1860 München – Frankfurt, ein Duell zweier punktgleicher Tabellennachbarn, die sich mit einem Erfolg ein wenig Luft auf die Abstiegszone verschaffen könnten. Die Münchner Löwen, die als vor allem vom längst entlassenen Trainer Ricardo Moniz selbsternannter Aufstiegskandidat in die Saison gestartet waren, hoffen nach dem 4:1 beim 1. FC Union Berlin am vergangenen Wochenende nun endlich einmal nachlegen zu können. Frankfurt dürfte derweil nicht ganz unglücklich darüber sein, auswärts anzutreten. Denn während die Bornheimer im eigenen Stadion noch sieglos sind, wurden die letzten drei Partien in der Fremde allesamt gewonnen.

Und auch an die letzten beiden Auftritt in der Allianz Arena hat der FSV gute Erinnerungen. Vor dem 2:2 in der vergangenen Saison gelang 2012/13 sogar ein 2:1-Sieg bei den Löwen. Insgesamt haben die Sechziger im direkten Vergleich mit zehn Siegen bei sechs Unentschieden und sieben Niederlagen aber die Nase vorne.

TSV 1860 München

Nachdem zunächst ein positiver Effekt des Trainerwechsel von Moniz zu Markus von Ahlen ausgeblieben ist, scheint sich an der Grünwalder Straße nun einiges in die richtigen Bahnen zu bewegen, wobei Rückschläge nie auszuschließen sind. So gelang am 12. Spieltag mit dem 3:0 beim VfL Bochum nach zuvor vier Pflichtspielniederlagen am Stück endlich wieder ein Sieg, auf den allerdings eine schwache Leistung und ein 0:1 gegen Fortuna Düsseldorf folgten. Das 4:1 in Berlin soll nun aber keine abermalige Enttäuschung zur Folge haben. Stattdessen hoffen die Löwen, die mit fünf Punkten aus sechs Spielen das zweitschwächste Heimteam der Liga vor dem FSV Frankfurt sind, auf den zweiten Dreier vor eigenem Publikum.

Trainer Markus von Ahlen, der in Berlin nur mit den ersten 50 Minuten zufrieden sein konnte, ehe sich beim Stande von 4:0 Nachlässigkeiten einschlichen, wird vermutlich Ilie Sanchez nach abgesessener Gelbsperre wieder für die Startelf nominieren, sodass Yannick Stark gegen seinen Ex-Klub die Bank droht. Ein Fragezeichen steht noch hinter Torjäger Rubin Okotie, der unter der Woche wegen Knieproblemen nicht voll trainieren konnte. Ein Ausfall des Österreichers, der zehn von 19 Löwen-Toren erzielte, wäre kaum zu kompensieren.

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Ortega – Angha, Vallori, Schindler, Wittek – Sanchez, Adlung, Weigl – Wolf, Okotie, Rama

FSV Frankfurt

Der FSV Frankfurt weist eine bemerkenswerte Bilanz auf. Zwölf der bisherigen 15 Punkte wurden auswärts geholt, während es am heimischen Bornheimer Hang in sieben Spielen nur zu drei Unentschieden reichte. Vor dem Spiel in München ist diese Bilanz natürlich Grund zu Optimismus, zumal die letzten Auswärtspartien beim SV Sandhausen (3:0), bei der SpVgg Greuther Fürth (5:2) und beim VfR Aalen (1:0) alle gewonnen wurden. Aktuell sitzt aber vor allem noch das klare 0:3 in den Köpfen der Frankfurter Spieler, die anders als zu Hause auswärts bislang eine exzellente Chancenverwertung vorweisen können.

Trainer Benno Möhlmann wird trotz der Niederlage voraussichtlich die gleiche Elf aufbieten wie in der Vorwoche. Mit dem schnellen Zlatko Dedic in der Spitze wird der FSV auch in München vor allem auf Konter lauern und ansonsten mit drei defensiven Mittelfeldspielern die Räume eng machen.

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Klandt – Huber, Beugelsdijk, Balitsch, Bittroff – Kruska, Konrad, Oumari – Engels, Grifo – Dedic

Tipp

Davon ausgehend, dass Okotie rechtzeitig fit wird und die Löwen an die ersten 50 Minuten von Berlin anknüpfen können, spricht vieles für einen Heimsieg. Auch die Tatsache, dass Frankfurt auswärts bislang fast jede zweite Torchance nutzen konnte. Eine Quote, die auf Dauer kaum beizubehalten sein wird.

Tipp: Sieg TSV 1860 München – 2.0 Tipico

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