Unser Tipp: Sieg Toronto Raptors

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In den bisher spannendsten Playoffs seit einigen Jahren kommt es im Duell zwischen den Toronto Raptors und den Philadelphia 76ers zu einem alles entscheidenden siebten Spiel. Nachdem die Raptors im Spiel 6 die Chance zum Einzug in die Conference Finals nicht nutzen konnten, da die Sixers Spiel 6 mit 112-101 gewannen, geht die Serie nun noch einmal nach Toronto, wo die Raptors erneut ihre Chance nutzen wollen.

Die Sixers standen nach Spiel 5 in der Kritik. Allen voran Coach Brett Brown, aber auch die beiden Jungspunde Joel Embiid und Ben Simmons bekamen ein Großteil der Häme ab, nachdem die Sixers vor allem in Spiel 5 unfassbar schwach spielten. Doch das Team aus Philly gab in Spiel 6 die richtige Antwort, verteidigte sehr gut und vor allem Simmons wusste sein bisher bestes Spiel dieser Serie abzuliefern. Damit kommt es zu einem alles entscheidenden siebten Spiel und der Druck ist auf beiden Seiten entsprechend groß.

Toronto Raptors – Philadelphia 76ers Spiel 7 Tipp

Während die Sixers den Vorteil haben, das Selbstbewusstsein aus dem letzten Sieg mit in die heutige Partie zu nehmen, hat Philly natürlich die eigenen Fans im Rücken. Zwar verloren die Raptors auch schon ein Spiel zu Hause gegen Philly, doch vor allem der Auftritt in Spiel 5 sollte Mut machen. Man kann davon ausgehen, dass beide Teams bis an die Grenzen gehen werden und es werden Kleinigkeiten sein, die über Sieg und Niederlage entscheiden.

Festzuhalten ist bisher folgendes: Kawhi Leonard war der konstanteste und beste Spieler der Serie, doch selbst wenn er überragte, war er auf die Mitarbeit seiner Teamkollegen angewiesen. Lowry, Ibaka und Co. enttäuschten in einigen Spielen, die die Raptors folgerichtig verloren. Leonard ist also heute besonders gefordert, braucht jedoch auch gute Leistungen seiner Kollegen.

Bei den Sixers ist festzuhalten, dass sie sehr von Joel Embiid abhängig sind. In dieser Serie erspielten sich die Sixers mit ihm auf dem Feld ein +/- Rating von +80, saß er auf der Bank sah es anders aus und der Score ist -97 aus Sicht der Sixers. Zudem zeigten die Sixers, dass die Defensive der Schlüssel sein kann, verteidigten sie in Spiel 6 sehr stark.

Am Ende bleiben aber auf beiden Seiten einige Fragen offen. Kann Embiid Leistung bringen und halten die Sixers dem Druck stand? Was ist mit den Raptors? Brechen sie wie in den letzten Jahren ein? Der Heimvorteil, die etwas größere Erfahrung und die Konstanz von Leonard sollten heute den Unterschied ausmachen, so dass der Tipp auf Toronto gehen sollte.

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Philadelphia 76ers – Toronto Raptors Spiel Rückblick Spiel 6

Spiel 1: TOR – PHI 108-95

Spiel 2: TOR – PHI 89-94

Spiel 3: PHI – TOR 116-95

Spiel 4: PHI – TOR 96-101

Spiel 5: TOR – PHI 125-89

Spiel 6: PHI – TOR 112-101

Stand: 3-3

Spiel 6 stand mal wieder im Zeichen der Sixers-Starting Five. Redick war mit 11 Punkten der schwächste Scorer, der Butler, Embiid und Harris spielten offensiv besser (alle mindestens 16 Punkte) und verteidigten sehr stark. Besonders hervor tat sich jedoch Ben Simmons, der mit 21 Punkten, 8 Rebounds und 6 Assists sein bestes Spiel zeigte. Bereits zu Beginn der Partie war auch er mit dafür verantwortlich, dass Philly gut ins Spiel fand.

