Unser Tipp: Sieg Toronto Raptors

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Sowohl die Toronto Raptors als auch die Orlando Magic gehen mit großer Vorfreude in die Playoffs. Während die Raptors als Tabellenzweiter, mit einem Top besetzten Kader in Jahr 1 nach LeBron James versuchen werden, endlich die Eastern Conference zu gewinnen, erarbeiteten sich die Orlando Magic mit einer überragenden Schlussphase der Saison die Playoffs und belohnten sich damit selbst, für eine tolle Saison.

Die Magic haben mit dem Einzug in die Playoffs eigentlich schon das Maximum erreicht und es gibt wohl nur wenige Fans, die sich ernsthaft Hoffnungen in dieser Serie ausmalen. Allerdings werden diese Fans wohl enttäuscht, geht in dieser Runde kein Weg an den Raptors vorbei, die mit einem fitten Kawhi Leonard zu den Top-Favoriten auf den Titel gehören.

Allerdings gibt es Gründe, auf die sich die hoffnungsvollen Magic-Fans stützen werden. In der regulären Saison trafen die beiden Teams nämlich viermal aufeinander und zweimal ging die Mannschaft aus Orlando als Sieger vom Feld. Doch der Blick auf die einzelnen Spiele, sowie die jeweilige Situation der beiden Teams wird klar unterstreichen, warum die Raptors am Ende die Serie gewinnen werden.

Das erste Spiel gewannen die Raptors Mitte November mit 93-91. Danny Green erzielte 2,3 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Korb und führte die Raptors damit zum ersten Sieg. Im zweiten Spiel gingen dann allerdings die Magic mit 116-97 als Sieger vom Feld. Es war eine herbe Klatsche für die Raptors, die keine Antwort auf Nikola Vucevic hatten, der mit 30 Punkten, 19 Rebounds und 8 Assists überragte.

Überraschenderweise gewannen die Magic auf das dritte Spiel klar. Beim 113-98 Erfolg von Orlando stand zwar Marc Gasol bereits im Kader der Raptors und konnte Vucevic zumindest in Ansätzen stoppen, doch es fehlte Kawhi Leonard und Toronto spielte insgesamt zu unkonzentriert. Im bisher letzten Spiel gingen dann wieder die Raptors als Sieger vom Feld. Mit 121-109 siegten sie klar, waren diesmal auch komplett und drehten das Spiel nach schwachen ersten Viertel.

Die Raptors werden in den Playoffs sicherlich konzentrierter auftreten, als bei den beiden Pleiten. Zudem sind sie gesund und daher auch auf alle Positionen besser besetzt. Es spricht also letztlich trotz der beiden Pleiten alles für das Team aus Toronto.

Situation Toronto Raptors (2. Platz: 58 Siege – 24 Niederlagen)

Voller Hoffnung geht das Team von Coach Nick Nurse in die diesjährigen Playoffs. Nach Jahren der Ernüchterung und dem erneuten Scheitern in den Playoffs 2018 entschied sich GM Masaj Ujiri zu einem drastischen Schritt. Trainer und Coach of the Year, Dwane Casey und Top-Spieler DeMar DeRozan wurden völlig überraschend entlassen bzw. getradet und die Mannschaft sollte umgebaut werden.

Nun könnte man sagen, dass die Raptors sich mit einer Bilanz von 58-24 im Vergleich zum letzten Jahr, das sie mit 59 Siegen und 23 Niederlagen beendeten verschlechterten, allerdings zeigt der genauere Blick, dass dieser Schluss nicht ganz richtig ist. Zunächst musste sich die Mannschaft nämlich finden, sich an das neue System von Coach Nick Nurse, sowie sich an den neuen Leader, Kawhi Leonard gewöhnen.

Dazu baute sich auch das Team etwas anders auf, kam Danny Green als Neuzugang hinzu und entwickelte sich Pascal Siakam so stark, dass er sich in der Starting Five festspielte und der Topfavorit auf den Most Improved Player Award ist. Außerdem hatten die Raptors immer wieder mit Ausfällen und Verletzungen zu kämpfen und zu guter Letzt sorgte ein Trade für Marc Gasol, zum Ende der Trade-Deadline für eine weitere Veränderung.

