Sandhausen – Stuttgart, nur 73 Kilometer liegen zwischen beiden Städten, womit Derbyatmosphäre garantiert und ein ausverkauftes Stadion nicht unwahrscheinlich ist. Nachdem beide die erste Runde im DFB-Pokal gemeistert haben, geht es nun darum, in der Liga in die Spur zu finden.

Der SV Sandhausen will nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Partien nicht im Keller sitzen bleiben, während der VfB Stuttgart nach bisher drei Zählern seiner Favoritenrolle erst noch gerecht werden muss.

Beide Vereine trafen bislang erst ein einziges Mal aufeinander, doch jenes Duell in der ersten Runde des DFB-Pokals 1995/96 hat einen festen Platz in den Geschichtsbüchern. Denn der überraschende 13:12-Sieg des damaligen Regionalligisten Sandhausen gegen den hohen Favoriten aus Stuttgart ist bis heute das längste Elfmeterschießen in der Geschichte des DFB-Pokals. Nach einem 2:2 nach 120 Minuten traten insgesamt 25 Schützen an.

SV Sandhausen

Der SV Sandhausen hat einen furiosen Saisonstart hingelegt und lag im Auftaktspiel gegen Fortuna Düsseldorf bereits nach zwölf Minuten mit 2:0 in Front. Doch weil die Kurpfälzer anschließend zu nachlässig agierten, stand unter dem Strich nur ein enttäuschendes 2:2-Unentschieden, dem im ersten Auswärtsspiel bei Erzgebirge Aue eine schwache Leistung und ein verdientes 0:2 folgten.

Im DFB-Pokal beim SC Paderborn tat sich der SVS am Montag auch schwer, zog aber letztlich dank eines Tores in der Schlussminute in die zweite Runde ein. Die gute Vorbereitung unter dem neuen Trainer Kenan Kocak, in der nur gegen den FC Sevilla (1:2) verloren wurde und ansonsten neben einem Remis gegen den SC Hauenstein (0:0) fünf Siege zu Buche standen, konnte Sandhausen bislang indes noch nicht wirklich bestätigen.

Der im Pokal gesperrt fehlende Daniel Gordon dürfte für Tim Knipping in die Startelf zurückkehren, die ansonsten aber wohl unverändert bleiben wird.

Aufstellung SV Sandhausen

Voraussichtliche Aufstellung: Knaller – Klingmann, Kister, Gordon, Paqarada – Linsmayer, Kulovits – Pledl, Vollmann, Kosecki – Sukuta-Pasu

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VfB Stuttgart

eine gute Vorbereitung gespielt und keines von sieben Testspielen verloren. Vielmehr gab es neben einem 1:1 gegen den FC Wil 1900 sogar sechs Siege gegen durchaus gute Gegner wie unter anderem bei der SG Sonnenhof Großaspach (2:1), gegen den FC St. Gallen (4:1), Zbrojovka Brünn (4:0) oder die SpVgg Greuther Fürth (3:1).

Der Saisonstart gegen den FC St. Pauli gelang den Schwaben dann indes nur mit Blick auf das Ergebnis, fiel der 2:1-Erfolg gegen die eigentlich klar besseren und in der Chancenverwertung schludrigen Kiez-Kicker doch eher schmeichelhaft aus. Bei Fortuna Düsseldorf hatte die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay dann weniger Glück und verlor verdient mit 0:1. Spuren hat diese Pleite aber offenbar nicht hinterlassen, denn in der ersten Runde des DFB-Pokals gab sich Stuttgart mit einem 3:0 beim FC Homburg keine Blöße, wobei die ruhige Art und Weise, mit der das Weiterkommen perfekt gemacht wurde, überzeugte.

Nach dem souveränen Auftritt im Pokal sind in der Stuttgarter Startelf keine großen Wechsel zu erwarten. Während Hajime Hosogai verletzungsbedingt erneut ausfällt, droht Alexandru Maxim erneut die Bank.

Aufstellung VfB Stuttgart

Voraussichtliche Aufstellung: Langerak – Klein, Sunjic, Sama, Insua – Zimmermann, Gentner – Zimmer, Özcan, Werner – Terodde

Der VfB Stuttgart hat nach dem Abstieg trotz der noch immer laufenden Suche nach Verstärkungen

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Tipp

Noch ist der VfB zwar nicht voll angekommen in der zweiten Liga, doch dürften die Schwaben von Spiel zu Spiel stärker werden. Bei einem sicherlich nicht übermächtigen und bisher auch nur bedingt überzeugenden SV Sandhausen ist ein Auswärtssieg auf jeden Fall drin. Auch, weil die VfB-Fans die Partie zu einem Heimspiel machen dürften.

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