Eigentlich ist die Rollenverteilung im Spiel zwischen den Toronto Raptors und den Phoenix Suns nichts worüber man diskutieren muss. Die Raptors stehen mit einer Bilanz von 28 Siegen und 15 Niederlagen auf Platz 2 in der Eastern Conference, während die Suns mit nur 13 Siegen und 29 Niederlagen, das Schlusslicht in der Western Conference sind. Doch der Verlauf der letzten Wochen, in der es auch das erste Duell zwischen beiden Teams gab, welches die Suns mit 99-91 gewannen, lassen einen genaueren Blick auf beide Mannschaften zu.

Toronto Raptors

So gehen die Raptors zwar trotz allem als klarer Favorit ins Spiel, doch sicher war die Form der letzten Wochen ausbaufähig, da der Vorsprung auf die Verfolger immer geringer wurde. Kurz nach Weihnachten war noch alles in Ordnung, doch angefangen mit der 111-121 Niederlage gegen die Warriors, begannen für Toronto drei schwache Wochen. Sieben der 13 Spiele gingen verloren und die Raptors machten es sich selbst schwer.

Fehlende Defensivarbeit, unkonzentrierte Leistungen in der Offensive und daher auch schwache Wurfquoten, waren vor allem in den letzten beiden Spielen gegen die Sixers und Hornets Gründe für ausbleibende Erfolge. Coach Casey machte daher kein Geheimnis daraus, dass die Defensive besser werden muss und kurzzeitige Schwächen in der Offensive zu überbrücken. Natürlich besteht noch kein Grund zur Panik, doch nachdem man lange unangefochten auf Platz 2 stand, haben die Celtics als ärgster Verfolger nur noch eine Niederlage weniger als der Tabellendritte.

So sollte das Spiel gegen Phoenix auf Grund der klaren Ausgangsposition eigentlich genau das Richtige sein, um wieder in Form zu kommen. Doch die Niederlage im ersten Spiel zeigte auch auf, dass Toronto in den letzten Wochen nicht in Top-Form war, viel rumstand und wenig für die Erfolge arbeitete. Glücklicherweise sind die Raptors aber ein Top-Team, das weiß, wie es solche Phasen überwindet. Ein klarer Sieg gegen die Suns, wäre dabei sicherlich ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Phoenix Suns

Die Suns haben natürlich andere Pläne und würden die Raptors gerne ärgern, ähnlich wie bei ihrem letzten Erfolg, gegen die San Antonio Spurs. Mit 108-105 setzten sich die Suns, angeführt von Devin Bookers 39 Punkten durch und sorgten für einen Paukenschlag. Leider konnten sie den Erfolg in den folgenden und gleichzeitig letzten beiden Spielen nicht wiederholen. Zunächst verloren sie gegen Utah, bevor die Cavaliers eine Nummer zu groß waren. Nun folgt jedoch nicht sofort das nächste Topspiel gegen Toronto, denn zunächst musste Phoenix gestern noch gegen die Knicks ran (Ergebnis fehlt).

Mit nur 4,5 Spielen Rückstand auf Platz 8 scheinen sogar die Playoffs noch rechnerisch möglich, doch die Suns streiten sich seit Wochen um die letzten drei Plätze und sie schaffen es einfach nicht aus dem Tabellenkeller. Kein Wunder, konnten sie in dieser Saison erst zweimal zwei Spiele in Folge gewinnen. Eine längere Siegesserie gab es nicht und so ist auch die Tabellensituation wenig überraschend.

Immerhin ist aber kein Spieler verletzt und der erst 19jährige Booker ist mit derzeit 20,4 Punkten pro Spiel Topscorer seiner Mannschaft. So sind immerhin die Zukunfts-Aussichten gut, doch sowohl für diese Saison, als auch für das heutige Spiel stehen die Chancen eher schlecht etwas Großes zu erreichen. Daher bleibt den Suns nicht mehr als die Außenseiterrolle, die sie aber im ersten Spiel gegen die Raptors bereits zu nutzen wussten.

Der Spread ist zwar relativ hoch und die Niederlage und Form der Raptors nicht besonders gut, doch Toronto hat die eigenen Probleme erkannt und weiß, dass auch Spiele wie heute wichtig sein können, um wieder zu alter Dominanz zu finden. Dass die Suns das erste Spiel gewinnen konnten, sorgt für zusätzliche Motivation bei den Raptors und so kann man davon ausgehen, dass eine konzentrierte Leistung folgen wird, durch die die Raptors den Suns keine Chance lassen. Zudem hat Phoenix die Doppelbelastung zu verkraften, was Toronto einen weiteren Vorteil verschafft.

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Player to watch: DeMar DeRozan

DeMar DeRozan wurde in den vergangenen Tagen als All-Star-Starter gewählt. In Anbetracht der tollen Saison und auch im Vergleich zu Kyle Lowry ist seine Wahl allerdings mehr als verdient. 28 Punkte erzielt der Flügelspieler pro Spiel und mit gerade mal einem Dreier alle zwei Spiele. Das letzte Spiel in dem er weniger als 23 Punkt erzielte liegt über drei Wochen zurück und so wird er sich auch heute wieder aggressiv präsentieren und seinen Schnitt mit 28 Zählern erreichen können.

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