Sandhausen – KSC, lediglich rund 50 Straßenkilometer liegen die Stadien beider Vereine voneinander entfernt, doch ein richtig gewachsenes Derby ist es dennoch nicht. Das liegt in erster Linie daran, dass sich beide in der Vergangenheit auf unterschiedlichen Ebenen bewegten.

Aktuell steht der SV Sandhausen, der erst 2012 erstmals zweitklassig wurde, aber als Tabellenfünfter vor dem Karlsruher SC, der sich zuletzt immerhin auf Rang neun vorgearbeitet hat und zumindest insgeheim den Blick wieder Richtung Bundesliga richten dürfte.

In Pflichtspielen trafen beide Vereine bisher erst fünfmal aufeinander und noch hat der KSC eine weiße Weste. Bei zwei Siegen und drei Unentschieden hat der KSC gegen Sandhausen noch nie verloren. Am Hardtwald gewann der KSC im DFB-Pokal 1993/94 mit 4:1 und die beiden Zweitliga-Duelle in den letzten Jahren endeten jeweils unentschieden.

SV Sandhausen

Aufstellung SV Sandhausen

Voraussichtliche Aufstellung: Knaller – Klingmann, Hübner, Kister, Paqarada – Linsmayer, Kulovits – Wooten, Zillner, Kosecki – Bouhaddouz

Der SV Sandhausen ist im ersten Teil dieser Saison ein Serientäter. Nach drei Siegen in Folge zum Auftakt blieben die Kurpfälzer fünf Spiele nacheinander ohne Dreier und holten in diesem Zeitraum lediglich drei Zähler. Vom neunten bis zum elften Spieltag wurde dann aber wieder dreimal in Serie gewonnen und der Platz in der oberen Tabellenhälfte, der angesichts des Abzuges von drei Punkten durch die DFL noch bemerkenswerter als ohnehin schon ist, zementiert. Bei Arminia Bielefeld (0:0), gegen den 1. FC Heidenheim im DFB-Pokal (3:4 n. E.) und gegen RB Leipzig gab es dann wieder drei sieglose Spiele, bevor im letzten Spiel vor der Länderspielpause beim FSV Frankfurt ein 1:0-Sieg gelang. Dem Gesetz der Serie(n) zufolge müssten nun eigentlich zwei weitere Siege kommen…

Viele Veränderungen dürfte Trainer Schwartz im Vergleich zum Sieg in Frankfurt nicht vornehmen. Sollte Jakub Kosecki grünes Licht geben, dürfte der Pole aber in die erste Elf rücken, in der auch Robert Zillner stehen könnte.

Karlsruher SC

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Valentini, Stoll, Mauersberger, Kempe – Peitz, Krebs – Torres, Nazarov, Yamada – Diamantakos

Mit sechs Punkten aus den ersten sieben Spielen hat der Karlsruher SC den Fehlstart hingelegt, den nicht wenige Experten nach dem Relegationstrauma und der anschließend sehr kurzen Vorbereitung befürchtet haben. Drei Unentschieden vom achten bis zehnten Spieltag sorgten dann auch nicht für wirklich bessere Stimmung und als Trainer Markus Kauczinski dann noch mitteilte, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern, fürchteten viele Fans einen langen Abstiegskampf. Doch mit einem 1:0 beim TSV 1860 München gelang die Wende zum Besseren. Es folgten drei Spiele mit sieben Punkten und ohne Gegentor. Mit Siegen gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:0) und gegen den VfL Bochum sowie einem torlosen Remis beim heimstarken 1. FC Nürnberg hat der KSC sogar wieder Tuchfühlung zum vorderen Drittel hergestellt, wohin das Team von der Qualität her eigentlich auch gehört.

Mit seiner Aufstellung gegen Bochum hat Trainer Kauczinski gleich zweimal überrascht, denn eigentlich war mit Grischa Prömel und Erwin Hoffer gerechnet worden, die aber beide zugunsten von Gaetan Krebs und Dimitris Diamantakos auf der Bank blieben. Nach den gezeigten Leistungen dürfte sich daran nichts ändern.

Tipp

Auch wenn in Frankfurt ein Sieg glückte, trat Sandhausen zuletzt nicht mehr ganz so stark auf, was auch an einigen Ausfällen wegen Verletzungen und Sperren lag. Der KSC befindet sich derweil klar auf dem aufsteigenden Ast und schöpft sein Potential wieder besser aus. Gelingt das auch in Sandhausen, nimmt der KSC mindestens einen Punkt mit.

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