Im ersten Spiel seit seinem Triumpf bei den US Open in New York trifft der Schweizer Stan Wawrinka auf den Tschechen Lukas Rusol. Für „Stan the Man“ ist das der erste Auftritt bei den St. Petersburg Open, die den Status eines ATP 250-Turniers haben, überhaupt, die heuer zum 21. Mal stattfinden.

Aktuelle Form Stan Wawrinka

Der 31-jährige Westschweizer kann in die restliche Saison 2016 äußerst entspannt gehen. Durch den Sieg in Flushing Medows hat er sich bereits für die ATP World Tour Finals in London zum Saisonabschluss bereits fix qualifiziert. Neben dem Grand-Slam-Erfolg, dem dritten in seiner Karriere, liegt dies auch an der starken Bilanz von „Stan the Man“ auf der diesjährigen ATP-Tour. So weist Wawrinka heuer eine Matchbilanz von 39 Siegen bei 12 Niederlagen auf. Mit vier Turniersiegen weist die Nummer drei der Welt gemeinsam mit dem Schotten Andy Murray und dem Österreich Dominik den zweitbesten Wert auf der ATP Tour 2016 auf (bester ist der Serbe Nowak Djokovic mit sieben Turniersiegen).

Was auffällt beim Schweizer ist, die prozentuelle höhere Siegesquote bei Grand-Slam-Turnieren als bei den „normalen“ ATP-Turnieren, was sowohl auf heuer als auch auf die bisherigen Auftritte auf der ATP-Tour in seiner gesamten Karriere zutrifft. Darauf angesprochen, sagte Wawrinka vor Kurzem, dass der Best-of-5-Modus bei den Grand-Slam-Turnieren ihm als Spieler, der hin und wieder seine Schwächephasen in den Matches habe, entgegen komme. „Verlierst du bei einem Grand-Slam-Turnier den ersten Satz, kannst du dir noch einen weiteren Satzverlust erlauben. Du hast also noch etwas Zeit zurückzufinden zu deinem Spiel. Bei den restlichen Turnieren gibt es das nicht, da musst sofort wieder zurück in die Spur kommen“, so die Nummer drei der Welt.

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Aktuelle Form Lukas Rosol

Ganz gegensätzlich zu Wawrinka ist für den 31-jährigen Tschechen Lukas Rosol das Grand-Slam-Turnier 2016 verlaufen. Schon nach der ersten Runde hieß es Koffer packen für die Nummer 85 im ATP-Ranking. Fairerweise muss man aber auch dazu sagen, dass er mit dem Weltranglistenzweiten Andy Murray einen nahezu unschlagbaren Gegner erwischt hatte.

Seine stärksten Auftritte hatte Rosol heuer vor allem im Davis Cup, wo er beim Duell mit Deutschland Alexander Zverev schlug und gegen Frankreich Jo-Wilfried Tsonga nach Abwehr von zwei Matchbällen in fünf Sätzen besiegte. Bei den Auftritten auf der ATP-Tour war das Erreichen des Halbfinales beim ATP 250-Turnier in Genf, wo er gegen Wawrinka dann das Nachsehen hatte. Generell ist die Saisonbilanz von Rosol eher etwas durchwachsen (14:20). Bei seinen letzten sieben Auftritten bei ATP World Tour-Turnieren (ohne Grand-Slam-Aufritte) gelang dem 31-jährigen nur zwei der Sprung in die zweite Runde.

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Tipps und Prognosen

Fünf Mal sind sich Stan Wawrinka und Lukas Rosol im Profitennis gegenüber gestanden, und jedes Mal hatte der Schweizer die Nase vorne. Daraus zu schließen, das die Nummer drei im Schonprogramm in die nächste Runde des St. Petersburger Open aufsteigt, ist aber falsch. Bei drei der fünf Duelle musste Wawrinka über die volle Distanz gehen. Beim letzen Aufeinandertreffen der beiden in der ersten Runde der French Open 2016 ging es sogar über fünf Sätze.

Dieses Mal könnte es möglicherweise ein unter dem Strich klarer Erfolg für die Nummer drei im ATP-Ranking werden, der mit dem Triumph in New York sicher viel an Selbstvertrauen und Siegesmentalität gewonnen hat. Diese Dinge hat Rosol mit den erwähnten Resultaten zuletzt eher weniger in sich. Selbst für den Fall, dass der Schweizer mal eine Schwächephase im Match haben sollte: wenn Wawrinka mal drinnen ist, kann es sehr deutlich werden im Ergebnis. Interessant ist daher das Setzen auf Handicap Stan Wawrinka -3,5 Games.

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