1860 – Würzburg, ein Kellerduell ist es zwar nicht, aber der Blick beider Mannschaften muss ganz klar nach unten gehen. Der TSV 1860 München liegt als Tabellenvierzehnter lediglich drei Punkte vor dem Relegationsplatz und ist noch etwas stärker gefährdet als die Würzburger Kickers, die nach einer guten Hinrunde das schwächste Team der Rückserie stellen und mittlerweile bis auf Platz zwölf abgerutscht sind. Aktuell beträgt der Vorsprung der Kickers auf den Relegationsang aber immerhin noch sieben Zähler.

Beide Vereine trafen bisher erst zweimal aufeinander und beide Male in dieser Saison in Würzburg. Während die Kickers in der Liga mit 2:0 die Oberhand behielten, setzten sich die Löwen in der zweiten Runde des DFB-Pokals nach torlosen 120 Minuten im Elfmeterschießen durch.

TSV 1860 München

Auf enttäuschende zwölf Punkte aus den ersten 13 Spielen unter dem anschließend entlassenen Kosta Runjaic holte der TSV 1860 München unter Interimstrainer Daniel Bierofka vier Punkte aus den letzten vier Begegnungen vor der Winterpause. Der neue Trainer Vitor Pereira startete mit einem 2:1-Heimsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth (2:1) hervorragend, kassierte dann aber bei Arminia Bielefeld (1:2) und im DFB-Pokal bei den Sportfreunden Lotte (0:2) zwei Niederlagen in Folge. Die aufkommende Krisenstimmung konnte danach allerdings mit Siegen gegen den Karlsruher SC (2:1) und den 1. FC Nürnberg (2:0) vermieden werden, doch die nach diesen beiden Siegen vorhandene Hoffnung, sich aus dem Tabellenkeller verabschieden zu können, war schnell wieder dahin. Denn die letzten drei Spiele beim 1. FC Union Berlin (0:2), gegen den FC St. Pauli (1:2) und bei Hannover 96 (0:1) verlor Sechzig allesamt.

Etwas gelichtet hat sich das Lazarett, doch Victor Andrade, Krisztian Simon, Nico Karger und Sascha Mölders fallen weiterhin aus. Hinter Kai Bülow steht ein Fragezeichen. Viele Änderungen wird Trainer Pereira aber eher nicht vornehmen.

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Ortega – Boenisch, Ba, Uduokhai – Wittek, Lumor – Lacazette, Bülow – Amilton, Aigner – Olic

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Würzburger Kickers

Nach einem furiosen Start mit 17 Punkten aus den ersten neun Spielen wurden die Würzburger Kickers sogar schon als Aufstiegskandidat gehandelt, doch der Aufsteiger konnte das anfängliche Niveau nicht halten. Es folgten sieben Punkte aus sieben Spielen, bevor ein 3:0 gegen den VfB Stuttgart zum Hinrundenabschluss den Abwärtstrend ein wenig kaschierte. Ins neue Jahr starteten die Kickers mit einem 1:1 gegen Eintracht Braunschweig noch ordentlich, doch danach setzte es beim 1. FC Kaiserslautern (0:1), gegen den 1. FC Heidenheim (0:2) und beim VfL Bochum (1:2) drei Niederlagen in Serie. Ein 1:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth war dann nur bedingt eine Trendwende, zumal auf diesen Punktgewinn zuletzt beim 1. FC Union Berlin (0:2) und gegen Dynamo Dresden (0:2) zwei weitere Niederlagen folgten.

Trainer Bernd Hollerbach hat alle Mann an Bord, bislang im neuen Jahr aber noch keine funktionierende Mannschaft gefunden. Erneute Umstellungen sind daher gut möglich.

Aufstellung Würzburger Kickers

Voraussichtliche Aufstellung: Wulnikowski – Pisot, Schoppenhauer, Neumann, Junior Diaz – Schröck, Taffertshofer – Rama, Benatell, Daghfous – Soriano

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Tipp

Die Löwen haben drei von vier Heimspielen unter Trainer Pereira gewonnen, während bei den Kickers im Jahr 2017 nicht viel zusammenläuft. Dass die Kickers in München punkten, ist insgesamt nur schwer vorstellbar.

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