Sandhausen – 1860, beide Vereine werden nach elf Spieltagen nur durch zwei Plätze und zwei Punkte getrennt. Der SV Sandhausen bewegt sich mit 13 Punkten auf Rang elf stehend im Rahmen der Erwartungen oder sogar etwas darüber, wurden die Kurpfälzer doch wieder einmal zum Kreis der Abstiegskandidaten gezählt. Beim TSV 1860 München ist man dagegen mit elf Punkten als Tabellendreizehnter natürlich nicht zufrieden, wobei aber immerhin die Tendenz wieder leicht nach oben zeigt.

Nach bislang acht Duellen, alle seit 2012/13 in der 2. Bundesliga, ist die Bilanz mit jeweils drei Siegen sowie zwei Remis genau ausgeglichen. In Sandhausen gilt das gleiche bei jeweils einem Sieg und eben den bisherigen zwei Unentschieden.

SV Sandhausen

Vier Punkte aus den ersten fünf Spielen waren für den SV Sandhausen kein guter Saisonstart, doch das 1:2 am fünften Spieltag bei Eintracht Braunschweig markierte wegen einer guten Leistung dennoch eine Art Umschwung. Danach blieb der SVS sechsmal hintereinander unbesiegt. Gegen den 1. FC Heidenheim (0:0) und bei der SpVgg Greuther Fürth (1:1) reichte es immerhin zu einem Punkt, bevor dann gegen Dynamo Dresden mit einem 2:0 der zweite Saisonsieg gelang.

Danach nahm Sandhausen beim VfL Bochum ein 2:2 mit und besiegte den FC St. Pauli mit 3:0. Im DFB-Pokal glückte der Mannschaft von Trainer Kenan Kocak in Runde zwei danach ein Coup beim SC Freiburg, der nach einem 3:3 nach 120 Minuten im Elfmeterschießen bezwungen wurde. Nach diesem Pokalerfolg setzte es indes beim zuvor sieglosen Kellerkind Arminia Bielefeld eine verdiente 0:1-Niederlage.

Nach dem schwachen Auftritt in Bielefeld sind mehrere Wechsel zu erwarten, zumal Stefan Kulovits nach verbüßter Gelbsperre ebenso wieder dabei ist wie die letztes Wochenende angeschlagen fehlenden Korbinian Vollmann und Andrew Wooten. Die Langzeitverletzten Maximilian Jansen, Erik Zenga und Manuel Stiefler fallen derweil weiter aus.

Aufstellung SV Sandhausen

Voraussichtliche Aufstellung: Knaller – Klingmann, Gordon, Kister, Paqarada – Linsmayer, Kulovits – Pledl, Vollmann – Wooten, Höler

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TSV 1860 München

Sieben Punkte aus den ersten vier Spielen und der Einzug in die zweite Pokalrunde markierten einen guten Saisonstart für den TSV 1860 München, der diesen danach aber auch wegen enormen Verletzungspechs nicht bestätigen konnte. Stattdessen legten die Löwen eine Negativserie von sechs sieglosen Spielen mit gleich fünf Niederlagen hin. Erst in der zweiten Pokalrunde bei den Würzburger Kickers, die nach torlosen 120 Minuten im Elfmeterschießen gemeistert wurde, gelang wieder ein Erfolgserlebnis, dem dann am Wochenende mit einem 6:2 gegen Erzgebirge Aue gleich das nächste folgte.

Trotz des Erfolges über Aue sind mehrere Änderungen zu erwarten. Für den gelbgesperrten Jan Mauersberger stehen mit Rodnei und Milos Degenek gleich zwei Rückkehrer zur Auswahl, während der ebenfalls wieder fitte Karim Matmour den nun verletzten Fanol Perdedaj ersetzen könnte. Auch wieder dabei ist Maximilian Wittek nach abgesessener Gelbsperre. Victor Andrade, Stefan Aigner, Ribamar und Goran Sukalo fehlen indes weiterhin.

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Zimmermann – Stojkovic, Uduokhai, Rodnei, Wittek – Lacazette, Liendl – Matmour, Aycicek – Mölders, Olic

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Tipp

Während abzuwarten bleibt, ob Sandhausen nach dem Dämpfer von Bielefeld gleich wieder in die Spur findet, zeigt der Trend der Münchner Löwen nach oben. Nicht ausgeschlossen, dass die jüngsten beiden Erfolge mit dem gewachsenen Selbstvertrauen bestätigt werden können.

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