Union halt von Beginn an als eines der Geheimfavoriten auf die Aufstiegsplätze der zweiten Bundesliga. Dies schien das Team zunächst zu überfordern, schließlich legten sie einen kleinen Fehlstart hin. Inzwischen scheint man sich gefangen zu haben und so kommt es, dass hier der Tabellenerste den Tabellenzweiten empfängt. Berlins neue Tribüne scheint dem Verein gut zu tun, der bis heute wie kein anderer Verein in den ersten zwei Ligen echt geblieben ist. Während man bei St. Pauli schon längst den Ausverkauf des guten Rufes beobachten kann, hält man sich in Berlin „eisern“ an die eigenen Werte. Ob dies ausreichen wird um ganz oben mitzumischen?

Union Berlin

Union erlebt einen unglaublichen Hype rund um das Team und den Verein. Man kann dabei nur hoffen, dass sie damit genau so besonnen umgehen werden wie sie es bislang taten, schließlich hat man hier mit viel Geduld einen sehr gesunden Verein aufgebaut.

Die Saison fing miserabel an mit der Heimniederlage gegen VfL Bochum und dem Unentschieden gegen Aufsteiger Bielefeld, aber inzwischen kamen vier Siege und ein Unentschieden dazu und da kein anderes Team in der Liga wirklich komplett dominiert, reicht dies auch für die Tabellenspitze. Beachtenswert waren bislang vor allem die Spiele gegen Fortuna und St. Pauli. Gegen die Düsseldorfer erstaunte vor allem die Abgeklärtheit der Mannschaft, die sehr kontrolliert die 2-0 Führung herausgespielt hatte, bevor man unsicher wurde nach dem Anschlusstreffer. Gegen Pauli wurde ein 0-2 Rückstand in einen 3-2 Sieg gedreht. Solche Spiele sind es natürlich, die einem Team wahren Auftrieb geben. Man wird nun sehen müssen wie Union agieren wird, wenn sich Team auch mal sehr defensiv gegen sie ausrichten.

Die Stärke des Teams ist die Offensive. In der Abwehr unterlaufen ihnen noch immer zu viele Fehler, die in Gegentoren enden. Mit Eggimann fehlt ein wichtiger Mann in der Defensive. Der Schweizer bringt Qualität und Erfahrung mit sich und könnte einer oft unsicheren Abwehr helfen.

Voraussichtliche Aufstellung: Haas – Pfertzel, Stuff, Schönheim, Kohlmann – Kreilach, Parensen – Brandy, Köhler – Mattuschka – Nemec

Greuther Fürth

Fürth hat eine blamable Saison in der Bundesliga hinter sich und dürfte zum Synonym eines überforderten kleinen Vereins geworden sein. Es schien nichts zu funktionieren für den kleinen Verein aus Bayern, der sogar lokal Probleme hat eine halbwegs große Fanbase aufzubauen. Dennoch soll der erneute Aufstieg geschafft werden, aber sie dürften nicht die einzigen sein, die solch ein Vorhaben im Kopf haben.

Die Leistungskurve von Greuther sieht deutlich anders aus als die von Union. Nach einem sensationellen Start mit vier Siegen aus vier Spielen erwarteten viele einen Durchmarsch, doch nun gab es seit drei Spielen keinen Sieg (zwei Unentschieden, eine Niederlage).

Das Team hat sich gut verstärkt und vor allem Spieler wie Füllkrug sollten mit ihrem Talent zum Erfolg beitragen. Mit Djurdjic und Mudrinski fehlen gleich zwei gute Offensivkräfte. Ich werde bei allen Spielen den Eindruck nicht los als könnte Fürths Erfolg vom 21-jährigen Weilandt abhängen. In den Spielen mit seiner Beteiligung war er ein absoluter Glanzpunkt auf dem Platz. Alle drei Spiele in denen er nicht in der Startelf war, wurden auch keine drei Punkte eingefahren. Er ist ganz klar der offensive Motor des Teams.

Voraussichtliche Aufstellung:  Hesl – Brosinski, Mavraj, Korcsmar, Baba – Sukalo, Sparv – Weilandt, Füllkrug, Stieber – Azemi

Fazit

Gedreht und gewendet, am Ende stehen hier zwei Teams, die ihre Duftmarke setzen wollen und die beide vor allem in der Offensive ihre Glanzpunkte setzen. Ich erwarte viele Tore in einem offen geführten Spiel.

Tipp: Über 2,5 Tore – 1,93 Betvictor

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