Sandhausen – KSC, im badischen Derby geht es für beide Vereine um drei wichtige Punkte. Während der SV Sandhausen bei nur drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz aufpassen muss, dass der Negativtrend der letzten Wochen und Monate nicht noch in den Abstieg mündet, ist es für den Karlsruher SC schon die allerletzte Chance. Bei zehn Zählern Rückstand auf Rang 16 könnte eine eigene Niederlage bei entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz den Sturz in die Drittklassigkeit schon besiegeln.

Von den bisherigen acht Duellen gewann der KSC drei und hat damit gegenüber zwei Siegen des SVS und bei drei Remis die leicht bessere Bilanz. In Sandhausen ist die Statistik mit jeweils einem Sieg und zwei Unentschieden ausgeglichen.

SV Sandhausen

Der SV Sandhausen ging wieder einmal als Abstiegskandidat in die Saison, strafte allerdings zunächst alle Skeptiker Lügen und hatte nach den beiden Siegen zum Rückrundenauftakt bei Fortuna Düsseldorf (3:0) und gegen Erzgebirge Aue (2:0) mit 30 Punkten sogar Tuchfühlung nach oben. Seitdem aber liest sich die Bilanz der Kurpfälzer äußerst überschaubar. Auf das Pokal-Aus durch ein 1:4 gegen den FC Schalke 04 folgten zehn sieglose Ligaspiele mit lediglich fünf Punkten. Von den letzten sieben Begegnungen verlor der SVS zwar nur zwei, kam allerdings in den anderen fünf Begegnungen nicht über Unentschieden hinaus. Auch nicht am vergangenen Wochenende im direkten Duell zweier gefährdeter Teams beim TSV 1860 München, wobei das 1:1 dort wegen des spät erzielten Ausgleichs eher als Punktgewinn zu werten war.

Mit Tim Kister und Lucas Höler haben sich zwei Akteure in München die fünfte gelbe Karte eingehandelt. Dafür kehrt Damian Roßbach nach abgesessener Rotsperre zurück. Anders als die verletzten Andrew Wooten, Erik Zenga, Jose-Pierre Vunguidica und Maximilian Jansen, die weiter fehlen.

Aufstellung SV Sandhausen

Voraussichtliche Aufstellung: Knaller – Klingmann, Gordon, Knipping, Roßbach – Kulovits, Lukasik, Linsmayer – Pledl, Vollmann – Sukuta-Pasu

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Karlsruher SC

Nach einer enttäuschenden Hinrunde mit nur 14 Punkten schien sich die Verpflichtung von Mirko Slomka als neuem Trainer schnell auszuzahlen. Mit dem neuen Coach gewann der KSC zunächst mit 3:2 gegen Arminia Bielefeld und nahm dann beim VfL Bochum immerhin ein 1:1 mit. Von den folgenden sieben Spielen verloren die Badener bei einem zwischenzeitlichen 2:0-Sieg gegen Hannover 96 dann aber sechs. Und nachdem es danach auch gegen die Würzburger Kickers nur zu einem unbefriedigenden 1:1 reichte, zog der KSC erneut die Reißleine und trennte sich von Slomka. Der neue Trainer Marc-Patrick Meister verlor sein alles andere als einfaches Einstandsspiel allerdings beim VfB Stuttgart mit 0:2 und auch die Heimpremiere Meisters ging gegen den 1. FC Heidenheim mit 0:1 daneben, wobei vom Spielverlauf her eigentlich ein Sieg verdient gewesen wäre.

Weil bis auf die Chancenverwertung gegen Heidenheim vieles stimmte, dürfte es nicht viele Veränderungen geben. Hinter dem Einsatz des angeschlagen ausgewechselten Enrico Valentini steht aber ein Fragezeichen, während Erwin Hoffer, Manuel Torres, Boubacar Barry, Jonas Meffert, Grischa Prömel und Moritz Stoppelkamp wohl erneut fehlen.

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Kinsombi, Jordi Figueras, Gimber – Bader, Krebs, Kom, Kempe – Yann – Reese, Mugosa

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Tipp

Beide Mannschaften sind weit von ihrer Top-Form entfernt. Zu erwarten ist das Duell zweier verunsicherter und dementsprechend vorsichtiger Teams, die beide offensiv große Probleme haben. Von vielen Toren gehen wir daher nicht aus.

Tipp: Unter 2,5 – 1.65 Tipico (die deutsche Nummer 1)

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