Unser Tipp: Sieg Toronto Raptors

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Die Toronto Raptors haben etwas geschafft, dass ihnen vor dem Beginn der Finals nur wenige zugetraut haben. Durch den 105-92 Erfolg in Spiel 4 konnten sie die beide Spiele in Golden State gewinnen und sich damit bereits jetzt drei Matchbälle für den Titel erspielen. Dank einer einmal mehr starken Defensivleistung und auf Grund der Tatsache, dass Kawhi Leonard zum einen selbst gut spielte, aber erneut gute Unterstützung von seinem Team erhielt, gingen die Raptors als verdienter Sieger vom Feld.

Die Warriors erzielten andererseits nur 92 Punkte, die schlechteste Leistung in diesen Playoffs. Zwar hatten sie vor dem Spiel Glück, da Klay Thompson und Kevon Looney kurzfristig ins Team zurückkehren konnten, doch Kevin Durant fehlte vor allem offensiv und da die Mannschaft von Coach Kerr nur 29,6% der Dreier traf und außer Curry und Thompson niemand Akzente setzen konnte, hatte der amtierende Meister heute keine Chance.

Die Raptors führen somit 3-1 und kehren nun nach Toronto zurück um den Titel vor den eigenen Fans nach Kanada zu holen. Die Chancen stehen dabei wirklich gut, spielten die Raptors bisher in allen vier Spielen sehr stark. Die einzige Niederlage war auf eine Schwächephase in einem Viertel zurückzuführen, ansonsten gewannen die Raptors 13 der insgesamt 16 gespielten Viertel. Die Raptors könnten den Meister also entthronen.

Toronto Raptors – Golden State Warriors Spiel 5 Tipp

Vor Spiel 5 haben vor allem die Warriors jede Menge Fragen zu klären. Zunächst bleibt einmal mehr die Frage offen, ob Kevin Durant spielen kann. Die Entscheidung darüber wird sicherlich erst kurzfristig fallen und selbst wenn Durant spielen kann, wird abzuwarten sein, wie stark er tatsächlich spielen kann. Doch die gesundheitliche Situation ist nicht das einzige was die Warriors beschäftigen sollte.

So fand das Team von Coach Kerr offensiv einfach keine Möglichkeiten gegen die Raptors. Mit Leonard und Gasol haben die Raptors zwei Defensivspieler des Jahres in ihren Reihen, dazu sind auch Spieler wie Ibaka und Green oder selbst Lowry, VanVleet oder Siakam für aggressive und starke Defensive bekannt. Zudem haben die Raptors auch auf der anderen Seite des Feldes Fortschritte gemacht. Kawhi Leonard ist dabei der Ruhepol seines Teams und übernimmt immer Verantwortung, wenn er gebraucht ist. Doch auch andere Neuzugänge spielten bereits stark. Danny Green hatte in Spiel 3 sein bestes Spiel und Marc Gasol überzeugte in den Spielen 1 und 3 besonders. Dazu spielte Siakam in Spiel 1 überragend, Ibaka zeigte sich in Spiel 4 besonders gut und VanVleet spielt ebenfalls eine starke Serie. Golden State muss also Antworten und Lösungen für das gute Offensiv-Spiel der Raptors finden.

Die Tiefe und Ausgeglichenheit der Raptors, hinter Kawhi Leonard, ist also neben der starken Defensive ein weiterer wichtiger Faktor, durch den die Raptors den Warriors überlegen sind. Nimmt man Curry als einzige Konstante bei den Warriors, fehlten Durant, Thompson und Cousins in allen oder einigen Spielen, doch außer Green und Iguodala gab es keinen anderen Rollenspieler, der oft zu überzeugen wusste. In Spiel 5 sind also die Top-Spieler der Warriors sowieso, aber die Rollenspieler umso mehr gefordert. Die Aussichten sind aber nicht besonders gut. Nach den bisherigen Ergebnissen gibt es kaum eine gute Begründung auf die Warriors zu setzen. Sicher darf man das Herz eines Champions niemals unterschätzen, doch die Raptors spielen aktuell so gut, dass sie alles mitbringen, um sich den Titel vor den eigenen Fans sichern zu können. Daher sollte der Tipp auf die Raptors gehen.

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Golden State Warriors – Toronto Raptors Rückblick Spiel 4

Spiel 1: TOR – GSW 118-109

Spiel 2: TOR – GSW 104-109

Spiel 3: GSW – TOR 109-123

Spiel 4: GSW – TOR 92-105

Stand: 3-1 Toronto Raptors

Der Verlauf von Spiel 4 war eigentlich untypisch für die Serie. Nachdem die Warriors die guten Nachrichten bekamen, dass Thompson und Looney spielen konnten, schien das Team von Coach Kerr davon angetrieben gut ins Spiel zu finden. Nach und nach kämpften sich die Raptors aber zurück und legten im dritten Viertel einen entscheidenden Run hin, der sie in Führung brachte. Anschließend waren es immer wieder verschiedene Akteure, die wichtige Würfe trafen und den Raptors damit den nächsten Sieg sicherten.

