Es ist nicht mehr lange hin, bis sich die Profis auf der Insel in den wohlverdienten Sommerurlaub verabschieden und der Ball über die Sommermonate ruht. Zunächst stehen jedoch noch zwei (bzw. drei) Spieltage an, und einige Entscheidungen sind noch offen. Dementsprechend dürften sowohl die Spurs als auch ManU äußerst motiviert zu Werke gehen am kommenden Sonntag.

Tottenham Hotspur

Die letzten drei Ergebnisse: 0:1 vs. West Ham United, 2:0 vs. FC Arsenal London, 1:0 vs. Crystal Palace

Da spielen die Spurs eine Rückrunde zum Niederknien, dank der sie sogar den zeitweise weit enteilten Tabellenführer Chelsea wieder ins Schwitzen brachten, und dann begräbt ausgerechnet Abstiegskandidat West Ham United die letzten Funken Titelhoffnung.

Vor dem Spieltag nämlich waren die Spurs bis auf vier Punkte an Chelsea dran und hätten bei einem Ausrutscher der Blues wieder ordentlich Leben in die Bude bringen können. Doch mit einer seltsam uninspirierten und kraftlosen Leistung brachte sich das kleinere der Londoner Teams um die eigene Hoffnung. Zuvor hatte man noch dem FC Arsenal die Grenzen aufgezeigt und endlich wieder ein Londoner Derby gewonnen.

Nun jedoch stehen auch die Spurs vor einer recht spannungslosen Schlussphase. Chelsea wird sich in den letzten drei Spielen angesichts von sieben Zählern Vorsprung nicht mehr die Butter vom Brot schmieren lassen und Rang zwei wiederum ist dank ebenfalls sieben Punkten Vorsprung genauso gesichert. Insofern geht es gegen ManU vor allem ums Prestige: Darum, einmal mehr zu zeigen, dass die Spurs trotz des jüngsten Fauxpas im Konzert der Großen angelangt sind.

Aufstellung Tottenham Hotspur

Erik Lamela, Dany Rose, Harry Winks, Cameron Carter-Vickers. Was klingt wie ein Best-Of der talentiertesten britischen Youngsters, ist die Verletztenliste der Spurs. Doch zum Glück hat Maurizio Pocchettino ja noch etliche weitere Optionen:

Lloris – Walker, Alderwereild, Vertonghen, B.Davies – Dier, Wanyama – Eriksen, Alli, Son – H. Kane

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Manchester United

Die letzten drei Ergebnisse: 1:1 vs. Celta Vigo, 0:2 vs. FC Arsenal, 1:0 vs. Celta Vigo

Es waren nicht unbedingt Zauberfußball und spielerischer Klasse, die Manchester United bis ins Finale der Europa League geführt haben. Und doch stehen die Red Devils nun kurz vor dem ersten internationalen Titel in der Post-Ferguson-Ära.

Absehbar war das nur teilweise. United fand nur schwer in die Saison, weshalb man die Spitzenteams in der Tabelle von Anfang an nur von unten zu Gesicht bekam. Der als Heilsbringer verpflichtete Mourinho stand früh in der Kritik, und auch als sein Team zur Aufholjagd bließ, haftete United noch immer der Ruf einer Mannschaft an, deren Ruf größer ist als ihr fußballerisches Vermögen.

Zum Teil mag dies stimmen. Das United alter Tage beispielsweise hätte sicherlich nicht mit 0:2 gegen Arsenal in seiner aktuellen Verfassung verloren. Es hätte Celta Vigo wohl auch nicht nur dank einiger gelungener Individualaktionen geschlagen. Dennoch muss man den Red Devils der aktuellen Generation hoch anrechnen, dass sie als eines von nur vier Teams in dieser Saison den FC Chelsea schlagen konnten, und das durchaus überzeugend.

Gegen Tottenham wird also dieses Manchester gefragt sein. Die Spurs sind schwer zu bespielen, weshalb die Klasse eines Rashford oder Pogba alleine nicht reichen wird. Eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung ist vonnöten, und dafür dürfte es oberste Priorität gehabt haben, die Spieler nach dem Halbfinalrückspiel am vergangenen Wochenende bestmöglich wieder fitzubekommen.

Aufstellung Manchester United

Apropos fit. Mit James Wilson, Marcos Rojo, Zlatan Ibrahimovic, Timothy Fosu-Mensah, Luke Shaw, Ashley Young und Marouane Fellaini im Lazarett sieht es mit den Rotationsoptionen für Mourinho nicht allzu gut aus. Heißt im Klartext: Doppelschicht für die Europa-League-Helden.

De Gea – A. Valencia, Bailly, Blind, Darmian – Ander Herrera – Lingard, Fellaini, Pogba, H.Mkhitaryan – Rashford

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Interessante Quoten & Tipps

Das Spitzenspiel vom Sonntag geht am Wettmarkt mit einer überraschend klaren Verteilung an den Start. Die Spurs stehen mit Quoten um die 1,80 in favorisierter Stellung gegenüber den Gästen aus Manchester (um die 4,80).

Für ein Topspiel sind die Verhältnisse also relativ klar verteilt, was wir insgesamt für absolut tragbar halten. Die Spurs sind das mit Abstand besten Heimteam der Liga und in 18 Spielen an der Whitehart Lane noch immer ungeschlagen in dieser Saison. Dass müde Red Devils daran etwas ändern können, erscheint uns nur schwer vorstellbar.

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