Unser Tipp: SIeg Toronto Raptors

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Durch den 105-99 Sieg in Spiel Nummer 5 haben die Toronto Raptors für eine weitere Überraschung in den Playoffs gesorgt. Nachdem sie in den Conference Finals gegen die Milwaukee Bucks bereits mit 0-2 zurücklagen und insgesamt den klar unterlegenen Eindruck hinterließen, erkämpften sie sich nicht nur den Ausgleich, sondern nun auch durch einen Erfolg in fremder Halle den ersten Matchball in dieser Serie.

Einmal mehr war Kawhi Leonard der überragende Mann für Toronto. Nicht nur offensiv wusste er mit 35 Punkten, 7 Rebounds und 9 Assists zu überzeugen, auch defensiv übernahm er die Verantwortung und stellte sich gegen Giannis Antetokounmpo, der einmal mehr Probleme gegen den Top-Verteidiger der Raptors hatte. So kam der Grieche letzten Endes nur auf 24 Punkte und verlor damit nicht nur das direkte Matchup mit Leonard, sondern auch das dritte Spiel.

Die Raptors haben nun also die Chance die Serie vor den eigenen Fans zu beenden und den Bucks die vierte Niederlage in Folge zu verpassen. Milwaukee steht andererseits enorm unter Druck, machte Giannis einen phasenweise ratlosen Eindruck und nachdem die Bucks in dieser Saison überhaupt noch nicht drei Spiele in Folge verloren, darf man gespannt darauf schauen, wie die Mannschaft von Coach Budenholzer mit der Situation umgeht.

Toronto Raptors – Milwaukee Bucks Spiel 6 Tipp

Die Raptors-Fans werden natürlich alles dafür tun, ihr Team beim Versuch in die Finals einzuziehen zu unterstützen. Selten sah es für die Raptors so gut aus wie im Moment, haben sie einen Kader, der erfahren und stark genug scheint, endlich den nächsten Schritt zu machen. Während Leonard natürlich überragt und seine Beinschmerzen scheinbar in den Griff bekommen hat, spielt auch Lowry eine tolle Serie und kann mit 19,6 Punkten pro Spiel und 43,6% Dreiern überzeugen.

Dazu kommt, dass die Raptors-Bank in den letzten Spielen ebenfalls sehr gut in Form war, zeigte Powell beispielsweise in den Spielen 3 und 4 starke Leistungen und VanVleet überzeugte in den Spielen 4 und 5. Auch Ibaka liefert ab und so haben Leonard, Siakam und Co. plötzlich die erhoffte Unterstützung von der zweiten Fünf, durch die die Raptors direkt wieder viel gefährlicher sind.

Die Bucks hingegen vertrauen auf die große Rotation und selbst in Spiel 5 kamen zehn Spieler zum Einsatz. Coach Budenholzer sollte aber versuchen nun die Verantwortung in die Hände der erfahrenen und stärksten Spieler zu legen, kamen Spieler wie Mirotic, Ilyasova oder Brown in Spiel 5 überhaupt nicht zur Geltung.

Die Vorteile scheinen vor Spiel 6 klar bei den Raptors zu liegen, spielen sie zu Hause und waren sie zuletzt gut in Form. Zudem knickte Giannis am Ende des fünften Spieles um und verpasste einige Sekunden, sodass fraglich bleibt ob er 100%ig fit ist. Außerdem hatten die Bucks Probleme die richtigen Mittel in den letzten drei Spielen zu finden und ließen außerdem die Treffsicherheit vermissen. Ein Spiel 7 ist sicherlich nicht ausgeschlossen, doch Leonard und Co. zeigten sich derart stark, dass man in Spiel 6 von einem Sieg der Raptors ausgehen kann. Vor den eigenen Fans erspielen sie sich in Jahr 1 nach LeBron James, endlich die seit Jahren erhoffte Finals-Teilnahme als Sieger der Eastern Conference.

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Milwaukee Bucks – Toronto Raptors Rückblick Spiel 5

Spiel 1: MIL – TOR 108-100

Spiel 2: MIL – TOR 125-103

Spiel 3: TOR – MIL 118-112 (2 OT)

Spiel 4: TOR – MIL 120-102

Spiel 5: MIL – TOR 99-105

Stand: 3-2 Toronto Raptors

Dass das fünfte Spiel am Ende zu Gunsten der Raptors ausgeht, hätte man zu Beginn sicherlich nicht gedacht, da die Bucks besser ins Spiel fanden. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm Kawhi Leonard immer mehr das Kommando und führte sein Team zum Sieg. Toronto siegte damit in Milwaukee und freute sich über die letztlich nicht unverdiente 3-2 Führung.

