Dieses Viertelfinale verspricht ein echter Klassiker zu werden. Kei Nishikori und Stan Wawrinka präsentierten sich hier bisher in absoluter Bestform. Ihr Stil ähnelt sich doch sehr. Beide haben eine sehr starke Rückhand, mit der sie einen Ballwechsel schnell zu ihren Gunsten entscheiden können.

Der Stern von Wawrinka ging genau bei diesem Turnier auf. Zwar war der Schweizer auch schon vorher ein bekannter Spieler, doch erst mit seinem Sieg bei den Australian Open im vergangenen Jahr ist er ganz oben angekommen. Diesen Erfolg konnte er bis jetzt noch nicht wiederholen.

Nishikori scheiterte bei den US Open nur ganz knapp an seinem ersten Grand Slam Erfolg. Im Finale fehlte ihm dann ganz einfach die Kraft. Der Japaner gehört in der Szene neben Raonic und Dimitrov zu den jungen Wilden, doch Nishikori ist wohl der beste dieser drei.

Beide standen sich bisher drei Mal gegenüber. Wawrinka konnte zwei Matches gewinnen. Zuletzt trafen sie bei den US Open aufeinander. Damals siegte Nishikori in fünf grandiosen Sätzen. Wir gehen davon aus, dass wir uns hier auf ein ähnliches Match gefasst machen dürfen.

Stan Wawrinka

Nicht viele haben den Titelverteidiger in diesem Jahr auf dem Zettel. Das liegt vor allem daran, dass Wawrinka in den vergangenen Monaten sehr schwankend in seinen Leistungen war. Nach seinem Sieg bei den Australian Open ging zunächst gar nichts mehr. Er scheiterte mehrmals in Runde eins. Beim Masters in Monaco ließ er seine Klasse dann wieder aufblitzen, doch erst zum Ende der Saison näherte er sich wieder seiner Bestform.

Einige behaupteten, dass ihm der Erfolg etwas zu Kopf gestiegen sei, damit liegen diese Experten sicherlich nicht unbedingt falsch, doch nun ist er zurück und fokussiert. In der letzten Runde hatte er aber seine liebe Mühe und Not. Gegen den Spanier Garcia-Lopez hieß es am Ende 7:6, 6:4, 4:6 und 7:6. Davor hatte er aber mit Ilhan, Copil und Nieminen keinerlei Schwierigkeiten. Um Nishikori gefährlich zu werden, muss er aber im Vergleich zur letzten Runde noch eine Schippe drauflegen.

Kei Nishikori

Der Japaner hat bisher bewiesen, dass er sich verschiedenen Situationen anpassen kann. Gegen Ivan Dodig spielte er z.B. einen ganz schwachen ersten Satz, doch nach einer Systemumstellung gewann er die nächsten drei Sätze. Auch eine Runde später gegen den Amerikaner Steve Johnson hatte er zunächst etwas Mühe, doch auch dann kam er am Ende zu einem mehr oder weniger klaren Erfolg. Nun scheint er seinem Rhythmus allerdings gefunden zu haben. Gegen David Ferrer spielte er sein bestes Tennis. Es war auch sehr wichtig für ihn, dass er endlich einmal ein paar Kräfte sparen konnte, denn der Weg bis zum Finale ist noch sehr lang.

Nishikori will nun endlich sein erstes Grand Slam gewinnen. Auf dem Weg dorthin muss er aber neben Wawrinka sicherlich noch Djokovic und Nadal oder Murray ausschalten.

Tipp

Schon bei ihrem Spiel bei den US Open konnte man sehen wie schwer es ist hier einen Sieger vorherzusehen. Wawrinka hat sich wieder gefangen und spielt so gut wie schon seit Monaten nicht mehr. Nishikori hat uns aber gegen Ferrer total überzeugt. Wenn er nochmal so ein Match hinlegt, kann ihn auch der Schweizer nicht stoppen. Wir sehen keinen Grund, warum der Japaner jetzt nachlassen sollte. Wawrinka wird ihm einen gnadenlosen Kampf liefern, doch das wird nicht zum Sieg reichen.

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