Sandhausen – St. Pauli, zum Start ins neue Jahr stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, für die es in den kommenden Monaten nur darum geht, so schnell wie möglich die für den Klassenerhalt nötigen Punkte zu sammeln. Der SV Sandhausen hat als Tabellenvierzehnter mit drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz sowie vier Punkten Polster zum ersten Abstiegsplatz überwintert. Letzteren belegt derzeit der FC St. Pauli, der folglich etwas mehr unter Druck steht.

Hoffnung dürfte dem Kiez-Klub die bisherige Bilanz gegen Sandhausen machen. Von fünf Begegnungen gewann St. Pauli drei – darunter auch das letzte Gastspiel am Hardtwald mit 3:2, nachdem die erste Partie überhaupt in Sandhausen 2012/13 noch klar mit 1:4 verloren gegangen war.

SV Sandhausen

Mit nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen vor Weihnachten hat es der SV Sandhausen verpasst, sich eine noch bessere Ausgangsposition im Kampf gegen den Abstieg zu verschaffen. Hauptverantwortlich dafür war bei einer mit 25 Gegentreffern meist soliden Defensive die Schwäche im Angriff. Lediglich 15 Tore sind gemeinsam mit dem VfR Aalen der schlechteste Wert aller 18 Vereine. Dass mit Ranisav Jovanovic und Nicky Adler zwei lange verletzte Offensivkräfte wieder dabei und richtig fit sind, mit Solomon Okoronkwo eine neue Offensivkraft hinzugeholt wurde und Rene Gartler aufsteigende Tendenz bewies, macht aber Hoffnung. Die Testspiele gegen die Stuttgarter Kickers (1:2), Waldhof Mannheim (4:1), Jahn Regensburg (4:2), den VfB Stuttgart II (1:0) und Rubin Kasan (2:1) ließen sich jedenfalls gut an. Die Generalprobe beim SV Darmstadt 98 wurde zwar mit 0:1 verloren, doch auch beim Ligarivalen traten die Kurpfälzer ordentlich auf.

Mit Kevin Kratz, Robert Zillner, Marco Thiede und Manuel Stiefler fehlen Trainer Alois Schwartz zum Start vier potentielle Stammspieler verletzungsbedingt. Die beiden Last-Minute-Zugänge Nono und Steven Zellner dürften zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Aufstellung SV Sandhausen

Voraussichtliche Aufstellung: Riemann – Kübler, Olajengbesi, Hübner, Paqarada – Linsmayer, Kulovits – Okoronkwo, Bieler – Gartler, Wooten

FC St. Pauli

Nach dem kurzfristigen Trainerwechsel vor Weihnachten ist der FC St. Pauli mit einem positiven Gefühl in der Winterpause gegangen. Zwar verlor der Kiez-Klub zwar auch das erste Spiel unter dem neuen Trainer Ewald Lienen beim FC Ingolstadt mit 1:2, beendete dann aber mit einem enorm wichtigen 3:1 gegen den VfR Aalen eine Serie von zehn sieglosen Spielen in Folge. In der Vorbereitung präsentierte sich St. Pauli bei den Tests gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:1), Gaziantepspor (2:3) und den FC Winterthur (2:0) von Anfang an ordentlich und deutete bei den Siegen beim SC Paderborn (2:0) und gegen Silkeborg IF (3:0) schon eine sehr gute Frühform an. Mit den Neuzugängen Julian Koch, Waldemar Sobota und Armando Cooper wurde insbesondere das Mittelfeld deutlich verstärkt. Cooper kam indes erst kurz vor Transferschluss als Reaktion auf die Ausfälle von Christopher Buchtmann sowie Bernd Nehrig und dürfte zunächst nur auf der Bank sitzen. Nicht einsatzfähig sind auch die ebenfalls verletzten Christopher Nöthe, Markus Thorandt und Michael Görlitz. Dennoch tobt aber auf vielen Positionen ein Konkurrenzkampf, der für die Leistung förderlich sein sollte.

Aufstellung FC St. Pauli

Voraussichtliche Aufstellung: Tschauner – Startsev, Sobiech, Ziereis, Halstenberg – Koch, Alushi – Sobota, Rzatkowski, Thy – Verhoek

Tipp

Beide Mannschaften haben eine gute Vorbereitung hinter sich, das größere Potential steckt aber im Kader des FC St. Pauli und mit dem erfahrenen Trainer Lienen sollten die Kiez-Kicker ihre Möglichkeiten schon in Sandhausen besser ausschöpfen als über weite Strecken der Vorrunde.

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