Die Lilien aus Darmstadt treffen am 6. Spieltag auf den SV Werder Bremen. Man könnte diese Begegnung in der noch jungen Saison auch als Abstiegsduell bezeichnen. Die Darmstädter sind in dieser Saison am Böllenfalltor noch unbesiegt und stehen mit einem Sieg und einem Unentschieden mit vier Punkten auf Tabellenplatz 14.

SV Darmstadt 98

Die 98er mussten letzte Woche schon bei den Augsburgern ein schweres Auswärtsmatch bestreiten, welches sie aber hochverdient mit 1:0 verloren haben. Die prophezeite schwere Saison der Lilien nimmt somit seinen Lauf. Zwar kann man so einen Umbruch mit 14 neuen Spielern nicht binnen zwei Wochen so gestalten, dass man mit dem Abstieg nichts zu tun hat, jedoch lassen die bisher gezeigten Leistungen doch sehr zu wünschen übrig.

Vielleicht kommt der SV Werder da genau zur rechten Zeit nach Darmstadt. Gegen die Bremer ist man in der Bundesliga vor eigenem Publikum noch unbesiegt.

Aufstellung SV Darmstadt

Guwara sah am letzten Spieltag nach einer dummen Aktion die gelb-rote Karte und wird gegen seinen Stammverein SV Werder fehlen. Er wird von Niedermeier ersetzt. Kapitän und Vorzeigeprofi Sulu hat zwar unter der Woche wieder mit der Mannschaft trainiert, ist aber für das Wochenende weiter fraglich.

Schipplock konnte ebenfalls mit der Mannschaft trainieren, ein Einsatz am Wochenende scheint aber zu früh zu kommen. Torwart Esser meldete sich unter der Woche krank, wird aber gegen Bremen spielen können. Mit Rosenthal und Obinna bekommt Trainer Meier zwei verletzte Spieler zurück in den Kader.

Esser – Jungwirth, Höhn, Milosevic, Niedermeier – Niemeyer – Gondorf – Heller, Kleinheisler, Bezjak – Colak

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SV Werder Bremen

Die angesprochenen Werderaner befinden sich jedoch momentan auf dem aufsteigenden Ast. Sie konnten vergangenes Wochenende die rote Laterne an den FC Schalke abgeben und kletterten mit dem hochverdienten 2:1 Heimerfolg gegen schwache Wolfsburger sogar auf den 15. Tabellenplatz.

Ein großer Anteil am ersten Dreier der Saison gehört Interimstrainer Nouri. Er saß nach der Entlassung von Skripnik zum zweiten Mal auf der Bank und hauchte der Mannschaft definitiv neues Leben ein. Weiters könnte der Jungtrainer von der Tatsache profitieren, dass Wunschkandidat Gisdol den Bremern abgesagt hat und bekannter Weise in Hamburg einen Einjahresvertrag unterzeichnet hat. Die Chancen, dass er in Darmstadt zu seinem dritten Bundesligaspiel als Trainer von Werder Bremen kommt stehen gut, zumal auch bis dato weit und breit kein neuer Trainer in Sicht ist.

Der Coach nimmt sich selbst nicht so wichtig und meinte, einzig und alleine der Erfolg von Werder Bremen zähle und er sich für jeden einzelnen Fan freut, der lange auf einen Sieg hat warten müssen.

Interimscoach Nouri setzte in den vergangenen zwei Runden auf Spieler, die er aus seiner Zeit als Drittliga-Trainer von Bremen kennt und diese dankten ihm das prompt. Zum großen Teil handelt es sich hierbei um Akteure, die eigentlich schon abgeschrieben waren, zudem scheut er es nicht große Namen auf die Tribüne zu verbannen.

Aufstellung Werder Bremen

Johannsson ist nach Rotsperre wieder verfügbar. Bartels und Garcia trainieren wieder mit der Mannschaft. Sane absolvierte wegen Kniebeschwerden nur eine Laufeinheit und ist fürs Wochenende fraglich. Gnabry klagte ebenfalls über Schmerzen im Knie, ein Einsatz scheint aber nicht gefährdet. Kruse ist frühestens im November wieder einsatzbereit.

Drobny – Gebre Selassie, Veljkovic, Moisander, Ro. Bauer – Grillitsch – Hajrovic, Fritz, Junuzovic , Gnabry – Manneh

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Tipp

Werder hat in den letzten zwei Spielen gezeigt, was in ihnen steckt und wird unter Cheftrainer Nouri den zweiten Sieg in Folge einfahren.

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