Am ersten Februar ist es endlich wieder soweit. Millionen Menschen werden sich vor dem Fernseher platzieren und beobachten, ob sich die New England Patriots oder Seattle Seahawks zum Champion krönen lassen. Das Finale findet in diesem Jahr im University of Phoenix Stadium statt, welches gleichzeitig als Heimstätte der Arizona Cardinals gilt. Während der Saison sah es sogar einmal danach aus, als würden es die Cardinals in ihren Super Bowl schaffen, doch als ihnen die zwei Starting QB’s ausgefallen sind, war ihre Saison mehr oder weniger vorbei.

In Amerika wird wieder damit gerechnet, dass weit über 100 Millionen vor dem Fernseher sitzen werden. Die Supermärkte werden wohl komplett ausverkauft sein und am Morgen nach dem Match werden die Firmen etliche Krankschreibungen bekommen. Auch in Deutschland kann man das Spiel live vor dem Fernseher verfolgen. In diesem Jahr gibt es die Partie auf Sat1 sowie Sport1 (in englischer Sprache).

Sogar ein Deutscher hat die Chance seinen ersten Super Bowl zu gewinnen. Right Tackle Sebastian Vollmer ist schon seit Jahren eine feste Größe bei den Patriots. Hier stehen sich nun die beiden besten Teams der Regular Season gegenüber. Die Patriots gingen mit 12:4 Siegen als Nummer eins der AFC Setzliste in die Playoffs. Die Seahawks kamen ebenfalls auf 12:4 Siege und waren damit die Nummer eins der NFC. Es passiert nicht sehr oft, dass die beiden besten Teams der jeweiligen Setzlisten sich auch im Finale gegenüberstehen.

Hier prallen zwei verschiedene Systeme aufeinander. Entweder gewinnt der Angriff der Patriots dieses Spiel oder die Abwehr der Seahawks. Wer noch mehr als Football sehen will, sollte sich die Halbzeitpause nicht entgehen lassen. Dort haben Katy Perry und Lenny Kravitz ihren großen Auftritt.

New England Patriots

Das Prunkstück des Teams aus New England ist ganz klar die unglaublich starke Offense. Tight End Rob Gronkowski kam auf 12 Touchdowns und über 1000 Yard Raumgewinn. Im vergangenen Jahr hat man gemerkt, wie sehr er Tom Brady fehlte, doch Gronk kam stärker zurück als jemals zuvor. Daneben lieferte Julien Edelmann eine bärenstarke Saison. Insgesamt kam er auf 92 gefangene Pässe. Auch der von den Pittsburgh Steelers zurückgeholte Blount hat der Offense mehr Variationen gegeben.

Der wichtigste Spieler ist und bleibt allerdings Tom Brady. Nach dem sie in der Regular Season bei 2:2 Siegen standen dachten viele Experten schon an das Ende von Tom, doch er hat es allen Kritikern bewiesen. Nun steht er vor einem weiteren großen Kapitel in seiner glorreichen Karriere. Aber auch die Defense sollte man hier nicht ganz vergessen. Vor der Saison verpflichteten sie die beiden Pro Bowler Revis und Browner. Beide sind voll eingeschlagen und haben auch ihren Anteil an diesem Erfolg.

Auf dem Weg zu diesen Super Bowl mussten die Patriots zunächst gegen Angstgegner Baltimore antreten. Die Ravens haben in einem dramatischen Spiel gezeigt, warum sie als Angstgegner der Patriots gezählt werden. Zwischenzeitlich lagen sie mit 28:14 in Front, doch am Ende führte Brady seine Mannen zu einem 35:31. Im AFC Championship Game ging es gegen die Indianapolis Colts. Dort hatten die Patriots beim 45:7 keine Probleme.

