Unser Tipp: Sieg Milwaukee Bucks

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Mit einer großen Anstrengung, letztlich sicherlich ein wenig Glück und nach erst zwei Verlängerungen, haben die Toronto Raptors das dritte Spiel gegen die Milwaukee Bucks gewinnen können (118-112). Dabei profitierte Toronto mal wieder von der überragenden Leistung von Kawhi Leonard, der mit acht Punkten in der zweiten Verlängerung und insgesamt 36 Zählern, der Matchwinner war. Allerdings hatten sie Glück, sprachen einige Dinge gegen die Raptors.

So mussten Kyle Lowry und Norman Powell im vierten Viertel mit jeweils mit sechs Fouls das Feld verlassen, Kawhi Leonard hatte mit Knieschmerzen zu kämpfen, Danny Green und Fred VanVleet trafen nur 2-20 Würfen und Pascal Siakam vergab vorentscheidende Freiwürfe im letzten Viertel. Am Ende reichte es aber doch zum Sieg, weil die Raptors weiter kämpften und auch von einem schlechten Tag der Bucks profitierten.

So blieb Giannis Antetokounmpo sehr blass, erzielte nur 12 Punkte, leistete sich acht Ballverluste und musste das Spielfeld in der zweiten Verlängerung ebenfalls mit sechs Fouls verlassen. Middleton und Bledsoe trafen jeweils nur 3-16 Würfen und außer Hill (24 Punkte) und Brogdon (20 Punkte), konnte kein Buck überzeugen. Daher war der Raptors-Sieg letztlich nicht unverdient.

Toronto Raptors – Milwaukee Bucks Spiel 4 Tipp

Die große Frage vor Spiel 4 ist, wie fit Kawhi Leonard sein wird. Er selbst spielte die Knieprobleme herunter, doch nach 52 Minuten Spielzeit könnte die Regenerationszeit etwas gering sein. Dabei ist er natürlich der zentrale Faktor der Raptors, sowohl offensiv als auch defensiv. Hier versuchte er sich in Spiel 3 nämlich gegen Antetokounmpo und hatte großen Erfolg, hielt er den Griechen in Spiel 3 bei 1-9 aus dem Feld und in der Serie bisher bei 4-16 im direkten Matchup.

Doch neben Leonard sind natürlich die Rollenspieler umso gefordert und neben Green und VanVleet enttäuschte auch Ibaka (2-9), so dass insgesamt deutlich bessere Leistungen erforderlich und zu erwarten sind. Coach Nurse sah allerdings auch die Tatsache, dass sein Team physischer spielte als Fortschritt, was auch in Hinblick auf Spiel 4 hilfreich sein sollte.

Die Bucks vergaben andererseits die Chance auf das 3-0 und zeigten sicherlich eine der schwächsten Leistungen der Playoffs. Dementsprechend selbstkritisch zeigten sich Giannis und Co. und vor allem von Antetokounmpo darf man in Spiel 4 eine Trotzreaktion erwarten. Letztlich war der Erfolg der Raptors nicht überzeugend genug, als dass man erwarten darf, dass sie der Reaktion der Bucks erneut genug entgegen setzen können. Die schwache Leistung der Bucks-Starting Five (19-69 aus dem Feld – 27,5%) wird sich nicht wiederholen, so dass der Tipp heute wieder auf die Bucks gehen sollte, die sich damit ihren ersten Matchball erspielen.

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Toronto Raptors – Milwaukee Bucks Rückblick Spiel 3

Spiel 1: MIL – TOR 108-100

Spiel 2: MIL – TOR 125-103

Spiel 3: TOR – MIL 118-112 (2 OT)

Stand: 2-1 Milwaukee Bucks

Nachdem die Raptors den Start ins zweite Spiel noch verschliefen, machten sie ihren Job in Partie Nummer 3 deutlich besser. Sie erspielten sich im ersten Viertel eine Führung, die sie fortan nicht mehr hergaben. Am Ende glichen die Bucks dann zwar aus und hatten die Chance auf den Sieg, doch Toronto hatte den etwas längeren Atem und setzte sich in einem spannenden Double-Overtime Spiel mit 118-112 durch.

