Sandhausen – Darmstadt, vor Saisonbeginn wurden beide Mannschaften als Abstiegskandidaten gehandelt, sind dann aber unterschiedliche Wege gegangen. Während Sandhausen zwar mit 20 Punkten eine ordentliche Hinserie gespielt hat, aber trotzdem als Dreizehnter zum Kreis der gefährdeten Teams zählt, liegt Aufsteiger Darmstadt mit bereits 29 Zählern auf Rang drei und kann die Winterpause dazu nutzen, die bisherige Zielsetzung “Klassenerhalt“ zu überdenken.

In Sandhausen gab es für Darmstadt bislang allerdings noch nichts zu holen. Beide Gastspiele am Hardtwald verloren die Lilien, die auf der anderen Seite zu Hause auf zwei Siege und ein Remis gegen den SVS zurückblicken können. So starteten die Lilien mit dem 1:0 im Hinspiel am ersten Spieltag ihren Lauf, der bis heute anhält.

SV Sandhausen

Nach drei Niederlagen vom achten bis zum zehnten Spieltag, mit denen die zuvor drei Siege am Stück ein wenig entwertet wurden, hat sich der SV Sandhausen in den vergangenen Wochen auf einem ordentlichen, wenn auch nicht überragendem Niveau stabilisiert. Sechs der letzten sieben Begegnungen haben die Kurpfälzer bei zwei Siegen und vier Remis nicht verloren. Angesichts dieser Konstanz ist das 0:3 beim 1. FC Heidenheim am 14. Spieltag als Ausrutscher zu sehen, zumal in den jüngsten drei Begegnungen gegen RB Leipzig und den VfL Bochum (jeweils 0:0) sowie bei Fortuna Düsseldorf (3:1) vor allem die Defensive zu überzeugen wusste. Allgemein sind erst 22 Gegentore der zweitbeste Wert aller Mannschaften von Rang neun abwärts, wobei nur 14 erzielte Tore auf der anderen Seite aber auch die vorhandenen Defizite in der Offensive aufzeigen.

Nachdem gegen Bochum die in Düsseldorf siegreiche Elf begonnen hat, muss SVS-Coach Alois Schwartz diesmal umbauen und den gelbgesperrten Linksverteidiger Leart Paqarada ersetzen. Weil mit Timo Achenbach die Alternative für diese Position mit einem Muskelfaserriss außer Gefecht gesetzt ist, winkt womöglich dem letztmals am achten Spieltag von Beginn an eingesetzten Marc Pfertzel eine neue Chance.

Aufstellung SV Sandhausen

Voraussichtliche Aufstellung: Riemann – Kübler, Olajengbesi, Schulz, Pfertzel – Linsmayer, Kulovits – Stiefler, Thiede – Bouhaddouz, Wooten

SV Darmstadt 98

Darmstadt 98 hat seit dem 1:4 Anfang Oktober gegen Fortuna Düsseldorf nicht mehr verloren und insgesamt erst zwei Niederlagen kassiert. In den letzten acht Partien gewannen die Lilien dreimal und sammelten bei fünf Unentschieden fleissig Punkte. Größte Stärke der Mannschaft von Dirk Schuster ist fraglos die Defensive, die mit zwölf Gegentreffern die drittbeste der Liga ist. Aktuell hat Darmstadt sogar fünfmal in Folge kein Gegentor kassiert. Vor einer Serie von drei torlosen Remis in Folge beim 1. FC Kaiserslautern, gegen den Karlsruher SC und gegen Greuther Fürth gelang ein 1:0 gegen RB Leipzig und zuletzt am Sonntag ebenfalls ein 1:0-Sieg beim FC St. Pauli. Bei allem Lob für die Defensive darf aber nicht außer Acht gelassen werden, dass die Offensive im Moment nicht mehr so durchschlagskräftig ist wie noch vor einigen Wochen.

Nach dem Erfolg am Millerntor sind bei den Lilien keine personellen Wechsel zu erwarten, zumal der eigentlich gesetzte Tobias Kempe aufgrund seiner Leistenprobleme wohl abermals passen muss.

Aufstellung SV Darmstadt 98

Voraussichtliche Aufstellung: Mathenia – Balogun, Bregerie, Sulu, Holland – Behrens, Jungwirth – Ivana, Gondorf, Heller – Stroh-Engel

Tipp

Sandhausen beendete zwei der letzten drei Spiele torlos und in den letzten fünf Begegnungen mit Darmstädter Beteiligung fielen gerade einmal zwei Treffer. Sollte es nun zu einem Torfestival kommen, wäre dies schon eine Überraschung.

Tipp: Under 2,5 – 1.70 Mybet

MyBet BonusWertungLink
100€
Mybet Erfahrungen
Besuchen

Liveticker und Statistiken