So führten die Sixers nach dem ersten Viertel bereits mit 29-21 und die Fans in Philly spürten, dass heute etwas möglich ist. Nach vier Minuten führten sie zunächst mit 13-5 und die Raptors waren zu ihrer ersten Auszeit gezwungen. Anschließend kamen die Raptors dank Siakam und Leonard schnell zurück ins Spiel und gingen dank eines 10-0 Runs sogar selbst in Führung (15-13). Die Sixers antworteten wiederum mit einem 10-0 Lauf und erspielten sich bis zum Viertelende die 29-21 Führung.

Die Sixers nutzten die gute Phase und bauten ihren Vorsprung zu Beginn des zweiten Viertels immer weiter aus. Nach vier Minuten führten sie mit 42-23 und kurzzeitig machte es den Eindruck, als wäre bereits eine Vorentscheidung gefallen. Anschließend wurde jedoch Embiid ausgewechselt und plötzlich brachen die Sixers ein wenig ein. Toronto holte Punkt um Punkt auf und verkürzte auf 35-42. Embiid kehrte zurück und plötzlich bekamen die Raptors wieder Probleme. Sie kämpften zwar weiter, doch bis zur Pause erhöhte sich der Rückstand wieder und aus ihrer Sicht ging es beim Stand von 43-58 in die Halbzeit.

In den ersten zwei Minuten des dritten Spielabschnitts hatten die Gäste dann noch immer Probleme einen erfolgreichen Abschluss zu finden. Die Sixers nutzten dies eiskalt aus und erhöhten den Vorsprung wieder auf 19 Punkte. Wieder kämpften sich Toronto allerdings heran und verkürzte Mitte des dritten Viertel nochmal auf 61-69. Das Auf und Ab setzte sich weiter fort, so dass der Rückstand zum Ende des Viertels wieder auf 67-87 angewachsen war.

Der Spielverlauf ließ zwar erahnen, dass die Partie noch nicht entschieden war, doch die Raptors kamen im letzten Viertel nicht mehr entscheidend ran. Philly verteidigte weiter konsequent, fand in der Offensive immer wieder Wege zu scoren, so dass sie am Ende verdientermaßen ein siebtes Spiel erzwangen, da sie die Partie mit 112-101 gewinnen konnten.

Aussicht Spiel 7:

In Spiel 7 geht es natürlich um alles und beide Teams haben verschiedene Ansätze, wie sie die Partie gewinnen wollen. Die Sixers brauchen fraglos einen starken Embiid und einen ebenfalls gut aufgelegten Simmons. Wenn dazu Butler abliefert und Harris und Redick treffen stehen ihre Chancen gar nicht schlecht. Dazu kommt, dass ihre Defensive ebenso stark sein muss, wie in Spiel 6.

Auf Seiten der Raptors kommt es auf die Rollenspieler an. Während Leonard weiterhin abliefert und zu den besten drei Spielern der Playoffs gehört, enttäuschten seine Teamkollegen in Spiel 6 mal wieder. Zwar war Siakam mit 21 Punkten durchaus gut, doch von Lowry (13 Punkten), Gasol (7), Green (8), Ibaka (9) kam insgesamt zu wenig.

Die Fans werden die Raptors natürlich antreiben und sicherlich ist die Tatsache zu Hause zu spielen, ein großer Vorteil. Allerdings wartet Arbeit auf die Raptors, werden sie hochkonzentriert zu Werke gehen müssen. Nachdem Toronto in den letzten Jahren in großen Momenten oft scheiterte und Lowry und damals DeRozan und Co. häufig die Clutchness abgesprochen wurde, geht nun Leonard voran und muss sein Team mit Hilfe von Gasol und Green weiterführen. Die Sixers haben allerdings starke Waffen, doch da Embiid nicht ganz fit scheint und Toronto etwas mehr Erfahrung mitbringt, sollte sich das Team von Kawhi Leonard durchsetzen können.

 

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