Die Werte zeigen zudem ganz gut, warum die reguläre Saison letztlich trotzdem ein Erfolg für Toronto war. Kawhi Leonard verpasste 22 Spiele und wurde sehr häufig geschont, Kyle Lowry verpasste 17 Spiele, Serge Ibaka 8, VanVleet 18, Powell 22 und Neuzugang Marc Gasol machte nur 26 Spiele für Toronto. Trotz allem hatten sie die zweitbeste Bilanz der Eastern Conference.

Außerdem haben sie eine der besten Starting Fives der Liga. Kyle Lowry, Kawhi Leonard und Marc Gasol sind alle mehrmalige All-Stars, Danny Green bewies in San Antonio bereits häufig seinen Wert und ist Finals-erfahren und Pascal Siakam ist einer der aufstrebenden Stars der Liga. Dazu ist die Bank mit Spieler wie VanVleet, Ibaka, Powell, Anunoby oder Lin hervorragend besetzt, sodass Toronto es in diesem Jahr endlich in die Finals schaffen könnte. Sie sind jedenfalls einer der Top-Favoriten.

Situation Orlando Magic (7. Platz: 42 Siege – 40 Niederlagen)

Der Gegner in Runde 1 sind die Orlando Magic, die nicht über ein derart stark besetztes Team verfügen. Doch der neue Coach Steve Clifford konnte seine Mentalität an seine Mannschaft übermitteln und vor allem zum Ende der Saison lieferten die Magic ab, so dass sie sich kurz vor dem Ende der Spielzeit doch noch für die Playoffs qualifizieren konnten.

Die Freude in Orlando war riesig und das Team feierte das Erreichen der Playoffs groß. Damit war das Ziel der Magic erreicht und alles was nun noch kommt, ist ein Extra. Grund für die guten Leistungen von Orlando war vor allem das Spiel von All-Star Nikola Vucevic. Der Center der Magic legte mehrere 20 Punkte-20 Rebound Spiele auf, scorte häufig mehr als 30 Punkte und verbuchte sogar Triple Doubles. Seine All-Star Nominierung war hochverdient und eine logische Folge seiner starken Auftritte.

Dabei startete die Saison nicht besonders gut für die Magic und gleich zu Beginn standen sie mit einer 2-6 Bilanz dar. Die Magic fighteten sich aber zurück zu einer ausgeglichenen Bilanz, erlebten aber immer wieder Rückschläge. Ende Januar standen sie mit 20 Siegen und 31 Niederlage weit entfernt von den Playoffs und machten nicht den Eindruck tatsächlich eine Qualifikation realisieren zu können.

Doch urplötzlich verteidigte Orlando, als hätten sie ihr Team ausgewechselt und wurden seit Anfang Februar zur besten Defensive der gesamten Liga. Mit Siegen über Teams wie Indiana, Brooklyn, Milwaukee, Toronto, die Warriors, Sixers oder Boston besiegten sie jede Menge Top-Teams auf dem Weg zur Playoff-Qualifikation und konnten sich vor allem gegen schwächere Teams behaupten.

Dank des einfachen Restprogramms gewannen sie elf der letzten dreizehn Spiele und erkämpften sich so Platz 7. Neben Vucevic wussten in dieser Zeit aber auch andere Akteure, wie Ross, Fournier, Gordon oder Augustin zu überzeugen, so dass auch eine gewisse Ausgeglichenheit für die Erfolge sorgte.

Leider verloren sie in ihrer guten Phase gegen die Raptors, was darauf schließen lässt, dass Toronto eine Nummer zu groß sein könnte. Trotzdem werden die Magic natürlich alles versuchen, dem Favoriten aus Toronto, die Serie so schwer wie möglich zu machen.

X-Faktor: Marc Gasol

Marc Gasol wäre in den letzten Jahren häufig der beste Spieler in einer Playoff-Serie gewesen. Der mittlerweile 34-jährige ist aber nicht mehr der, der er mal war und hatte auch in Toronto Startschwierigkeiten. Zunächst kam er von der Bank, doch relativ schnell war klar, dass er doch in die Starting Five gehört.

