In der ersten Woche der neuen Saison kommt es in der Eastern Conference gleich zum Duell der beiden Top-Teams des letzten Jahres. So empfangen die Toronto Raptors die Cleveland Cavaliers und natürlich hoffen die Fans der Kanadier darauf, sich für das Ausscheiden in den Conference Finals revanchieren zu können.

Dass beide auch in diesem Jahr wieder zur Elite der Liga gehören wollen, machten sie mit deutlichen Siegen am ersten Spieltag klar. Auch wenn ein Sieg zu diesem Zeitpunkt natürlich wenig über den Verlauf der Saison aussagen wird, ist ein Sieg im direkten Vergleich immer wichtig, sei es für die Psyche oder den Stand in der Tabelle.

Cavs mit starkem Start

Die Cavs gewannen ihre erste Partie in beeindruckender Manier gegen das vermeintliche Super-Team aus New York. Vor dem Spiel wurden die Meisterschaftsringe verteilt und das Championship-Banner aufgehängt. Die Stimmung war emotional und gleichzeitig motivierend, erinnerten die Cavs im Anschluss daran, warum sie zum Start der Saison die Ringe übergeben bekamen.

Mit 117-88 deklassierten sie die Knicks und vermittelten den Eindruck noch immer in der Topform der Finals zu sein. Vor allem LeBron James war gut aufgelegt. In gerade einmal 32 Minuten erzielte er mit 19 Punkten, 11 Rebounds und 14 Assists ein Triple Double und sorgte dafür, dass sich die Cavs mit ihm auf dem Feld um 26 Punkte absetzen konnten.

Doch nicht nur James war hervorragend aufgelegt. Kevin Love überzeugte mit 23 Punkten und 12 Rebounds und Kyrie Irving wurde mit 29 Punkten zum Topscorer. Die Big Three der Cavs zeigte sich also von ihrer besten Seite und erhielten beispielsweise von Richard Jefferson, der 13 Zähler erzielte gute Unterstützung. Einzig JR Smith fiel mit nur 3 von 13 getroffenen Würfen etwas aus dem Rahmen, was die Mannschaft aber problemlos kompensieren konnte.

Toronto ebenfalls gut

Der heutige Gastgeber aus Toronto zeigte sich aber ebenfalls gut aufgelegt. Sie gewannen mit 109-91 gegen die Detroit Pistons und freuten sich über das gelungene Debüt. Ähnlich wie die Big Three in Cleveand, zeigten sich aber auch bei Toronto zwei Spieler in herausragender Frühform.

Im Duell der Big-Men behauptete sich Jonas Valanciunas. Mit 32 Punkten und 11 Rebounds dominierte er gegen Drummond und Marjanovic und leistete so einen enorm wichtigen Beitrag zum Sieg. Einen noch etwas größeren Beitrag leistete aber DeMar DeRozan. Er erzielte 40 Punkte und war von den Pistons nicht zu stoppen. Er traf 17 seiner 27 Würfe und führte seine Mannschaft so zum Sieg. So fiel auch nicht ins Gesicht, dass Kyle Lowry mit 10 Punkten, 5 Rebounds und 8 Assists offensiv eher blass blieb. Gegen die Cavs muss Lowry allerdings mehr zeigen und sicher wird er hochmotiviert sein, seine Leistung zu steigern.

Auch wenn die Cavs ohne LeBron phasenweise einen anfälligen Eindruck hinterließen und sie heute auswärts spielen, gehen sie als Favorit ins Spiel. Das Trio um James, Irving und Love überzeugte auf ganzer Linie und es wird sehr schwer für die Raptors, das tolle Teamspiel und die überragenden Individualspieler zu stoppen.

Tipp

Die Fans in Toronto werden dafür sorgen, dass ihre Halle zum einem Tollhaus wird. Es ist allerdings nicht zu erwarten, dass sich die Cavs davon einschüchtern lassen. Der Fokus war in Spiel 1 erkennbar und auch wenn es sicher schwer wird, diesen über das gesamte Jahr zu halten, ist davon auszugehen, dass sie beim heutigen Duell erneut 100% konzentriert sein werden. Daher werden sie das Spiel gewinnen und die Raptors damit in ihre Schranken verweisen.

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Player to watch: Kyrie Irving

Während James auf dem Feld für alles verantwortlich ist und Love mit Rebounds und Floor-Spacing überzeugen muss, entwickelte sich Irving vor allem in den Playoffs immer mehr zur gefährlichsten Option in der Offensive. Auch in Spiel 1 der Saison zeigte er dies mit 29 Punkten. Dem gerade einmal 24jährigen liegt diese Rolle und so darf man auch heute darauf gefasst sein, dass er offensiv überzeugen kann und mit 23 Punkten seinen höchsten Karriere-Saison-Schnitt übertreffen wird.

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