Manchester City erwischte es in der vergangenen Woche knüppeldick. Zwei Pleiten gegen Liverpool und dadurch das Aus in der Champions League, daneben die Niederlage im Manchester Derby. Ausgerechnet jetzt geht es nach Tottenham, wo man zumindest die Meisterschaft eintüten will. Ob das gelingt?

Viel Zeit zum Verdauen hat ManCity nicht: Nur vier Tage nach dem bitteren CL-Ausscheiden gegen Liverpool treten die SkyBlues die Reise ins Wembley an, wo sie auf die Tottenham Hotspur treffen. Anders als City sind die Spurs in hervorragender Verfassung und hoffen auf Punkte, um Rang drei zurückzuerobern. Die Vorzeichen stehen nicht schlecht: Der psychische Vorteil liegt klar auf Seiten Tottenhams.

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Vor zwei Wochen hätten die Buchmacher wohl noch Manchester City zum leichten Favoriten erklärt im Spitzenspiel gegen Tottenham. Doch nach drei bitteren Niederlagen in Serie hat sich das Blatt gewendet: Der designierte Meister wirkt so verwundbar wie nie zuvor in dieser Saison, Tottenham dagegen präsentiert sich seit Wochen in bestechender Verfassung.

Wer Pep Guardiola und seine Spieler nach dem CL-Ausscheiden gehört hat, dem dürfte klar sein, dass dieser Rückschlag nicht binnen vier Tagen aus den Köpfen der Spieler verschwunden sein wird. Angesichts des immensen Vorsprungs in der Liga erwartet die Mannschaft das „Bayern-Problem“: Motivation aufzubringen wird in den nächsten Wochen schwer – gerade in der Fremde. Da auf höchstem Niveau schon ein Quäntchen fehlende Leistungsbereitschaft entscheiden kann, sehen wir die Spurs vorne.

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Tottenham Hotspur

Die letzten drei Ergebnisse: 2:1 vs. Stoke City, 3:1 vs. FC Chelsea, 3:0 vs. Swansea City

Im Grunde genommen haben die Tottenham Hotspur nur ein echtes Problem: Sie spielen in der falschen Liga. In Italien, Frankreich, Deutschland, wohl auch Spanien hätte eine Mannschaft dieser Klasse ein Top-3-Abo, doch auf der Insel müssen die Spurs hart um eine Spitzenplatzierung kämpfen. Dass sie dabei trotz großer Konkurrenz auf einem exzellenten Weg sind, zeigt einmal mehr, wie prächtig sich die Mannschaft von Mauricio Pocchettino in den vergangenen Jahren entwickelt hat – auch wenn der Werdegang außerhalb Englands kaum honoriert wird.

Zu den Zahlen: Tottenham ist abseits des internationalen Geschäfts, aus dem man sich nach einer extrem knappen Serie gegen Juventus Turin verabschieden musste, seit 15 Pflichtspielen ungeschlagen und lieferte dabei beinah serienmäßig beeindruckende Vorstellungen. Die jüngste derer datiert vom 01.04, als die Spurs Chelsea klar mit 3:1 hinter sich ließen und Rang vier somit mehr oder minder zementierten: Der Vorsprung auf die Blues beträgt nun ganze zehn Punkte. Zuvor hatte man geegn Swansea und Bournemouth (4:1) die erwarteten Favoritensiege eingefahren, ebenso wie am letzten Wochenende gegen Stoke.

Mit dem designierten Meister aus Manchester wartet nun das nächste Topteam auf die Spurs. Allzu große Angstzustände sollte das in London jedoch nicht auslösen: Gerade in den Duellen mit Spitzenteams präsentierten sich die Spurs in jüngerer Vergangenheit extrem nervenstark: Manchester United schlug man 2:1, Arsenal 1:0, gegen Liverpool trennte man sich 2:2, Chelsea wiederum wurde wie beschrieben ebenfalls besiegt. Die Bilanz gegen die Top Six stimmt also – wenn auch nicht unbedingt gegen ManCity: Das Hinspiel verlor Tottenham klar mit 1:4.

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Manchester City

Die letzten drei Ergebnisse: 1:2 vs. FC Liverpool, 2:3 vs. Manchester United, 0:3 vs. FC Liverpool

Dass Fußball brutal sein kann, ist gemeinhin bekannt. Gegenüber Pep Guardiola war das runde Leder jedoch nie brutaler als in den vergangenen sieben Tagen. Nach drei Niederlagen am Stück ist die Mannschaft mental am Boden, noch nicht englischer Meister und obendrein nicht wie erwartet im CL-Halbfinale vertreten. Wie gesagt, brutal.

Zum Hinspiel des CL-Viertelfinales war ManCity durchaus selbstbewusst angetreten, auch wenn Guardiola schon vor dem Auftritt in Liverpool klarmachte, dass er die Reds für das Team auf dem Planeten hält, dass Citys Spielweise am härtesten bestrafen kann. Genau so kam es auch: Liverpool fuhr einen Tempoangriff nach dem nächsten, die SkyBlues waren heillos überfordert und nicht präsent in den entscheidenden Zweikämpfen. Binnen 19 Minuten erzielten die Reds so drei Treffer, die das Tor zum Halbfinale bereits weit aufstießen.

Im Rückspiel deutete sich zunächst ein Comeback an: Schon nach drei Minuten ging City in Führung und war drauf und dran, nachzulegen. Das Team schnürte beinah verängstigt wirkende Liverpooler im eigenen Sechzehner ein und schlug Flanke um Flanke. Bernardo Silva traf nur den Pfosten, Leroy Sanés Treffer zum 2:0 wurde fälschlicherweise aberkannt. Ein wenig mehr Fortune, und City wäre mit einem 3:0 in die Halbzeit gegangen. Stattdessen schlug Liverpool zurück und erzielte wenige Minuten nach Wiederanpfiff den Ausgleich, wovon sich die Citizens nicht mehr erholten. Damit wartet Pep weiterhin auf die erste CL-Finalteilnahme seit seinem Abschied aus Barcelona.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, verpasste ManCity es ausgerechnet vor heimischer Kulisse gegen Erzrivale ManUnited, die englische Meisterschaft klarzumachen. Zur Halbzeit führte man klar und hochverdient mit 2:0, hätte bereits auf drei, vier oder fünf Tore Vorsprung hochschrauben können. Doch genau wie es wenige Tage später in der Königsklasse ablief, gestaltete sich auch Durchgang zwei im Manchester Derby: United nutzte seine ersten beiden Chancen eiskalt zum Ausgleich, wodurch City völlig den Faden verlor. Chris Smalling machte mit seinem Siegtreffer für die Red Devils alles klar.

Vor dem nächsten Ligaspiel steckt City damit tief in der Krise. Mental aus diesem Loch zu kommen ist schwer – und braucht Zeit. Ob die vier Tage Pause seit dem CL-Aus dafür gereicht haben?

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