Seine Werte sind in Toronto mit 9,1 Punkten und 6,6 Rebounds natürlich längst nicht mehr so wie in Memphis, doch der Big-Man bringt andere Qualitäten mit, die sein Vorgänger Valanciunas nicht hatte. Vor allem als Vorlagengeber weiß Gasol zu glänzen, spielt er als Big-Man knapp 4 Assists pro Spiel. Auch defensiv ist er ein Anker für die Raptors, der die Zone neben Leonard, Siakam und Ibaka schützen wird.

Vor allem gegen Orlando könnte er zum entscheidenden Mann werden. Nikola Vucevic bereitete den Raptors nämlich große Probleme, doch Gasol bringt Größe, Klasse und Masse mit um es mit Vucevic aufzunehmen. Zudem fand er sich zuletzt immer besser im System der Raptors zurecht und war selbst ein wichtiger Faktor, wenn er nur wenige mal auf den Korb warf. Gasol kennt seine Rolle genau und auch seine Erfahrung könnte den Raptors in dieser Serie und im Kampf um die Krone der Eastern Conference zu Gute kommen.

Toronto Raptors  – Orlando Magic Serien-Tipp

Toronto beendete die Saison zwar auf Platz 2, bekam aber im Vergleich zu den Bucks, Sixers oder Celtics nicht ganz so viel Aufmerksamkeit. Auch in der Western Conference gibt es mit den Warriors, Rockets oder Nuggets Teams, die viel häufiger in den Medien standen. Während es den Raptors egal sein wird, ist dies allerdings ein Fehler der Medien.

Die Raptors sind das vielleicht am besten besetzte Team der Eastern Conference. Kawhi Leonard ist nicht nur ein überragender Verteidiger, sondern auch einer der besten Spieler der Liga, der dank der vielen Pausen fit in die Playoffs gehen wird. Dazu ist das Team mit Lowry und Gasol mit zwei weiteren All-Star besetzt, die ihre Rolle neben Danny Green und dem aufstrebenden Siakam genau kennen.

Toronto hat zudem den unbedingten Willen die Eastern Conference zu gewinnen, da es in den letzten Jahren nicht klappte. Einzig die fehlende Erfahrung von Coach Nick Nurse und die Tatsache, dass sich das Team durch die vielen Ausfälle nicht wirklich einspielen konnte, sind Nachteile, die jedoch der Gegner aus Orlando wahrscheinlich nicht nutzen kann.

Die Magic sind nämlich auf so gut wie jeder Position schlechter besetzt, haben fast gar keine Erfahrung und auch nicht den unbedingten Willen weiterzukommen. Sicher werden sie versuchen jedes Spiel zu gewinnen, doch die Playoff-Qualifikation ist bereits ein Riesen-Erfolg und die Raptors sind das Team, das einfach etwas mehr wollen wird.

Der Heimvorteil spricht zudem auch für das Team aus Kanada, bei denen man außerdem einen überragenden Kawhi Leonard erwarten darf. Die Raptors werden sich also klar durchsetzen und sofern Toronto ernst spielt, wird das Team aus Orlando kein Spiel gewinnen können. Daher ist zu erwarten, dass sich Toronto in vier Spielen durchsetzt.

Toronto Raptors in 4

Spiel 1:

Mit 32 Siegen und nur neun Niederlagen haben die Raptors die drittbeste Heimbilanz aller Teams. Orlando konnte auswärts nur 17 von 41 Spielen gewinnen, was gleichbedeutend mit der drittschlechtesten Auswärtsbilanz aller Playoff-Teams ist. Zudem zeigte Toronto im letzten Liga-Spiel, warum sie den Magic überlegen sind. Man darf also eine hochkonzentrierte Leistung der Raptors erwarten.

Orlando wird natürlich trotzdem alles versuchen und vor allem die gute Verteidigung über die letzten Wochen, sollte ihnen Mut machen. Doch letztlich fehlt ihnen offensiv die Durchschlagskraft, sind sie von der Dreierlinie nicht gefährlich genug und mussten auch sie einige Ausfälle verkraften, so dass unklar ist, wie das Team auftreten wird. Vor allem der Einsatz des wieder genesenen Isaac wird das Team nochmal etwas durcheinanderwürfeln und so den Raptors in die Karten spielen.

Am Ende wird Toronto sich in Spiel 1 nicht die Blöße einer Niederlage geben, konzentriert auftreten und mit gutem Playoff-Basketball den ersten von vier Siegen einfahren können.

Tipp: Toronto Raptors

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