Vor einigen Wochen sah die Basketball-Welt in Toronto und Charlotte noch wesentlich besser aus. Der Grund dafür ist schnell gefunden, haben sowohl die Raptors, als auch die Hornets seit geraumer Zeit mit Problemen zu kämpfen und schaffen sie es nicht mehr, wie noch zu Saisonbeginn, mit guten Leistungen zu überzeugen. Toronto verlor zuletzt zwei Spiele in Folge, Charlotte sogar drei und so sind Beide bestrebt, mit einem Sieg in die All-Star-Pause zu gehen.

Toronto Raptors

Vor allem die Formschwäche der Raptors ist nicht einfach zu erklären. Mit 22 Siegen und 8 Niederlagen standen sie kurz nach Weihnachten auf Platz 2 der Eastern Conference und waren den Cavs dicht auf den Fersen. Anschließend verloren sie aber fünf von sieben Spielen und konnten nur mit einer kleinen Siegesserie im Januar Schlimmeres verhindern. Seitdem ging jedoch fast nichts mehr und zehn der letzten vierzehn Spiele gingen verloren.

Dabei gab es keine wichtigen, längerfristigen Ausfälle, sodass die Raptors schnell Lösungen brauchen. Lowry sagte nach der letzten Pleite gegen die Pistons (101-102), dass im letzten Viertel alles falsch gelaufen wäre und, obwohl man immer wieder in die gleichen Situationen kommt, bleibt der Erfolg aus. Auch DeRozan ist sich über den Ernst der Lage bewusst, wies er daraufhin, dass die Raptors ihre Saison wieder in den Griff bekommen müssen. Es seien nur noch 27 Spiele und die Zeit wird wie im Flug vergehen.

Da Mannschaft und Trainer derzeit ohne Glück sind, mischte sich das Management ein und ertradete sich einen Hochkaräter. Für Terrence Ross konnten sich die Kanadier die Dienste von Serge Ibaka sichern, der zusammen mit DeRozan und Lowry ein sehr starkes Trio bildet. Ergänzt wird die Starting Five durch Carroll und Valanciunas und ergibt so ein Team, welches von den Namen her ganz schnell wieder auf die Siegerstraße zurückfinden sollte.

Charlotte Hornets

Durch den überaus guten Start in die Saison rutschten die Raptors „nur“ bis auf Rang 5. Der heutige Gegner aus Charlotte rutschte mittlerweile sogar bis auf Rang 10 ab und hat in den letzten Wochen eine noch schwerer erklärbare Negativserie hingelegt. Zehn der letzten elf und 15 der letzten 19 Spiele gingen verloren und von einer zwischenzeitlichen Bilanz von 19-14, stürzte Charlotte auf eine Bilanz von 24-31 ab.

Auch die Hornets versuchten sich mit einem Trade, der jedoch bisher erfolglos blieb und so warten Walker, Batum und Co. weiter darauf, dass der Knoten endlich platzt und die Hornets wieder zur Normalform zurückfinden. Sicher ist die Verletzung von Zeller dabei ein Nachteil, verpasste er acht der letzten neun Spiele und auch Neuzugang Plumlee verletzte sich im letzten Spiel. So kommen zu allem Übel auch noch Probleme auf der Centerposition hinzu.

Immerhin gewannen die Hornets eines der beiden Spiele gegen die Raptors (113-78) und konnten sich damit für die Pleite im ersten Spiel (111-113) revanchieren. Doch auf Grund der aktuellen Schwächephase und den Verletzungen stehen ihre Chancen nicht besonders gut.

Tipp

Die Raptors haben den Nachteil gestern bereits gespielt zu haben und neben der Doppelbelastung zusätzlich den Reisestress zu verkraften. Zudem fehlt der getradete Ross und ob Ibaka bereits spielen kann und wie er sich einfindet bleibt auch abzuwarten. Trotzdem stehen die Chancen für Toronto besser, spielen sie zu Hause und zeigten sie sich zwar schwach, aber nicht ganz so desolat wie die Hornets. Die Pause wird jedenfalls beiden gut tun, doch da die Raptors heute gewinnen, nehmen sie das bessere Gefühl mit in die Pause.

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Player to watch: Jonas Valanciunas

Schon während der gesamten Saison versuchte Coach Casey den passenden Forward für Valanciunas zu finden, doch keiner der Raptors-Spieler drängte sich auf. Mit Ibaka erhält Valanciunas nun einen defensiven Anker, der zudem gefährlich von Außen ist, was ihm definitiv zu Gute kommen sollte. In dieser Saison und auch zuletzt zeigt sich der Raptors-Centers solide wie eh und je. Fünf Spiele in Folge mit 16 oder mehr Punkten und dazu zwei Double Doubles lassen zwar wenig Kritik zu, halfen dem Team aber auch nur bedingt weiter. Immerhin kann man davon ausgehen, dass er in dieser Form auch heute seinen Schnitt mit 13 Punkten problemlos erreichen wird.

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