Es war allerdings Antetokounmpo, der das Spiel mit den ersten Punkten eröffnete, schnell waren jedoch die Raptors zur Stelle und erspielten sich eine erste Führung, die sie phasenweise sogar auf elf Punkte ausbauen konnten. Zum Ende des ersten Viertels führten sie dann mit 30-21 und die Fans freuten sich natürlich über den soliden und zufriedenstellenden Start ihres Teams.

Die Gäste aus Milwaukee versuchten sich dann im zweiten Viertel wieder langsam heran zu kämpfen, verpassten es aber den Rückstand komplett zu egalisieren. Mal auf drei Punkte verkürzt, wuchs der Rückstand dann wieder auf elf Punkte an und es fehlte die letzte Durchschlagskraft um das Spiel zu drehen. Die Raptors hielten dagegen und führten zur Halbzeit noch immer einigermaßen komfortabel mit 58-51.

Im dritten Viertel änderte sich dann wenig. Die Bucks schafften es einfach nicht ranzukommen und die Raptors behaupteten die Führung. Gegen Ende des Viertels kamen die Gäste dann aber immer näher heran und George Hill sorgte mit fünf Punkten zum Ende des Viertels dafür, dass der Rückstand auf zwei Punkte verkürzt werden könnte. Milwaukee lag nur noch mit 75-77 zurück.

Im vierten Viertel zogen die Raptors dann wieder auf acht Punkte davon, doch erneut war es George Hill, der vier Minuten vor dem Ende für den Ausgleich sorgte (88-88). Von nun an wurde es spannend und beide Teams schenkten sich nichts. 38 Sekunden vor dem Ende führten Toronto dann mit 96-94 und Siakam hatte zwei Freiwürfe. Er vergab jedoch Beide und Khris Middleton nutzte die Chance und glich zwei Sekunden vor dem Ende aus. Der Dreier zum Sieg von Siakam verpasste das Ziel, so dass es beim Stand von 96-96 in die Verlängerung ging.

Toronto spielte hier bereits ohne Lowry und den heute stark aufspielenden Powell, der 19 Punkte erzielte.  Green, Siakam und Leonard erzielten die sieben Punkte in Verlängerung 1 und da die Verteidigung ganz gut stand, konnten sie auch die Bucks bei nur sieben Punkten halten. Nun hatte Leonard die Chance auf den Sieg, nachdem Hill mit zwei Freiwürfen ausgeglichen hatte. Doch auch Leonard traf nicht und beim Stand von 103-103 ging es in die zweite Verlängerung.

Gleich im ersten Angriff der Raptors erlaubte sich Giannis dann sein sechstes Foul, was letztlich wohl die Vorentscheidung war. Leonard drehte nun auf, erzielte acht Punkte, machte einige wichtige Defensivplays und führte damit die Raptors zum 118-112 Sieg nach insgesamt nervenaufreibenden 58 Minuten. Toronto zog damit den Kopf aus der Schlinge und verkürzte auf 1-2.

Aussicht Spiel 4:

Wirklich viel Mut wird der Erfolg im dritten Spiel den Raptors wohl nicht machen. Zwar machten sie einige Dinge besser als in den ersten beiden Spielen, doch die Tatsache, dass Giannis heute offensiv sehr schwach war, die ganze Milwaukee-Starting Five enttäuschte und man trotzdem vor den eigenen Fans zwei Verlängerungen brauchte um zu gewinnen zeigt, dass Toronto auch nicht besonders gut war.

Zwar kann natürlich auch hier ein Ansatzpunkt sein, in Hinblick darauf, dass auch die Raptors deutlich besser spielen können (Green, Ibaka und VanVleet gemeinsam nur 4-29 aus dem Feld), doch letztlich fehlte einfach ein wenig Durchschlagskraft und Dominanz, die für mehr Zuversicht hätten sorgen können. Dies heißt zwar keinesfalls, dass die Raptors in Spiel 4 keine Chance haben, doch letztlich scheinen die Bucks einfach etwas besser zu sein.

Interessant wird in Spiel 4 sicherlich ob sich weiterhin Leonard um Antetokounmpo kümmert und ob Toronto damit vielleicht ein Mittel gefunden hat, Milwaukee entscheidend zu schwächen. Doch der Grieche spielte in dieser Saison bisher so stark, dass man erwarten darf, dass er und sein Team die richtigen Antworten parat haben werden. Auch Middleton und Bledsoe werden wieder besser spielen, so dass sich die Bucks wieder durchsetzen können und den Finals damit ganz nahe sind.

 

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