Fürth – 1860, das fränkisch-oberbayerische Derby steht diesmal im Zeichen des Abstiegskampfes. Die SpVgg Greuther Fürth befindet sich als Tabellenvierzehnter mit sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz zwar noch in einer halbwegs komfortablen Position, doch schon mit einer Niederlage gegen die Löwen könnte sich die Situation zuspitzen. Beim TSV 1860 München genügt derweil ein Blick auf Rang 15 und nur einen Zähler Abstand zum Relegations- und zum ersten Abstiegsplatz, um den Ernst der Lage zu erkennen.

In der Vergangenheit trafen sich beide Mannschaften meist in anderen Tabellenregionen. Von den bislang 38 Begegnungen gingen 20 an die Sechziger, während Fürth bei sechs Remis zwölf gewinnen konnte. In Fürth ist die Kleeblatt-Bilanz mit sieben Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen allerdings positiv, wobei das Heimspiel in der vergangenen Saison mit 1:2 verloren ging

SpVgg Greuther Fürth

Schon am Ende des vergangenen Jahres wurde deutlich, dass die SpVgg Greuther Fürth in dieser Saison mit der Tabellenspitze nicht mehr viel zu tun haben wird. Sieben sieglose Spiele in Folge ließen das Kleeblatt in die untere Hälfte stürzen und fünf Partien nacheinander ohne eigenes Tor weckten Bedenken hinsichtlich der Offensive, die auch im neuen Jahr noch nicht verschwunden sind. Auf ein 0:1 zum Auftakt gegen den FC Ingolstadt folgte zwar ein wichtiges 1:0 beim FC St. Pauli und ein Ende der Torlos-Serie, doch ein Befreiungsschlag war dieser Sieg nicht. Stattdessen musste nach dem anschließenden 0:0 gegen den SV Sandhausen Trainer Frank Kramer seinen Hut nehmen und unter dem zurückgekehrten Aufstiegstrainer Mike Büskens gab es aus den Spielen beim 1. FC Kaiserslautern (1:2) und beim VfR Aalen (1:1) auch nur einen Punkt. Dass Niko Gießelmann die Treffern in Lautern und Aalen jeweils per Freistoß erzielte, war indes kein Zufall. Im Offensivspiel liegt trotz verschiedener personeller Wechsel weiterhin einiges im Argen.

Gegen die Löwen fehlt nun mit dem gesperrten Stephan Schröck auch noch einer der Führungsspieler. Dafür könnte mit Tom Weilandt, der zu Beginn der Saison fünf Treffer erzielte, allerdings ein anderer Offensivmann nach auskurierten Muskelproblemen zurückkehren.

Aufstellung SpVgg Greuther Fürth

Voraussichtliche Aufstellung: Hesl – Korcsmar, Röcker, Thesker, Gießelmann – Fürstner, Sukalo – Tripic, Stiepermann, Weilandt – Przybylko

TSV 1860 München

Die Hoffnung des TSV 1860 München, mit Trainer Markus von Ahlen die Wende zu schaffen, hat sich im neuen Jahr schnell zerschlagen. Nach einem 1:2 gegen den 1. FC Heidenheim und einem 1:1 beim SV Darmstadt 98 musste auch der zweite Löwen-Trainer dieser Saison gehen und wurde durch den bisherige Amateur-Trainer Torsten Fröhling ersetzt. Unter Fröhling zeigte der Trend zunächst mit einem 2:1-Sieg gegen den FC St. Pauli und einem 1:1 beim FC Ingolstadt klar nach oben, ehe das 2:3 zu Hause gegen den SV Sandhausen am vergangenen Wochenende einen herben Rückschlag bedeutete.

Nicht zu kompensieren war dabei das Fehlen von Torjäger Rubin Okotie, der noch bis Ende des Monats ersetzt werden muss. Weil zudem mit Stephan Hain ein weiterer Angreifer gegen Sandhausen verletzt ausschied, muss es nun bis auf Weiteres wohl Youngster Marius Wolf in der Spitze richten. Für den Spanier Rodri kommt ein Startelfcomeback dagegen wohl noch zu früh.

Aufstellung TSV 1860 München

Voraussichtliche Aufstellung: Eicher – Kagelmacher, Vallori, Schindler, Wittek – Weigl, Bülow – Rama, Adlung, Bandowski – Wolf

Tipp

Beide Mannschaften strotzen nicht gerade vor Selbstvertrauen und entwickelten in dieser Saison bislang nur wenig Durchschlagskraft in der Offensive. Dass sich das plötzlich ändert, ist nicht zu erwarten. Vielmehr ist eine eher torarme Partie, an deren Ende es keinen Sieger geben muss, wahrscheinlich.

Tipp: Remis – 3.70 BetVictor.com (tolle Wettauswahl und starke Quoten)

Betvictor BonusWertungLink
100€
BetVictor Erfahrungen
Besuchen

Liveticker und Statistiken