Schafft Andy Murray sein erstes Endspiel in Roland Garros oder bleibt Stan Wawrinka im Rennen seinen Titel aus dem vergangenen Jahr zu verteidigen? So lautet die Frage wenn sich die beiden Giganten am Freitag im Halbfinale bei den French Open aufeinandertreffen.

Murray hat sein Spiel auf Sand erst in den letzten Jahren stark verbessert während dies der Lieblingsbelag des Schweizers ist. Die beiden standen sich in ihrer Karriere bisher fünfzehn Mal gegenüber. Die Bilanz spricht mit 8:7 Siegen knapp für den Schotten. Die letzten drei Spiele konnte jedoch Wawrinka gewinnen. Zuletzt trafen sie bei der ATP WM in London aufeinander. Damals siegte der Schweizer mit 7:6 und 6:4. Für viele Experten ist Wawrinka auch hier der Favorit, doch man sollte Murray auf keinen Fall unterschätzen.

Stan Wawrinka

Wawrinka hatte im bisherigen Turnierverlauf nur zu Beginn einige Probleme. Gegen den Tschechen Rosol musste er sich schon mächtig strecken um die zweite Runde zu erreichen, doch der Schweizer ist ja durchaus dafür bekannt, sich in einem Turnier langsam aber stetig zu steigern.

Im Viertelfinale hatte er dann mit dem Spanier Ramos keinerlei Schwierigkeiten. Wawrinka siegte leicht und locker mit 6:2, 6:1 und 7:6. Man hat bei ihm nicht unbedingt den Eindruck, dass er mit dem doch sehr schwer zu handhabenden Wetter Probleme hat.

Normalerweise fühlt er sich in der Rolle des Außenseiters ja pudelwohl, doch so sehr er hier Murray die Favoritenrolle unterjubeln will, abnehmen tut man es ihm nicht mehr. Wawrinka ist im Tennis so etwas wie ein Spätstarter. Während Spieler wie Federer, Nadal oder auch Djokovic schon zu Beginn ihrer 20er ganz oben waren dauerte es bei Wawrinka länger um die Spitze zu erreichen.

Man hatte ihm wohl schon nicht mehr zugetraut ein Grandslam zu gewinnen, doch nun hat er schon zwei auf der Habenseite. Hier in Paris ist er der Titelverteidiger. Noch vor einigen Wochen hätte ich ihm wenig Chancen eingeräumt seinen Titel zu verteidigen, doch spätestens mit dem Turniersieg in Genf ist er wieder im Geschäft.

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Andy Murray

Genau wie Wawrinka hatte auch Andy Murray zu Turnierbeginn einige Probleme. Sowohl in Runde eins als auch in Runde zwei stand er schon kurz vor dem Aus, doch der Schotte zeigte sein Kämpferherz und setzte sich am Ende knapp durch. Gegen die beiden Aufschlagmonster Karlovic und Isner hatte er dann schon weniger Probleme. Gegen beide feierte er klare Dreisatz-Siege.

Im Viertelfinale ging es dann gegen Lokalmatador Gasquet. Murray verlor den ersten Satz mit 5:7, doch wieder gelang es ihm das Blatt noch zu drehen. In den meisten Spielen bei dieses French Open mangelte es ihm an Konstanz. Er ist hier bisher nicht wirklich in der Lage ein Match von Beginn bis zum Ende durchzuspielen. Immer wieder bemerkt man kleinere Konzentrationsschwächen.

Gegen einen Spieler wie Wawrinka kann er sich das jedoch nicht erlauben. Mittlerweile ist Murray auf diesem Belag so gut um das gesamte Turnier zu gewinnen, doch nur wenn er bei jedem Match die nötige Motivation und Konzentration an den Tag legt, kann es zu seinem dritten Grandslam Erfolg reichen.

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Tipp

Für mich sind beide spielerisch auf einem Level. Hier einen Sieger vorherzusagen ist auch für uns schon fast unmöglich. Wir denken daher, dass es auf ein sehr spannendes und hochklassiges Match hinausläuft bei dem am Ende Kleinigkeiten über Gewinner und Verlierer entscheiden werden.

Tipp: über 3,5 Sätze im Match – 1,45 Tipico (die deutsche Nummer 1)

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