Darmstadt – Heidenheim, gemeinsam in die 2. Bundesliga aufgestiegen spielen beide Mannschaften eine in dieser Form nicht zu erwartende, gute Saison. Während der 1. FC Heidenheim auf Rang 13 stehend neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone besitzt und beste Chancen auf den Klassenerhalt besitzt, würde sich der SV Darmstadt 98 nicht dagegen wehren, kommende Saison nicht mehr zweitklassig zu spielen. Denn die Südhessen klopfen als aktueller Tabellendritter ans Tor zur Bundesliga und würden mit dem zweiten Aufstieg nacheinander eine der größten Sensationen in der deutschen Fußball-Geschichte schaffen.

Bislang gab es neun Duelle zwischen beiden Mannschaften. Mit vier Siegen hat Heidenheim dabei die Nase leicht vorne, während Darmstadt bei drei Remis nur zweimal gewinnen konnte. Beide Siege gelangen den Lilien in Darmstadt, von wo Heidenheim bislang ein Remis und einen Dreier mitgenommen hat.

SV Darmstadt 98

Wie schon nach den ersten beiden Saisonniederlagen hat der SV Darmstadt 98 auch auf das 0:2 vor der Länderspielpause bei Fortuna Düsseldorf die passende Antwort gegeben und alle Skeptiker, die noch immer mit einem Einbruch des Überraschungsteams rechnen, widerlegt. Zunächst besiegte die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster, der mit seiner Vertragsverlängerung bis 2018 ein sehr positives Zeichen setzte, den VfL Bochum völlig verdient mit 2:0 und nahm dann auch vom schweren Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg (1:1) einen Punkt mit. Insgesamt haben die Lilien von den neun Partien im neuen Jahr bei einer Niederlage und vier Remis vier gewonnen. Vor allem zu Hause ist Darmstadt mit neun Siegen, vier Unentschieden und nur einer Niederlage eine Macht.

Trainer Schuster wird im Vergleich zur Vorwoche voraussichtlich den als Joker erfolgreichen Marco Sailer in die Startelf beordern. Generell sind bei den Lilien alle Mann an Bord. Lediglich Rechtsverteidiger Leon Balogun klagt über muskuläre Probleme und könnte erneut von Sandro Sirigu ersetzt werden.

Aufstellung SV Darmstadt 98

Voraussichtliche Aufstellung: Mathenia – Sirigu, Sulu, Bregerie, Holland – Ivana, Jungwirth, Gondorf, Heller – Stroh-Engel, Sailer

1. FC Heidenheim

Der 1. FC Heidenheim zehrt ein Stück weit noch von seiner guten Hinrunde, in der der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt wurde. Neun Punkte aus den neun Spielen nach der Winterpause sind hingegen keine berauschende Bilanz, zumal es für die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt 2015 schon sechs Niederlagen setzte. Während die Siege beim TSV 1860 München (2:1) und gegen RB Leipzig (1:0) als durchaus verdient bezeichnet werden können, war das 1:0 beim 1. FC Nürnberg eher schmeichelhaft. Insgesamt ist der Trend eher negativ, auch wenn die Reaktion auf einen ganz schwachen Auftritt beim 1. FC Kaiserslautern (0:4) am vergangenen Wochenende gegen den FC Ingolstadt zumindest ordentlich ausfiel. Die 0:1-Pleite gegen den Spitzenreiter konnte dadurch aber nicht verhindert werden.

Denkbar, dass Trainer Schmidt, dem nur die Ergänzungsspieler Patrick Mayer und Michael Vitzthum fehlen, auf die Formation der zweiten Hälfte gegen Ingolstadt setzt, Für Alper Bagceci käme dann Andreas Voglsammer als zweite Spitze ins Team.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Zimmermann – Strauß, Kraus, Wittek, Heise – Leipertz, Griesbeck, Titsch-Rivero, Schnatterer – Voglsammer, Niederlechner

Tipp

Darmstadt 98 glänzt zwar selten, gewinnt gerade seine Heimspiele aber meist mit abgeklärten Leistungen und nicht zuletzt dank enormer Qualitäten nach Standardsituationen. Bei Heidenheim gibt es derweil wenig Anzeichen für einen erfolgreichen Schlussspurt.

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