Sandhausen – Paderborn, beide Mannschaften haben in der Hinrunde überrascht. Der SV Sandhausen positiv, denn trotz eines Abzuges von drei Punkten mischten die Kurpfälzer lange ganz vorne mit und stehen auch jetzt als Tabellensiebter mit neun Zählern Vorsprung auf Relegationsplatz 16 noch sehr gut da. Diesen 16. Platz belegt der SC Paderborn, der nach dem Abstieg aus der Bundesliga Gefahr läuft, durchgereicht zu werden.

2008/09 in der 3. Liga und seit 2012/13 mit einem Jahr Unterbrechung gab es inzwischen sieben Duelle zwischen beiden Vereinen und noch keine Partie endete unentschieden. Mit vier Siegen hat Sandhausen gegenüber den drei Paderborner Erfolgen leicht die Nase vorne. In Sandhausen sind für den SVS zwei Heimsiege notiert bei einem Paderborner Auswärtserfolg.

SV Sandhausen – SC Paderborn 05.02.2016 Tipp

SV Sandhausen

Aufstellung SV Sandhausen

Voraussichtliche Aufstellung: Knaller – Klingmann, Kister, Roßbach, Paqarada – Linsmayer, Kulovits – Wooten, Pledl, Kosecki – Bouhaddouz

Dem SV Sandhausen ist in den letzten Wochen vor Weihnachten ein wenig die Luft ausgegangen. Aus den letzten vier Spielen im Jahr 2015 beim MSV Duisburg (0:3), gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:1), gegen Eintracht Braunschweig (0:2) und beim 1. FC Union Berlin (0:1) holte die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz nur einen von zwölf möglichen Punkten. Und auch die Testspiele in der Winterpause verliefen sehr durchwachsen. Lediglich gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund gelang ein 1:0-Erfolg, während gegen den 1. FSV Mainz 05 II (1:2) und Austria Wien (1:2) verloren wurde. Bei der Generalprobe gegen Red Bull Salzburg (1:1) präsentierte sich der SVS aber ansprechend.

Trotz der Neuzugänge Thomas Pledl und Korbinian Vollmann ist die Personallage angespannt. Mit Kevin Kratz, Florian Hübner, Manuel Stiefler, Erik Zenga, Jose-Pierre Vunguidica und Robert Zillner fallen gleich sechs potentielle Stammspieler zum Auftakt aus.

SC Paderborn

Aufstellung SC Paderborn

Voraussichtliche Aufstellung: Kruse – Ndjeng, Sebastian, Wahl, Hartherz – Bakalorz, Pepic – Ouali, Stöger, Stoppelkamp – Sylvestr

Nach dem Trainerwechsel von Markus Gellhaus zu Stefan Effenberg gewann der SC Paderborn im Oktober gegen Eintracht Braunschweig und beim 1. FC Union Berlin jeweils mit 2:0, doch damit war aus heutiger Sicht der Trainereffekt schon verpufft. Denn es folgten bis zum Winter beginnend mit dem 1:7-Debakel im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund acht sieglose Spiele in Folge. In der Liga holte der SCP aus den letzten sieben Partien vor Weihnachten lediglich vier Punkte, wobei sich vor allem die mit 33 Gegentreffern schwächste Defensive der Liga anfällig zeigte. Daran änderte sich in den ersten Testspielen beim SC Wiedenbrück 2000 (3:2) und gegen den FC Biel-Bienne (3:4) zunächst nichts, ehe dann mehr Stabilität einkehrte und die Ergebnisse der letzten Tests gegen den FC Thun (0:0), Ferencvaros Budapest (1:0) und abschließend Fortuna Düsseldorf (1:1) ordentlich ausfielen. Überschattet wurde die Winterpause allerdings durch die Geschehnisse im Trainingslager, aus dem mehrere Disziplinlosigkeiten gemeldeten wurden und im Rauswurf von Torjäger Nick Proschwitz gipfelten.

Mit Tim Sebastian und Jakub Sylvestr werden wohl zwei der vier Neuzugänge beginnen. Robin Krauße und Nicklas Helenius dürften ebenfalls dem Kader angehören. Gewinner der Vorbereitung war Youngster Mirnes Pepic, der in der Startelf stehen könnte.

Tipp

Sandhausen überzeugt seit Jahren mit einer sehr guten Ordnung und einer stabilen Defensive, während es nach furiosem Saisonstart in der Offensive vor Weihnachten wieder hakte. In Paderborn  legt man derweil obersten Wert darauf, erst einmal dicht zu halten, was in den letzten Testspielen ganz gut gelang. Ein eher torarmes Duell im Hardtwaldstadion wäre daher unter dem Strich keine Überraschung.

Tipp: Unter 2,5 – 1.72 Bwin

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