Nach Überstunden beider Teams im Cup kehrt der Ligaalltag zurück. Ried hält zuhause eine weiße Weste unter Gludovatz – Rapid könnte Tabellenführung ausbauen.

SV Ried

Mit dem zweiten Saisonsieg rückt Ried auf einen Punkt an Altach heran und steht weiter auf dem 9. Tabellenplatz. Der Sieg ist auf eine inferiore Altacher Leistung – speziell in der ersten Halbzeit – zurückzuführen. Es dauert lange bis beide Mannschaften ins Spiel finden, ab Minute 20 nehmen die Rieder das Heft in die Hand und erarbeiten sich Chance um Chance. In der 38 Minute nutzen die Rieder einen einfachen Ballverlust der Altacher – der Ball kommt zum zentral stehenden Trauner, der den Ball platziert aus 16 Meter versenkt. Kaum ein Aufbäumen der Altacher in der zweiten Halbzeit. Mit der ersten nennenswerten Szene verwandelt Bergmann einen Stangelpass zum 2-0 Endstand.

Die Rieder setzen sich im Bundesglia-Duell des Samsung Cups gegen den WAC im Elfmeterschießen durch und sind eine Runde weiter.

Der letzte Sieg der Rieder gegen Rapid war im Dezember 2013 (2-0 Heimsieg). Danach setzte es sieben Niederlagen am Stück – darunter auch drei Heimniederlagen. Der Tabellenvorletzte holte unter Trainer Gludovatz sieben Punkte aus vier Spielen mit einem Punktemaximum aus den beiden Heimspielen.

Aufstellung SV Ried

Es fehlen: Baumgartner (Verteidigung Ersatz, verletzt); Streker (Mittelfeld Ersatz, Seitenbandeinriss)

Voraussichtliche Aufstellung: Gebauer – Filipovic, Reifeltshammer, Janeczek – Kragl, Ziegl, Trauner, Hart – Elsneg, Bergmann – Sikorski

SK Rapid Wien

Rapid Wien ist zurück an der Tabellenspitze. Nach zuletzt zwei mäßigen Spielen und Niederlagen konnte man die Mödlinger von der Tabelle stürzen. Die Hütteldorfer krönen die Leistung nach dem 2-1 Erfolg gegen Villareal. Dabei verändert Trainer Barisic das Team an vier Positionen und Hofmann, Schaub, Kainz und Prosenik bleiben vorerst auf der Bank. Die Wiener sind vom Start weg dominierend, finden aber vorerst keine Lösung gegen die gut organisierte Mödlinger Abwehr. Die Admira konzentriert sich aufs Kontern, der letzte Pass findet jedoch nie einen Abnehmer. Mitte der Halbzeit erreicht das Niveau seinen Tiefpunkt mit Fehlpässen auf beiden Seiten. Nach einem unnötigen Foul kurz vor der Halbzeit tretet Kapitän Hofmann den Ball zur Mitte, wo Ex-Admiraner Schwab per Kopf die 1-0 Führung erzielt. In der 2. Hälfte sind es weiter die Hausherren, die dominieren und ein weiterer früherer Admiraner erzielt ebenfalls per Kopf den erlösenden Endstand.

Rapid ist zudem eine Runde weiter im österreichischen Samsung Cup. Mit zehn Mann rettet man sich in Amstetten in die Verlängerung und kann erst im Elfmeterschießen den Aufstieg fixieren. Rapid geht früh in Führung und nach einer Viertelstunde bekommt Sonnleitner die rote Karte – Elfmeter und Ausgleich. Ein weiterer Tiefschlag für Rapid war die Verletzung von Nutz – er wurde mit Verdacht auf Kreuzbandriss vom Platz getragen. Für Louis Schaub, der ebenfalls im Spiel verletzt wurde, gibt es bereits Entwarnung (keine Langzeitverletzung).

Rapid Wien macht unter der Woche einen Schritt in die Zukunft und bindet Top Talent Maximilian Wöber weitere drei Jahre an den Verein. Der Innenverteidiger soll angeblich von Red Bull Salzburg und Arsenal umworben worden sein.

Der Tabellenführer musste sich zuletzt erstmals auswärts geschlagen geben (2-0 in Altach). Ried ist für Rapid eine Art Lieblingsgegner. 13 der letzten 15 Begegnungen konnten gewonnen worden.

Aufstellung Rapid Wien

Es fehlen: Schrammel (Verteidigung Schlüsselspieler; Kreuzbandriss), Kuen (Mittelfeld Ersatz; Kreuzbandriss), Petsos (Mittelfeld Schlüsselspieler; Innenband Verletzung), Sonnleitner (Verteidigung Regulär; gesperrt), Schaub (Mittelfeld Schlüsselspieler; Sprunggelenk), Nutz (Mittelfeld Ersatz; wahrscheinlich Kreuzbandriss)

Voraussichtliche Aufstellung: Novota – Stangl, Dibon, Sonnleitner, Auer – Schwab, Grahovac – Kainz, Hofmann, Schobesberger – Jelic

Tipp

Die Hütteldorfer haben kommende Woche mit Minsk in der Europaleague eine schwere Aufgabe vor der Brust und treffen auf eine – vorallem zuhause – gefestigte Defensive. Die Wikinger haben unter Gludovatz zu ihrem schnellen Umschaltspiel zurückgefunden und in den beiden letzten Heimspielen keinen Gegentreffer hinnehmen müssen. Rapid machte im Heimspiel gegen Admira nur das nötigste und muss sich wohl auch im kommenden Aufeinandertreffen auf ein Geduldsspiel einstellen.

Beide Mannschaften müssen im Cup über die volle Distand gehen (120 min) – Rapid zu über weite Strecken in Unterzahl. In dieser Begegnung könnte bereits ein Tor entscheidend sein. Das letzte Unentschieden setzte es im November 2011 – danach gab es in 15 Spielen immer einen Sieger.

Tipp: Unter 2,5 Tore – 2,25 Tipico

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