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Analog zum deutschen Wahlkampf geht auch die WM-Qualifikation in die heiße Phase. Und analog zu Angela Merkel stellt man sich auch bei der deutschen Nationalelf auf Langweile ein. Mit der maximalen Ausbeute von 18 Punkten führt der DFB seine Quali-Gruppe souverän an und hat die zweitplatzierten Nordiren bereits auf fünf Punkte distanziert. Die Kräfteverhältnisse sind somit eindeutig verteilt – selbst wenn Jogi Löw einmal mehr in die Experimentekiste greifen sollte.

 

Tschechien

Die letzten drei Quali-Ergebnisse: 1:1 vs. Norwegen, 6:0 vs. San Marino, 2:1 vs. Norwegen

Spätestens am vergangenen Quali-Spieltag verloren die Tschechien endgültig den Anschluss an die souverän vorneweg marschierende DFB-Elf. Beim 1:1 gegen Norwegen ließen die Osteuropäer Federn und schafften es nicht, den Abstand auf Rang zwei zu verkürzen – im Gegenteil: Nordirland zog auf vier Punkte davon.

Somit stehen die Tschechien vor der aktuellen Länderspielperiode mit dem Rücken zur Wand. Sie treten gegen beide besser postierten Teams der Gruppe an, und müssen aus diesem Intervall mindestens vier Punkte mitnehmen. Ein schier unmögliches Unterfangen.

Zur Erinnerung: Tschechien steht nicht nur wegen der 0:3-Pleite gegen Deutschland oder der Nullnummer gegen Nordirland „nur“ auf Rang drei in Gruppe C, sondern auch weil sie gegen Teams wie Norwegen oder gar Aserbaidschan (0:0) nicht mehr als einen Punkt ergattern konnten. Eigentlich darf das nicht reichen, um das Ticket für Russland 2018 zu lösen. Dementsprechend gestaltet sich die aktuelle Situation.

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6,20
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Deutschland

Die letzten drei Quali-Ergebnisse: 7:0 vs. San Marino, 4:1 vs. Aserbaidschan, 8:0 vs. San Marino

Jogi Löw ist eigentlich kein Mann der klaren Worte und deutlichen Ansagen. Zumindest nicht öffentlich. Löw äußert sich stets Bedacht, nie unreflektiert oder im Affekt. Bloß keinem auf die Füße treten. Nichts sagen, was einem später um die Ohren gehauen werden könnte. Ab und an lässt der Schwabe dann aber doch einen markigen Spruch los.

Zuletzt wurden wir Zeuge eines jener seltenen Momente, als Löw die Qualität des deutschen Fußballs über die Maßen lobte und für die WM in Russland vom „härtesten Konkurrenzkampf“ sprach, den es unter seiner Ägide je gegeben hatte. Die Schreibmaschinen glühten.

17 Confed-Cup-Sieger, sieben Weltmeister, einen U-21-Europameister und Mario Gomez (als einzig Titellosen) nominierte Löw für die Länderspiele gegen Tschechien und Norwegen. Ein starker Kader, in dem Größen wie Neuer, Boateng, Götze oder Mustafi sogar noch fehlen.

Insofern hatte Löw durchaus recht, als er die immense Konkurrenz thematisierte. Allerdings wäre er nicht Löw, wenn er das Ganze nicht auch umgehend relativierte: Konkurrenzdruck sei wichtig, nur so könne man das absolute Limit erreichen. Nach dem kurzen Aufreger war also wieder alles beim Alten.

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Interessante Quoten & Tipp

Im Quali-Spiel in Prag gilt der amtierende Weltmeister als haushoher Favorit. Über die 1,50 klettern die Quoten des DFB daher nicht, wohingegen Tschechien bei den Buchmachern rund um die 7,00 angesiedelt ist.

Da ein Sieg Deutschlands tatsächlich mehr als wahrscheinlich ist, geht es lediglich darum, die Quoten ein wenig aufzubessern. Hier bietet sich das Handicap an. Angesichts der deutschen Extra-Klasse im Angriff und Tschechiens alles andere als sattelfester Defensive ist davon auszugehen, dass sich die DFB-Elf mit mindestens zwei Treffern Differenz durchsetzen wird, was den Handicap-Tipp rechtfertigt.

Daher die Prognose: Sieg Deutschland Handicap 0:1  – Quote 2,40 bei Interwetten.com

 

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