1860 – Sandhausen, ein Duell zwischen zwei Mannschaften, die zwar nach 23 Spieltagen am rettenden Ufer stehen, sich aber in Sachen Klassenerhalt noch lange nicht sicher sein können. Den TSV 1860 München auf Rang 15 trennt nur ein Punkt vom Relegationsplatz. Der SV Sandhausen hat auf diesen zwar immerhin sechs Zähler Vorsprung, doch ein Ruhekissen bedeutet dieser Abstand auch noch nicht.

Seit dem erstmaligen Zweitliga-Aufstieg des SVS im Sommer 2012 gab es fünf Begegnungen beider Vereine mit einer ausgeglichen Bilanz von jeweils zwei Siegen und einem Unentschieden. In München haben die Löwen beim ersten Mal 4:0 gewonnen, vergangene Saison aber mit 0:2 verloren. Und auch das Hinspiel in dieser Saison ging mit 1:0 an Sandhausen. Im Anschluss daran beurlaubten die Sechziger Trainer Ricardo Moniz.

TSV 1860 München

Nach sieben Spielen in Folge ohne Sieg musste mit Markus von Ahlen auch der zweite Löwen-Trainer in dieser Saison seinen Hut nehmen. Die Ernennung des bisherigen U21-Trainers Torsten Fröhling zum neuen Chef stieß zunächst zwar auf ein sehr geteiltes Echo, scheint aber keine schlechte Wahl gewesen zu sein. Zumindest haben die Löwen gleich beim Einstand des neuen Trainers ihre Sieglos-Serie mit einem 2:1 gegen den FC St. Pauli beendet und anschließend auch beim Tabellenführer FC Ingolstadt ein 1:1 mitgenommen, wenngleich dieses Remis doch etwas glücklich zustande gekommen ist.

Getrübt wurde die Freude über den Punktgewinn im Derby indes durch die erneute Verletzung von Rubin Okotie. Der 13-fache Torschütze der laufenden Saison muss mehrere Wochen lang pausieren, was im Angriff der Löwen eine große Lücke reisst. Erster Okotie-Ersatz ist wohl Marius Wolf, der in einer ansonsten vermutlich unveränderten Startelf vom rechten Flügel nach innen rückt und selbst von Valdet Rama vertreten wird.

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Eicher – Kagelmacher, Schindler, Vallori, Wittek – Weigl, Bülow – Rama, Adlung, Bandowski – Wolf

SV Sandhausen

Nach zwei Niederlagen zum Ausklang des vergangenen Jahres, die rund um den Hardtwald die Sinne geschärft haben, ist der SV Sandhausen nach der Winterpause noch ungeschlagen. Zunächst wurde mit einem 0:0 der FC St. Pauli auf Distanz gehalten, ehe beim FC Ingolstadt ein 3:1-Auswärtscoup glückte. Bei der SpVgg Greuther Fürth (0:0) nahmen die Kurpfälzer wieder einen Punkt mit und zuletzt gelang mit dem 2:0 gegen den VfR Aalen ein Big-Point gegen einen direkten Konkurrenten, dem in München der nächste folgen könnte.

Trainer Alois Schwartz scheint inzwischen auch in der mit 20 Treffern aber noch immer zweitschwächsten Offensive der Liga eine funktionierende Formation gefunden zu haben. Während Aziz Bouhaddouz ganz vorne stürmt, agieren Andrew Wooten und Nicky Adler hängend über Außen mit dem im neuen Jahr deutlich verbesserten Manuel Stiefler in verkappter Spielmacher-Position. Im Vergleich zum Sieg gegen Aalen ist generell nicht mit Veränderungen zu rechnen. Vom Kreis der Stammelf steht nur der verletzte Linksverteidiger Leart Paqarada nicht zur Verfügung.

Aufstellung SV Sandhausen

Voraussichtliche Aufstellung: Riemann – Kübler, Kister, Hübner, Achenbach – Kulovits, Linsmayer – Wooten, Stiefler, Adler – Bouhaddouz

Tipp

Die Löwen scheinen unter dem neuen Trainer Fröhling endlich in die Spur zu finden. Zudem ist auch das Quäntchen Glück zurück bei den Sechzigern, die mit Sandhausen auf einen zwar kompakt agierenden, aber sicherlich nicht übermächtigen Gegner treffen, bei dem nach dem Sieg vergangene Woche und der dadurch einigermaßen komfortabel gewordenen Tabellenposition vielleicht der letzte Tick Entschlossenheit fehlen könnte.

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