Zu Beginn des Spielte dauerte es allerdings über zwei Minuten, bis die ersten Punkte fielen. Steph Curry durchbrach den Bann und zunächst entwickelte sich eine offene Partie. Erneut war es dann Steph Curry nach acht Minuten, der die Warriors mit 17-10 in Führung brachte. Die Fans in der Oracle Arena gaben alles um ihr Team anzutreiben und die Warriors nutzten dies. Sie führten plötzlich mit 23-12 und es sah danach aus, als könnte Golden State heute endlich zeigen was sie können. Kawhi Leonard setzte aber noch zu einem Mini-Lauf an und verkürzte bis zum Ende des Viertels auf sechs Punkte (23-17 für Golden State).

Im zweiten Viertel veränderte sich zunächst wenig und Golden State konnte die Führung behaupten. Immer wenn die Raptors sich annäherten und das Spiel in ein One-Posession-Game verwandelten, bauten die Warriors ihre Führung wieder aus. So gewannen die Raptors das zweite Viertel zwar mit 25-23, trotzdem waren es die Hausherren aus San Francisco, die zur Halbzeit immer noch führten (46-42).

Ähnlich wie in Spiel 2 sollte das dritte Viertel dann vorentscheidend sein. Keine eineinhalb Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit, führte Toronto bereits (51-50), doch die Warriors konnten sich zunächst wehren. Cousins brachte sein Team nun noch einmal in Führung (55-50), so dass die Partie zunächst ausgeglichen blieb. Knapp vier Minuten vor Ende des Viertels stand es 64-63 für die Raptors und es sah danach aus, als wenn es zu einem spannenden letzten Viertel kommen würde. Doch ein 15-4 Run der Raptors innerhalb der letzten vier Minuten brachte die Raptors plötzlich mit 79-67 in Führung und der Druck war auf einmal auf Seiten der Warriors. Ibaka (7 Punkte) und Leonard (17 Punkte) erzielten gemeinsam 24 Punkte im dritten Viertel und damit zu zweit mehr Punkte als die Warriors als Team (21).

Natürlich war Curry und Co. klar, dass sie in der Lage sind, einen zweistelligen Rückstand in kürzester Zeit in eine Führung zu verwandeln, doch sie bekamen einfach keinen Zugriff auf die Partie. Toronto spielte herausragend stark und baute die Führung siebeneinhalb Minuten vor dem Ende auf 91-76 aus. Golden State versuchte alles und Curry konnte nochmal auf acht Punkte Rückstand verkürzen, doch Siakam erzielte nun noch einige Punkte für die Raptors, die das Spiel letztlich verdientermaßen mit 105-92 gewinnen konnten.

Aussicht Spiel 5:

„Defense wins championships“ ist ein Motto, dass vor allem in den Finals immer wieder Bestätigung findet. Betrachtet man die Serie und vor allem Spiel 4 etwas genauer, scheint das Motto zu Gunsten der Raptors auszufallen, zeigten sie die bisher besseren Defensivleistungen. Unvergessen bleibt sicher der Box-and-One Clou der Raptors in Spiel 1, gegen den die Warriors ebenfalls keine Antwort fanden.

Doch neben den Problemen, die die Warriors, sicherlich auch auf Grund ihrer Ausfälle, in der Offensive haben, bekommen sie die Raptors auch defensiv nicht in den Griff. Leonard liefert pro Spiel über 30 Punkte und 10 Rebounds ab und hat jede Menge Hilfe. So hatten neben Leonard gleich sechs Spieler (Lowry, Gasol, Green, Ibaka, Siakam und VanVleet) mindestens ein sehr starkes Spiel in den Finals, während man bei Golden State neben Curry und Thompson und mit Abstrichen Green und Iguodala, vergeblich nach entscheidender Unterstützung sucht.

Ob Kevin Durant die Antwort sein kann, ist ungewiss. Sein Fitnesszustand ist nicht bekannt und die fehlende Spielpraxis ist sicher nicht optimal für die Warriors. Chancenlos ist der amtierende Meister zwar selbst ohne Durant nicht, allerdings sind die Aussichten alles andere als gut. Die Raptors scheinen abgezockt und vor allem gut genug und sollten die große Chance auf den Titel vor den eigenen Fans nutzen können.

 

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