Nach dieser Partie wurde festgestellt, dass die Bälle nicht richtig aufgepumpt waren und somit den Patriots ein Vorteil verschafft wurde. Ich kann das alles nicht wirklich nachvollziehen, denn die Colts spielten mit genau dem gleichen Ball. In den Medien wurde dazu nun wohl auch alles gesagt, daher wollen wir dieses Thema hier auch ruhen lassen.

Bei den Patriots sind alle Leistungsträger fit, sie können daher mit ihrer bestmöglichen Aufstellung in die Schlacht gehen.

Seattle Seahawks

Auch Titelverteidiger Seattle erwischte nicht unbedingt einen Traumstart in die neue Saison. Zu Beginn standen sie bei 3:3 Siegen, doch nach der Rückkehr etlicher Leistungsträger ging es in der zweiten Saisonhälfte wieder deutlich nach oben. Am 16. Spieltag holten sie dann einen Sieg gegen Tabellenführer Arizona, welcher den Weg zu Platz eins in der Setzliste ebnete.

Bei Seattle ist es nicht die Offense sondern die Defense, die alles überstrahlt. Die Seahawks ließen in der Saison nur 254 Punkte zu. Damit stellten die ganz klar die beste Abwehr der Liga. Mit Richard Sherman, Kam Chancellor, Earl Thomas und Bobby Wagner als Superstars werden sie auch die „Legion of Boom“ genannt. Schon im letzten Super Bowl haben diese Spieler dem großen Peyton Manning das Fürchten gelehrt. Nun haben sie es auf Tom Brady abgesehen. Gerade bei Thomas und Sherman stand der Einsatz bei diesem Endspiel lange auf der Kippe, doch wie ich gehört habe, werden beide spielen.

Ganz ohne Angriff geht es aber auch bei den Seahawks nicht. Russell Wilson ist für sein Alter schon sehr abgeklärt. Er ist nicht ohne Fehler, doch in den entscheidenden Momenten ist er da. Dann ist da ja noch Running Back Marshawn Lynch. Wenn „Beastmode“ erst einmal ins Laufen kommt, ist er nicht mehr zu stoppen.

Auf dem Weg in dieses Finale bekamen sie es zunächst mit den Carolina Panthers zu tun. Dort hatten sie nur zu Beginn etwas Mühe. Gegen die Green Bay Packers sahen sie über weite Strecken wie der klare Verlierer aus. Russell Wilson leistete sich gleich vier Ballverluste. Fünf Minuten vor dem Ende stand es 19:7 für die Packers, doch Seattle gab nicht auf und holte sich ein 28:22 nach Verlängerung. Auch die Seahawks werden mit ihrer besten Mannschaft antreten können.

Tipp

Wie heißt es im Fußball ja so schön, der Angriff gewinnt Spiele und die Verteidigung gewinnt Meisterschaften. Demnach sollten die Seahawks die Partie ja gewinnen. So einfach ist es aber leider nicht, selbst die Buchmacher können keinen klaren Favoriten ausmachen. Wenn man nach den Auftritten beider Teams in ihren AFC bzw. NFC Championship Spielen geht hinterließen die Patriots den klar besseren Eindruck. Die Seahawks haben aber im letztjährigen Finale gezeigt wozu sie in der Lage sind. Damals ließen sie Peyton Manning keine Chance.

Auch uns fällt es schwer einem Sieger zu tippen, doch wir denken, dass der amtierende Champion erneut sein bestes Spiel liefern wird wenn es drauf ankommt. Seattle wird nicht noch einmal so schwach spielen wie vor zwei Wochen. Es ist gut möglich, dass der letzte Spielzug der Partie für die Entscheidung sorgen wird. Wir gehen davon aus, dass wir einen Super Bowl sehen werden, über den man noch in 50 Jahren spricht.

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Wetter in allen Superbowls!

Da das Wetter immer wieder ein Thema ist, hier die kompletten historischen Daten was die Temperaturen bei den Superbowls angeht!

