Borussia Dortmund erwischte fürs Champions-League-Achtelfinale kein leichtes Los. Kann der BVB den Tottenham Hotspur den Garaus machen?

K.o.-Phase! Borussia Dortmund steht im Champions-League-Achtelfinale, wo der Bundesligist auf die Tottenham Hotspur trifft. Im Duell mit dem englischen Spitzenteam braucht es Höchstleistungen – doch zuletzt zeigten sich die Borussen anfällig. Kann der Bundesliga-Tabellenführer im Wembley Zählbares mitnehmen oder behalten die Spurs die Punkte in der Heimat?

Interessante Quoten & Tipp

Die Buchmacher sehen die Gastgeber aus London als leichten Favoriten, was sich auch in den Quoten niederschlägt: Bei Interwetten.com wird ein Sieg der Spurs mit dem 2,30-Fachen des eigenen Einsatzes vergütet, während der Gewinnfaktor bei einem Erfolg des BVB bei 3,00 liegt. Diese Verteilung gibt die zu erwartenden Verhältnisse durchaus treffend wieder.

Denn auch wenn der BVB als Bundesliga-Tabellenführer anreist, dürfte er im Wembley nicht als spielbestimmendes Team auftreten. Vielmehr ist eine ausgeglichene Partie zu erwarten, in der die Spurs optische Vorteile genießen. Diese dürften auch in einem Chancenplus münden, denn wie anfällig die Dortmunder Hintermannschaft gegen offensivstarke Teams agieren kann, zeigte sich zuletzt gegen Hoffenheim (3:3).

Die Spurs hingegen können auf eine der sichersten Defensivreihen des Kontinents vertrauen und schossen sich mit drei Siegen am Stück in Form, während Dortmund seit drei Spielen auf einen Sieg wartet. Rechnet man zu Form und Defensivvermögen noch die individuellen Vorteile hinzu, die Tottenhams Kader aufweist, so sollte man dem Favoritenstatus der Spurs Tribut zollen und die starken Siegquoten der Gastgeber ausnutzen.

Daher die Prognose: Sieg für die Tottenham Hotspur – Quote 2,30 bei sunmaker

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Tottenham Hotspur

Die letzten drei Ergebnisse: 3:1 vs. Leicester City, 1:0 vs. Newcastle Unitd, 2:1 vs. FC Watford

Die Spurs sind zurück: Drei Siege in Folge feierten die Tottenham Hotspur zuletzt, womit das Team dem BVB in starker Verfassung entgegentritt. Noch vor zwei Wochen hätte man das nicht behaupten können.

Damals waren die Spurs gerade im FA Cup ausgeschieden, peinlicherweise gegen Crystal Palace, dem kleinsten aller Premier-League-Stadtrivalen. Es schien, als habe das Team die Aufgabe in Pokalrunde vier nicht ganz ernst nehmen wollen, und so schickte Palace Tottenham mit einer verdienten 0:2-Pleite nach Hause. Vor allem die sonst so sichere Hintermannschaft zeigte sich selten anfällig – wie schon wenige Tage zuvor gegen Chelsea.

Im Duell mit den Blues waren die Spurs eigentlich favorisiert gewesen, das Halbfinalhinspiel im Ligapokal hatten sie für sich entscheiden können (1:0). Im Rückspiel jedoch drehte sich der Spieß, Chelsea egalisierte den Rückstand binnen Minuten. Nur mit Ach und Krach rettete sich Tottenham ins Elfmeterschießen, wo das Glück den Spurs jedoch nicht hold war – 2:4.

Die zwei Niederlagen stürzten das Team in ein Mini-Loch: Doppeltes Pokalaus binnen drei Tagen. Noch ein, zwei weitere schwache Auftritte, und Tottenhams erste Krise der Saison wäre geboren. Es kam jedoch anders.

Nur drei Tage nach der Pleite gegen Chelsea fanden die Spurs zurück auf die Erfolgsspur, gegen den FC Watford gewann das Team – wobei auch das Spiel gegen Hornets zunächst eine andere Richtung nahm. Den zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand konnte die Pocchettino jedoch erfolgreich drehen – 2:1.

Anschließend traf Tottenham auf Newcastle United (1:0) und Leicester City (3:1), gegen die das Team mehr oder minder ungefährdete Heimsiege einfuhr. Mit nunmehr drei Erfolgen am Stück schüttelte der Tabellendritte der Premier League die kritischen Stimmen der Vorwochen schnell wieder ab.

In der Champions League hingegen ist man Kritiker gewohnt an der White Hart Lane. Die schwachen internationalen Leistungen Tottenhams in den vergangenen Jahren haben die Zweifel persistent werden lassen, und nach den Pleiten gegen Barcelona (2:4) und Inter Mailand (0:1) im Laufe der Gruppenphase rechnen auch in diesem Jahr die meisten Experten mit einem Ausscheiden der Spurs – womöglich schon im Achtelfinale.

