United befindet sich im Mourinho-Modus, wohingegen die Spurs zuletzt schwächelten. Im direkten Duell geht es den Red Devils darum, die minimalen Meisterschaftschancen zu wahren, Tottenham wiederum möchte auch in der kommenden Spielzeit Champions League spielen. Was erwartet uns im Spitzenspiel?

Welch einen besseren Schauplatz könnte es für ein Spitzenspiel geben als das Wembley? Im altehrwürdigsten aller britischen Stadien empfangen die Tottenham Hotspur (Platz 5, 45 Punkte) den Tabellenzweiten aus Manchester (53 Punkte). Können die Spurs Mourinhos Abwehrriegel knacken oder setzt United seine beängstigende Gegentor-Serie fort?

Interessante Quoten & Tipp

Auch wenn die Tottenham Hotspur im Wembley nicht ganz die furchterregende Heimmacht sind, die sie an der Whitehart Lane waren, sehen die Buchmacher die Londoner am Wochenende leicht im Vorteil. Bei Interwetten.com etwa kommt die Pocchettino-Elf auf eine Siegquote von 2,40, während die Gäste aus Manchester bei 2,90 liegen.

Deshalb jedoch Tottenham zum wahrscheinlichen Sieger zu erklären, wäre jedoch ein Trugschluss: Das formstärkere, individuell besser besetzte und mental gefestigtere Team sind derzeit die Red Devils. Zwar muss die Mannschaft ihre aktuelle Verfassung erst noch gegen einen Topgegner bestätigen, doch hierfür scheinen die Spurs gerade recht zu kommen: Bis auf Harry Kane liefen in den vergangenen beiden Pflichtspielen nahezu alle Akteure den eigenen Erwartungen hinterher. Zumindest was die Offensive betrifft, dürfte United mit seinem Abwehrriegel dafür sorgen, dass das auch so bleibt.

Daher die Prognose: Sieg für Manchester United – Quote 3,35 bei 888sport

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Tottenham Hotspur

Die letzten drei Ergebnisse: 1:1 vs. Newport County, 1:1 vs. Southampton, 4:0 vs. FC Everton

Der FA Cup ist den Engländern heilig, auch heute noch. Den prestigeträchtigsten nationalen Pokalwettbewerb des Planeten zu gewinnen, das spornt jeden Erstligisten an, mag er noch so stark sein. Muss solch ein Team jedoch in den zähen ersten Runden Mannschaften wie Newport Country bezwingen, auf einem Rasen mit dem Charme eines Kartoffelackers, so fällt es selbst dem diszipliniertesten Profi schwer, jene Pflichtaufgaben mit vollster Konzentration anzugehen. Was in diesem Fall passieren kann, zeigte sich zuletzt am Beispiel der Tottenham Hotspur.

Beim Viertligisten in Newport rotierte Mauricio Pocchettino zweifellos durch, doch mit Kräften wie Harry Kane, Fernando Lorrente, Jan Vertonghen oder Moussa Dembelé stand dennoch jede Menge Qualität auf dem Platz. Allein: Gebracht hat es wenig. Vor allem die blutleere erste Halbzeit dürfte für Spurs-Fans nur schwer ertragen gewesen zu sein, dass man über 45 Minuten einem Rückstand hinterherlief, passt somit ins Bild – ebenso wie die Tatsache, dass sich einmal mehr Harry Kane zum Retter seiner Farben aufschwang und in den Schlussminuten immerhin noch den Ausgleich herstellte. Das Remis in Newport war somit kein Beinbruch, aber auch nicht der souveräne Auftritt eines drei Klassen besser situierten Favoriten.

Vielleicht steckte der Mannschaft auch noch das spektakuläre Unentschieden gegen Southampton in den Gliedern. Gegen die Saints lieferten die Spurs einen heißen Schlagabtausch, der zwar nur zwei Tore parat hielt, darüber hinaus jedoch mit jeder Menge weiterer Höhepunkte aufwartete. Die Punkteteilung kann schlussendlich als leistungsgerecht bezeichnet werden.

Insgesamt wartet Tottenham somit seit zwei Pflichtspielen auf einen Sieg, bleibt jedoch andererseits auch seit acht Partien unbezwungen. Um auch die kommenden Wochen ohne Niederlage zu bestreiten, bedarf es jedoch einer deutlichen Leistungssteigerung: Mit ManU, Liverpool, Arsenal und Juventus Turin warten innerhalb von 14 Tagen gleich vier namhafte Gegner.

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Manchester United

Die letzten drei Ergebnisse: 4:0 vs. Yeovil Town, 1:0 vs. FC Burnley, 3:0 vs. Stoke City

Es gibt die Teams mit einer starken Verteidigung, Vereine mit guten Individualdefendern und einem griffigen Abwehrkonzept. Daneben gibt es Teams mit einem wahren Abwehrbollwerk, jene Mannschaften, die zehn Mann um den eigenen 16er parken und bis zum Tod den eigenen Kasten verteidigen. Und dann gibt es Teams von José Mourinho.

Dass der portugiesische Starcoach ein Meister der Verteidigung ist, dürfte seit Jahren weithin bekannt sein. Dennoch ist es immer wieder verblüffend zu sehen, wie gut seine Defensivkniffe mitunter greifen. Selten zeigte sich Mourinhos Raffinesse deutlicher als in den letzten Wochen bei Manchester United: Noch im Dezember hatte die Mannschaft in nur vier Spielen ganze sieben Gegentreffer kassiert, sehr zum Missfallen ihres Trainers, der anschließend zweifellos die richtigen Knöpfe gedrückt hat. Seither haben die Red Devils in sechs Pflichtspielen keinen einzigen Treffer mehr zugelassen.

Dabei ist es keinesfalls kämpferische Destruktivität, die Mourinho lehrt: Im Gros der Spiele ist United weiterhin spielbestimmend und auch offensiv dominant. Nur scheint die Mannschaft überdies nun ihr defensives Potential voll auszuschöpfen, indem sie im Verbund und diszipliniert verteidigt. Der Lohn: Fünf Pflichtspielsiege in Serie bei einem Torverhältnis von 12:0.

Natürlich waren die Gegner der vergangenen Wochen nicht wirklich konkurrenzfähig, allen voran Yeovil Town im FA Cup, doch selbst Teams wie Burnley, Stoke oder Everton müssen erstmal derart souverän geschlagen werden, wie es United zuletzt tat. Die Mannschaft wirkt definitiv vorbereitet auf das Gipfeltreffen mit den Tottenham Hotspur.

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