SB
Sieger
Ergebnis
Verlierer
Spielort
Stadt
Wetter
I Packers 35-10 Chiefs LA Memorial Coliseum Los Angeles 22
II Packers 33-14 Raiders Orange Bowl Miami 20
III Jets 16-7 Colts Orange Bowl Miami 23
IV Chiefs 23-7 Vikings Tulane Stadium New Orleans 16
V Colts 16-13 Cowboys Orange Bowl Miami 21
VI Cowboys 24-3 Dolphins Tulane Stadium New Orleans 4
VII Dolphins 14-7 Redskins LA Memorial Coliseum Los Angeles 29
VIII Dolphins 24-7 Vikings Rice Stadium Houston 10
IX Steelers 16-6 Vikings Tulane Stadium New Orleans 8
X Steelers 21-17 Cowboys Orange Bowl Miami 14
XI Raiders 32-14 Vikings Rose Bowl Pasadena 14
XII Cowboys 27-10 Broncos Louisiana Superdome New Orleans 21
XIII Steelers 35-31 Cowboys Orange Bowl Miami 21
XIV Steelers 31-19 Rams Rose Bowl Pasadena 19
XV Raiders 27-10 Eagles Louisiana Superdome New Orleans 22
XVI 49ers 26-21 Bengals Pontiac Silverdome Pontiac 22
XVII Redskins 27-17 Dolphins Rose Bowl Pasadena 16
XVIII Raiders 38-9 Redskins Tampa Stadium Tampa 20
XIX 49ers 38-16 Dolphins Stanford Stadium Stanford 12
XX Bears 46-10 Patriots Louisiana Superdome New Orleans 21
XXI Giants 39-20 Broncos Rose Bowl Pasadena 24
XXII Redskins 42-10 Broncos Jack Murphy Stadium San Diego 16
XXIII 49ers 20-16 Bengals Joe Robbie Stadium Miami 24
XXIV 49ers 55-10 Broncos Louisiana Superdome New Orleans 22
XXV Giants 20-19 Bills Tampa Stadium Tampa 21
XXVI Redskins 37-24 Bills Metrodome Minneapolis 23
XXVII Cowboys 52-17 Bills Rose Bowl Pasadena 16
XXVIII Cowboys 30-13 Bills Georgia Dome Atlanta 22
XXIX 49ers 49-26 Chargers Joe Robbie Stadium Miami 24
XXX Cowboys 27-17 Steelers Sun Devil Stadium Tempe 20
XXXI Packers 35-21 Patriots Louisiana Superdome New Orleans 19
XXXII Broncos 31-24 Packers Qualcomm Stadium San Diego 19
XXXIII Broncos 34-19 Falcons Pro Player Stadium Miami 23
XXXIV Rams 23-16 Titans Georgia Dome Atlanta 22
XXXV Ravens 34-7 Giants Raymond James Stadium Tampa 18
XXXVI Patriots 20-17 Rams Louisiana Superdome New Orleans 22
XXXVII Buccaneers 48-21 Raiders Qualcomm Stadium San Diego 27
XXXVIII Patriots 32-29 Panthers Reliant Stadium Houston 15
XXXIX Patriots 24-21 Eagles ALLTEL Stadium Jacksonville 15
XL Steelers 21-10 Seahawks Ford Field Detroit 20
XLI Colts 29-17 Bears Dolphin Stadium Miami 19
XLII Giants 17-14 Patriots Uni. of Phoenix Stadium Glendale 21
XLIII Steelers 27-23 Cardinals Raymond James Stadium Tampa 19
XLIV Saints 31-17 Colts Sun Life Stadium Miami 15
XLV Packers 31-25 Steelers Cowboys Stadium Arlington 11
XLVI Giants 21-17 Patriots Lucas Oil Stadium Indianapolis 22
XLVII Ravens 34-31 49ers Mercedes-Benz Superdome New Orleans 21
XLVIII Seahawks 43 – 8 Broncos Metlife Stadium East Rutherford 9