Mögliche Aufstellung Tottenham Hotspur

Spurs-Coach Pocchettino hat im Grunde genommen lediglich zwei Ausfälle zu beklagen, doch eben das Fehlen dieser beiden Spieler wiegt enorm schwer: Topstürmer Harry Kane und Spielmacher Dele Alli sind bereits seit Wochen verletzt, sie dürften die gesamte Achtelfinalserie verpassen. Ihr Trainer dürfte seine Leistungsträger wie gewohnt ersetzen:

Lloris – Trippier, Alderweireld, D. Sanchez, D. Rose – Winks, Sissoko – Eriksen, Son, Lucas – Llorente

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Borussia Dortmund

Die letzten drei Ergebnisse: 3:3 vs. TSG 1899 Hoffenheim, 2:4 i.E. vs. SV Werder Bremen, 1:1 Eintracht Frankfurt

Das Formtief der Dortmunder Borussia, es kommt zu einer Unzeit. Ausgerechnet vor dem CL-Achtelfinal leistete sich der BVB seine bislang schwächsten Auftritte – gleich drei an der Zahl.

Zunächst trat der Bundesliga-Tabellenführer in Frankfurt an, wo die Dortmunder auf eine exzellent eingestellte Eintracht trafen. Den Hessen gelang es, Dortmunds Kreise meist früh zu stören, sodass die Schwarz-Gelben kaum einmal in die gefährlichen Räume vordrangen. Der BVB wiederum verstand sich ebenfalls gut darauf, das Offensivspiel der formstarken Adler zu unterbinden, sodass sich die Teams mit einem leistungsgerechten Unentschieden trennten – 1:1.

Anschließend trafen die Dortmunder im DFB-Pokal auf Werder Bremen, einen guten, aber keinen sehr guten Kontrahenten. Vor heimischer Kulisse rechneten daher viele mit einem überlegenen Sieg des BVB – doch wieder einmal schrieb der Pokal seine eigene Geschichte.

Nach 90 intensiven Minuten stand es 1:1, ein ebenso gerechtes Ergebnis wie das 3:3 nach einer wilden Verlängerung. Nachdem sich die Teams also 120 Minuten auf Augenhöhe duelliert hatten, musste es das Elfmeterschießen richten, indem die Gäste von der Weser die Oberhand behielten. Zurück blieben konsternierte Dortmunder, die es zwei Stunden lang versäumt hatten, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken und anschließend am Glück scheiterten.

Das bittere Pokalaus wirkte offenbar nach, denn gegen die TSG Hoffenheim lieferte der BVB einen der denkwürdigsten Auftritte der Saison: Bis zur 75. Minute sah alles nach einem dominanten Heimerfolg aus, 3:0 führten die Borussen – doch dann kippte das Team aus unerklärlichen Gründen auseinander. Mit einer beeindruckenden Schlussoffensive zwangen die Kraichgauer die Gastgeber in die Knie und glichen Sekunden vor dem Abpfiff aus – 3:3.

Somit verpatzten die Dortmunder nicht nur gehörig die Generalprobe vor der Reise nach London, sie büßten obendrein Teile ihres Liga-Vorsprungs ein. Der Rückstand des FC Bayern beträgt zwar noch immer fünf Punkte, doch nach drei sieglosen Pflichtspielen in Folge wachsen die Zweifel an Dortmunds Souveränität. Und je nachdem, wie sich das Team auf der Insel schlägt, könnten diese Zweifel noch wachsen.

Mögliche Aufstellung Borussia Dortmund

BVB-Coach Favre wird die verletzungsbedingten Ausfälle der Innenverteidiger Akanji und Balerdi einigermaßen verschmerzen können – das Fehlen von Kapitän Reus jedoch dürfte ihm Kopfweh bereiten. Ersetzen lässt sich die Klasse des Spielmachers in Dortmunds Kader nicht, nur das Kollektiv kann den Ausfall auffangen – etwa wie folgt:

Bürki – Piszczek, Weigl, Diallo, Hakimi – Delaney, Witsel – Sancho, M. Götze, Guerreiro – Alcacer

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Tottenham Hotspur – Borussia Dortmund im TV oder Livestream

DAZN überträgt das Duell zwischen den Tottenham Hotspur und Borussia Dortmund live auf dazn.de. Angepfiffen wird die Partie am 13. Februar um 21.00 Uhr. Wer hier kein Abo hat und wessen Wohnsitz sich nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz befindet, für den bietet der Wettanbieter bet365 eine günstige Alternative. Alle Spiele der Premier League werden hier im Live Stream gezeigt, alles was man dafür benötigt ist ein Konto bei dem Wettanbieter und Guthaben oder eine kürzlich abgeschlossene Wette.

 

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