1860 – KSC, in einem vor der Saison nicht unbedingt zu erwartenden Kellerduell stehen sich am elften Spieltag zwei eigentlich ambitionierte Traditionsklubs gegenüber. Der TSV 1860 München, der nach der Rettung in der Relegation Anfang Juni eigentlich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben wollte, steht sieglos und erst mit sechs Punkten auf Rang 17 und hat deshalb die Länderspielpause wieder einmal zu einem Trainerwechsel genutzt.

Beim Karlsruher SC kündigte Trainer Markus Kauczinski “nur“ seinen Ausstieg zum Saisonende an, was auch damit zu tun haben dürfte, dass neun Punkte aus zehn Spielen und Platz 14 weitaus weniger sind als man sich nach der äußerst knapp verpassten Aufstieg am Ende der Vorsaison erhofft hatte. 48 Duelle gab es bislang, von denen die Löwen 21 gewonnen haben und der KSC bei elf Remis 16 für sich entscheiden konnte. In München gewann der KSC allerdings nur dreimal und kassierte bei fünf Unentschieden schon 15 Niederlagen.

TSV 1860 München

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Ortega – Kagelmacher, Schindler, Rodnei, Wittek – Adlung – Wolf, Liendl, Vollmann, Claasen – Okotie

Der TSV 1860 München hat zu Beginn der Länderspielpause nicht ganz unerwartet die Reissleine gezogen und den glücklosen Torsten Fröhling durch Trainer-Routinier Benno Möhlmann ersetzt. Und das, obwohl die Löwen unter Fröhling zuletzt viermal in Folge nicht verloren haben. Allerdings bei Unentschieden gegen den 1. FC Kaiserslautern (1:1), beim SV Sandhausen (1:1), gegen RB Leipzig (2:2) und bei Arminia Bielefeld (1:1) eben auch nicht gewonnen, wodurch sich die Tabellensituation zugespitzt hat, in der nun Möhlmann zum Rettungsanker werden soll.

Möhlmann hat gleich bei seinem Einstand einige Personalsorgen. Insbesondere die Gelbsperre von Abräumer Milos Degenek bereitet sorgen, da es wegen der Verletzung von Kai Bülow keine echte Alternative mehr gibt. Und der eigentlich offensiv bessere Daniel Adlung plagte sich zuletzt auch mit einer Prellung herum. In der Innenverteidigung muss Möhlmann zudem darauf hoffen, dass Rodnei rechtzeitig fit wird.

Karlsruher SC

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Gulde, Mauersberger, Kempe – Prömel, Peitz – Barry, Yamada – Nazarov, Hoffer

Mit inklusive DFB-Pokal beim SSV Reutlingen drei Pleiten in Serie ist der Karlsruher SC katastrophal in die neue Saison gestartet, schien dann aber mit zwei Siegen beim FSV Frankfurt (2:1) und gegen den MSV Duisburg (2:0) die Kurve bekommen zu haben. Es folgten aber ganz schwarze Wochen mit klaren Niederlagen bei Eintracht Braunschweig (0:6), gegen Union Berlin (0:3) und beim SC Paderborn (0:2), ehe sich die Badener zuletzt wieder ein wenig stabilisierten und dreimal in Folge zumindest einen Punkt holten. Dass sowohl gegen Fortuna Düsseldorf als auch beim 1. FC Heidenheim und gegen den SC Freiburg sehr spät der 1:1-Ausgleich gelang, spricht für die Moral des KSC und sollte das Selbstvertrauen gestärkt haben.

Nach der ordentlichen Leistung gegen Freiburg wird der angesichts seiner Ankündigung, zum Saisonende aufzuhören, sicherlich besonders im Fokus stehende Kauczinski wohl nur wenig verändern. Stammkeeper Dirk Orlishausen dürfte nach überstandener Verletzung aber ins Tor zurückkehren.

Tipp

Die Münchner Löwen waren schon unter Ex-Coach Fröhling mehrfach nahe dran am ersten Sieg. Der erfahrene Möhlmann dürfte nun wissen, wo es anzusetzen gilt und gegen einen keineswegs in Bestbesetzung befindlichen KSC mit dem lang ersehnten Dreier starten.

Tipp: Sieg TSV 1860 München – 2.50 Interwetten

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