Das Kellerduell zum Jahresabschluss. Kann der WAC auch im vierten Spiel unter Trainer Pfeiffenberger ungeschlagen bleiben? Nur ein Sieg hilft den Wikingern aus dem Tabellenkeller.

SV Josko Ried – Wolfsberger AC 12.12.2015 Tipp

SV Ried

Die Rieder starten im Ernst Happel Stadion gegen Rapid wie beim 3-1 in Altach und Murg trifft mit der ersten guten Chance nach 19 Minuten zur Gästeführung. Kainz springt der Ball zu weit von der Brust, Elsneg legt quer auf Murg, der aus kurzer Distanz trifft. Unmittelbar danach setzt sich auf der Gegenseite Schwab gegen Trauner durch und trifft aus 18 Metern ins linke Eck. Nach gut einer halben Stunde muss der Rieder Hart aufgrund einer Oberschenkelverletzung vom Platz. Nach der Pause werden die Gäste stärker und es gibt kaum noch Entlastung für die Rieder. Nach vergebenen Chancen von Sonnleitner, Kainz und Petsos lässt der eingewechselte Walch die einzig nennenswerte Chance auf Seiten der Rieder aus. In der 76. Minute ist  Gebauer zum zweiten Mal geschlagen – ein Steilpass von Kainz endet mit einem Abstauber von Schobesberger zum 2-1 Sieg. Die Rieder sind trotz Punktegleichheit das neue Tabellenschlusslicht – haben sich in Wien aber teuer verkauft.

Die Riedfans können aufatmen. Trainer Paul Gludovatz wird das Team bis Saisonende weiter betreuen. Er trotzt damit einem Medienbericht der oberösterreichischen Nachrichten in dem sein Abschied nach dem kommenden Spiel angekündigt wurde. Zudem sollen sich die Rieder mit dem 20-jährigen defensiven Mittelfeldspieler Michael Brandner von Liefering einig sein. Er wird wohl im Winter ins Innviertel wechseln.

Die Rieder sind seit fünf Ligaspielen gegen den WAC ungeschlagen. Die beiden Saisonduelle in 2015/16 endeten mit einer Punkteteilung. Nach drei Siegen in Folge musste man gegen den Angstgegner Rapid einen Rückschlag hinnehmen. In den letzten drei Heimspielen ist man ungeschlagen.

Aufstellung Josko Ried

Es fehlen:  Ziegl (Verteidigung Regulär; Kreuzbandriss), Baumgartner (Verteidigung Ersatz, Unterschenkelverletzung); Gavilan (Sturm Ersatz; Sprunggelenksverletzung), Möschl (Mittelfeld Ersatz; Muskelfaserriss)

Voraussichtliche Aufstellung: Gebauer – Filipovic/Antonitsch, Reifeltshammer, Janeczek – Kragl, Walch/Polverino, Trauner, Bergmann – Murg, Hart – Elsneg

Wolfsberger AC

Mit sieben Punkte aus drei Spielen (darunter ein 1-1 bei Meister Salzburg) hat Neo Coach Heimo Pfeiffenberger der Mannschaft neuen Elan eingehaucht. Beim 2-0 Sieg gegen den Tabellenführer kann man erneut mit aggressivem Pressing überzeugen und feiert einen kaum gefährdeten Sieg. Nach 20 Minuten verwandelt Silvio eine Jakobo Vorlage per Kopf und dann lässt man den Herbstmeister anlaufen. Kurz vor der Gefahrenzone ist eine an vier Positionen veränderte Austria-Elf aber zumeist ideenlos. Die eingewechselten Leistungsträger Kayode und Kehat ändern daran nichts. In der 72. Minute kommt der Ball nach einem Freistoß zu Hüttenbrenner, der das Spiel entscheidet und die Wolfsberger aus dem Tabellenkeller schießt. Punktgleich liegt man mit dem besseren Torverhältnis vor Ried auf Platz 9.

Der letzte WAC Sieg in Ried datiert vom 14. Dezember 2013 (damals ein 3-1 Sieg). Wolfsberg ist mit 7 Punkten aus den jüngsten drei Partien und lediglich ein Gegentreffer in diesen drei Spielen das Team der Stunde – beide Werte sind die Topwerte der Liga.

Der WAC ist seit 21 Auswärtsspielen am Stück sieglos (4 Unentschieden, 17 Niederlagen)

Aufstellung Wolfsberger AC

Es fehlen: Seidl (Mittelfeld Regulär; Bänderriss im Knöchel), Trdina (Sturm langzeitverletzt; Kreuzbandriss), Weber (Mittelfeld Ersatz; Trainingsrückstand), Drescher (Verteidigung Schlüsselspieler; Mittelfußknochenbruch), Kobleder (Verteidigung Ersatz; angeschlagen), Putsche (Mittelfeld Regulär; Adduktorenproblem), Schmerböck (Mittelfeld Regulär; Meniskus OP), Zündel (Verteidigung Ersatz; vor Leisten OP)

Voraussichtliche Aufstellung: Dobnik – Palla, Rnic, Hüttenbrenner, Standfest – Wernitznig, Tschernegg, Robitsch, Ynclan – Ouedraogo, Silvio

Tipp

Für beide Teams ist es ein richtungsweisendes Spiel in Richtung Klassenerhalt. Ried sowie Wolfsberg haben zuletzt nicht mit Toren gespart (Ried 8 Tore und Wolfsberg 7 Tore an den letzten drei Spieltagen). Spannend wird werden wer das Spiel machen wird – gegen Spielstarke Teams lassen sich die Rieder zumeist fallen – also ähnlich der Spielanlage der Wolfsberger. An mangelnder Aggressivität wird es beiden Teams sicher auch nicht mangeln. Eine wichtige Personalie (Paul Gludovatz) hat sich für seine Rieder entschieden und bleibt dem Verein bis Jahresende treu. Zuletzt konnte man bei wichtigen Spielen immer wieder überzeugen, man blieb geduldig und hat auf seine Chancen gewartet. Genauso wird es auch am Samstagabend ablaufen.

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