Fünf Minuten nach Spielbeginn sah es allerdings alles andere als gut für die Gäste aus Kanada aus. Die Bucks erwischten einen hervorragenden Start und erspielten sich schnell eine 18-4 Führung. Nach und nach kamen die Raptors aber besser ins Spiel und bereits hier konnten neben Lowry und Leonard auch einige Bankspieler überzeugen. Die Bucks behaupteten den Vorsprung aber zunächst, so dass es beim Stand von 32-22 für die Bucks in die erste Viertelpause ging.

Angeführt von Kawhi Leonard kamen die Raptors in Viertel Nummer 2 immer näher heran und sie schafften nicht nur den Vorsprung aufzuholen, sondern sogar die Führung zu übernehmen. Milwaukee blieb allerdings standhaft und erkämpfte sich die Führung zurück. Angepeitscht von den eigenen Fans erspielten sie sich zur Halbzeitpause eine 49-46 Führung.

Auch im dritten Viertel machten die Bucks zunächst noch den etwas besseren Eindruck. In den ersten vier Minuten zogen sie das Tempo an und erspielten sich eine 63-51 Führung. Die Raptors setzten sich aber sofort zu Wehr und verhinderten einen noch größeren Rückstand. Der starke Fred VanVleet verwandelte zwei Dreier und plötzlich war der Rückstand auf vier Punkte geschmolzen. Das Spiel wurde nun offener, doch Toronto behauptete die Führung bis zum Ende des dritten Viertels (75-72).

Milwaukee konnte also selbstbewusst ins letzte Viertel gehen, musste hier jedoch beim Spielstand von 81-79 mit ansehen, wie Kawhi Leonard das Spiel übernahm. Der Raptor versenkte zwei Dreier und zwei Freiwürfe in Folge und Siakam legte mit einem Dunk nach, so dass die Gäste plötzlich in Führung lagen (89-81). Nun war es das Heimteam, dass sich zu wehren wusste und knapp drei Minuten vor dem Ende ausglich (93-93). VanVleet versenkte einen weiteren Dreier, Toronto behielt die Nerven an der Linie und freute sich über knappe Schiedsrichterentscheidungen zu ihren Gunsten. Letztlich war es jedoch die insgesamt bessere Leistung und die Unfähigkeit von Giannis und Co., durch die die Raptors das Spiel am Ende mit 105-99 gewinnen konnten.

Aussicht Spiel 6:

Coach Budenholzer ist nun gefordert, muss er Antetokounmpo in Spiel 6 unbedingt in bessere Spielsituationen bringen. Zudem schein scheint auch seine Rotation mittlerweile etwas zu groß und er muss außerdem unbedingt Wege finden Leonard besser zu kontrollieren. Hilfreich wäre aber sicher auch, wenn seine Spieler etwas besser auftreten würden. Zu inkonstant sind die Leistungen seines Teams, auch wenn Bledsoe und Lopez in Spiel 5 wieder etwas besser spielen.

Allerdings zeigten Mirotic und Ilyasova große Mängel und der in den Playoffs bisher so starke George Hill hatte in Spiel 5 ein +/- Rating von -22, was ebenfalls nicht für den Guard spricht. Khris Middleton ist zudem auch nicht in der besten Form, erzielte er in Spiel 4 zwar 30 Punkte, zeigte sich dafür aber in Spiel 3 (9 Punkte) und auch in Spiel 5 (6 Punkte) nicht unbedingt wie ein All-Star. Antetokounmpo braucht also mehr Hilfe, muss aber selbst auch besser spielen.

Im direkten Top-Star Duell mit Leonard ist Giannis bisher nämlich klar unterlegen. Er spielt weniger, lieferte die schwächeren Statistiken ab, liegt mit seinem Team zurück und konnte die Serie bisher nicht so beeinflussen wie Leonard, der auf beiden Seiten des Feldes überragend und dominant agiert. Daher haben heute auch die Raptors die etwas besseren Karten, sollten sie, angeführt von einem erneut starken Leonard, auch das sechste Spiel gewinnen und damit in die Finals einziehen können, egal was die Bucks versuchen.

 

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