1860 – Nürnberg, beide Vereine spielen nicht die Rolle, die man sich vor Saisonbeginn erhofft hat, weisen aber jeweils einen leicht positiven Trend auf. Der TSV 1860 München konnte seinen Vorsprung auf die Abstiegszone zuletzt auf immerhin fünf Punkte vergrößern, ist damit aber natürlich noch lange nicht aus dem Schneider. Und beim 1. FC Nürnberg hat man bei sieben Zählern Rückstand auf Rang drei das Thema Aufstieg noch nicht ad acta gelegt.

Schon 72-mal gab es dieses bayerisch-fränkische Derby. Mit 32 Siegen spricht die bisherige Bilanz für den Club, während es die Löwen bei 15 Unentschieden nur auf 25 Erfolge bringen. In München allerdings hat Nürnberg bei elf Siegen und sieben Remis schon 17 Niederlagen einstecken müssen.

TSV 1860 München

Nach dem 2:1-Sieg im Hinspiel in Nürnberg und sieben Punkten aus den ersten vier Spielen wurde beim TSV 1860 München kurzzeitig von der Bundesliga geträumt, ehe ein Negativlauf von nur fünf Zählern aus den folgenden neun Begegnungen für Ernüchterung und die Trennung von Trainer Kosta Runjaic sorgte. Unter Interimscoach Daniel Bierofka fiel die Bilanz mit vier Punkten aus vier Spielern dann auch nur durchwachsen aus, ehe im Winter der neue Trainer Vitor Pereira das Kommando übernahm und gleich fünf neue Spieler verpflichten durfte. Der Start gegen die SpVgg Greuther Fürth gelang dann mit einem 2:1-Heimsieg gleich, bevor ein 1:2 bei Arminia Bielefeld und vor allem ein 0:2 im Achtelfinale des DFB-Pokals bei den Sportfreunden Lotte schon wieder Krisenstimmung aufkommen ließen. Mit einem zwar späten, aber dennoch hochverdienten 2:1-Sieg gegen den Karlsruher SC wurde dann aber am Wochenende eine weiter zunehmende Unruhe verhindert.

Gut möglich, dass die Startelf nach dem guten Auftritt gegen den KSC unverändert bleibt, wobei sich aber auch die Joker Stefan Aigner, Michael Liendl und Ivica Olic empfehlen konnten. Jan Mauersberger, Sascha Mölders, Florian Neuhaus, Victor Andrade, Krisztián Simon und Nico Karger fehlen derweil weiterhin.

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Ortega – Boenisch, Ba, Uduokhai – Wittek, Lumor – Lacazette, Bülow – Amilton, Aycicek – Gytkjaer

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1. FC Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg hat einen Fehlstart mit nur zwei Punkten aus den ersten sechs Spielen mit vier Siegen in Folge einigermaßen wettmachen können, danach aber bis zum Winter wieder nachgelassen und es bei durchwachsenen elf Punkten aus sieben Spielen verpasst, zu den Top-Teams vorzustoßen. Dennoch und trotz des Verkaufs von Torjäger Guido Burgstaller war im Winter der Glaube an den Aufstieg noch vorhanden, der dann allerdings mit der 1:2-Heimpleite gegen Dynamo Dresden zum Rückrundenauftakt einen herben Dämpfer erhielt. Inzwischen ist die Hoffnung auf eine Aufholjagd aber wieder zurück und das aus gutem Grund. Beim 1. FC Heidenheim gelang ein überzeugender 3:2-Sieg und auch die Leistung beim jüngsten 1:1 gegen Eintracht Braunschweig war gut.

Während Tim Leibold, Patrick Erras und Dave Bulthuis weiterhin ausfallen, könnte Kapitän Miso Brecko zurückkehren. Ein Risiko wird Trainer Alois Schwartz dank des starken Vertreters Patrick Kammerbauer aber kaum eingehen.

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Kirschbaum – Kammerbauer, Margreitter, Hovland, Lippert – Petrak, Behrens – Kempe, Möhwald, Sabiri – Matavz

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Tipp

Jeweils drei Tore fielen in den drei Ligaspielen der Löwen nach der Winterpause und die Begegnungen mit Beteiligung des 1. FC Nürnberg sind mit 3,45 Toren im Schnitt ohnehin die torreichsten in der gesamten 2. Bundesliga.

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