• Spiel 1: CLE – TOR 116-105
  • Spiel 2: CLE – TOR 125-103
  • Spiel 3: TOR – CLE 94-115
  • Stand: 3-0 Cleveland Cavaliers

Die Cleveland Cavaliers geben sich weiterhin keine Blöße. Dank eines erneut dominanten Auftrittes in Spiel 3 gegen die Toronto Raptors, konnten die Cavs auch auswärts einen Sieg einfahren und damit 3-0 in Führung gehen. In Anbetracht der Tatsache, dass ein 3-0 Vorsprung bisher immer zum Weiterkommen reichte und mit Blick auf die Dominanz der Auftritte der Cavs, kann man eigentlich sicher davon ausgehen, dass die Cavs erneut in die Conference Finals einziehen werden. Toronto hatte dabei in Spiel 3 jedoch einen großen Nachteil. Kyle Lowrys Knöchelverletzung aus Spiel 2 war so schlimm, dass er heute zwar auf der Bank saß, aber nicht zum Einsatz kam. Er konnte sich nicht richtig bewegen und meinte, dass es keinen Sinn gehabt hätte, in dieser Verfassung gegen Kyrie Irving und Co. das Duell zu suchen.

So rutschte Cory Joseph in die Starting Five, wurde der Rolle des Starters aber heute nicht gerecht. 2-12 aus dem Feld und nur vier Punkte waren in 33 Minuten natürlich zu wenig. Trotz allem gestalteten die Raptors den Beginn des Spiels ausgeglichen. Die Cavs gingen zwar gleich im ersten Viertel in Führung, doch Toronto hielt diesmal dagegen und hatte vor den eigenen Fans zum Ende des ersten Viertels nur einen Rückstand von 4 Punkten, 24-28. Auch im zweiten Viertel schafften die Cavs es nicht wegzuziehen. Zunächst führten sie jedoch, bevor sich Toronto kurz vor der Halbzeit ran kämpfte und sogar in Führung ging. Das Spiel schien ausgeglichen und beim Stand von 52-49, konnten die Raptors sogar mit einer Führung in die Halbzeitpause gehen. DeMar DeRozan überzeugte hier bereits mit 21 Punkten und war endlich in der Form in der die Raptors ihn brauchten.

Auch im dritten Viertel setzte DeRozan seine gute Leistung fort, doch die Cavs kamen nun wieder etwas besser zurecht und erarbeiteten sich bis zum Ende des Viertels eine zwei Punkte Führung. Für die Raptors war bis zu diesem Zeitpunkt noch alles drin, obwohl Norman Powell erst im dritten Viertel den ersten Dreier für die Raptors traf. Motiviert und zuversichtlich startete Toronto dann das letzte Viertel, doch die Cavs schalteten nun einen Gang hoch. Mit einem 20-3 Lauf starteten die Gäste das letzte Viertel und innerhalb der ersten sechs Minuten bauten sie den Vorsprung auf 99-80 aus. Bei den Raptors lief plötzlich nichts mehr zusammen, DeRozan erzielte im letzten Viertel nur noch einen Punkt und so konnten sich James und Co. schlussendlich über den bisher deutlichsten Sieg in der Serie freuen.

Spiel 4

Coach Dwane Casey wird sich natürlich auch darüber im Klaren sein, dass ein Weiterkommen so gut wie unmöglich ist. Trotzdem appellierte er bereits in der Pressekonferenz an den Stolz seiner Mannschaft. Man wolle schließlich nicht gesweept werden, vor allem nicht vor den eigenen Fans. Dementsprechend kann man davon ausgehen, dass die Raptors noch einmal alles in die Waagschale werfen um das Aus nach vier Spielen zu verhindern. Doch ein Blick auf die Statistiken verrät, wie groß die Probleme der Raptors in Spiel 3 waren und das die Cavs einfach das bessere Team waren. Während die Raptors nur 2-18 Dreiern trafen, konnten die Cavs 13 ihrer 23 Versuche versenken. Dazu dominierten die Cavs die Bretter. 49 Rebounds landeten in den Händen der Cavs, während die Raptors nur 25 abgreifen konnten.

Immerhin leistete sich Toronto nur vier Ballverluste, im Vergleich zu den 16 Turnovern der Cavs, doch das brachte ihnen am Ende auch nichts mehr. Jonas Valanciunas, der mit 19 Punkten und 8 Rebounds zweitbester Scorer hinter DeRozan wurde (Playoff Career High mit 37 Punkten), stellte nach dem Spiel ernüchternd fest, dass die Cavs einfach das bessere Team waren. Beeindruckend war sicher mal wieder der Auftritt von LeBron James. Egal ob aus dem Post-Up, von der Freiwurflinie, aus dem Dribbling oder sogar einige male mit der linken Hand, LeBron bot sein ganzes Können auf und war mit 35 Punkten, 8 Rebounds und 7 Assists mal wieder der beste Mann im Dress der Cavs. Kyle Korver war mit 14 Punkten bester Mann von der Bank und Love und Irving unterstützen mit jeweils 16 Punkten.

Spiel 4 wird für die Raptors also eine Frage der Ehre. Dementsprechend motiviert wird auch Kyle Lowry sein nochmal anzutreten, doch über seinen Einsatz wird sicher erst kurzfristig entschieden. Ob jedoch ein möglicher Sweep eine Leistungssteigerung auslöst, durch die die Raptors ein Spiel gewinnen, halte ich nach den ersten drei Spielen für nicht besonders wahrscheinlich. Die Cavs spielten einfach zu stark, gegen LeBron hatten sie überhaupt keine Chance und da Irving und Co. meinten, dass sie in diesem Jahr besser auf ihre Spiele in Toronto vorbereitet waren, vor allem was die Stimmung angeht, kann man davon ausgehen, dass sie auch in Spiel 4 hochkonzentriert auftreten werden. Daher gehe ich davon aus, dass die Cavs auch dieses Spiel gewinnen und damit die zweite Serie in Folge sweepen.

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