weitere Pleite einstellen.

Giles fehlt dabei heute sicher. Shumpert und Labissiere sind fraglich. Utah muss auf Neto und Sefolosha verzichten, Bradley ist fraglich.

Player to watch: Rudy Gobert

Der Big-Man der Jazz ist in toller Form. In den letzten Spielen konnte er mit 18,2 Punkten, 12,6 Rebounds und 2 Blocks pro Spiel vor allem offensiv überzeugen und seinem Team nicht nur defensiv Stabilität geben. Wenn Gobert so weiterspielt und die Jazz sicher zudem weiterhin auf Mitchell und Rubio verlassen können, könnten sie ein sehr unangenehmer Gegner in Runde 1 der Playoffs werden, vor allem da Gobert derzeit nach Belieben dominiert. Das nächsten Double Double ist daher auch heute nur Formsache.

 

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