Fürth – Sandhausen, zwei Sieger vom vergangenen Wochenende wollen ihren Positivtrend bestätigen und den Weg aus dem Tabellenkeller in Richtung sicheres Mittelfeld fortsetzen. Die SpVgg Greuther Fürth liegt aktuell auf dem 13. Platz und damit exakt eine Position vor dem SV Sandhausen, der zwar zwei Zähler weniger auf dem Konto hat als der fränkische Gegner, immerhin aber auch ein kleines Polster von sechs Zählern zu Relegationsrang 16 besitzt.

Beide Vereinen trafen bislang sechsmal aufeinander, dreimal in der 2. Bundesliga. Insgesamt spricht die Bilanz mit vier Siegen und zwei Niederlagen für Fürth und die SpVgg hat auch in Liga zwei mit zwei Siegen in der letzten Saison die Nase vorne. Das Hinspiel in der laufenden Spielzeit entschied allerdings der SVS durch ein Tor von Andrew Wooten kurz vor Schluss mit 1:0 für sich.

SpVgg Greuther Fürth

Bei der SpVgg Greuther Fürth setzte sich der Negativtrend aus dem alten Jahr nach der Winterpause zunächst nahtlos fort. Gegen den FC Ingolstadt kassierten die Franken eine 0:1-Niederlage, bei der das Team von Trainer Frank Kramer trotz vielversprechender Leistungen in der Vorbereitung zum sechsten Mal in Folge ohne eigenes Tor blieb. Am vergangenen Montag endete diese Serie dann nach 573 Minuten endlich, als Kacper Przybylko im Spiel beim FC St. Pauli die 1:0-Führung besorgte, die mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Einsatz bis zum Schlusspfiff verteidigt wurde.

Mit gleich fünf personellen Veränderungen hatte der selbst auch in den Blickpunkt gerückte Kramer auf die Niederlage gegen Ingolstadt reagiert und damit die Weichen für den Erfolg gestellt. Die nominell sehr offensive Formation mit zwei Spitzen und zwei weiteren gelernten Angreifern ist nun vermutlich auch gegen Sandhausen erste Wahl, wenn die SpVgg wohl wieder gezwungen sein wird, das Spiel zu machen, was den Kleeblättern zuletzt eher weniger behagte.

Aufstellung SpVgg Greuther Fürth

Voraussichtliche Aufstellung: Hesl – Korcsmar, Thesker, Röcker, Schröck – Fürstner, Caligiuri – Przybylko, Wurtz – Freis, Zulj

SV Sandhausen

Nach dem torlosen Remis zum Jahresauftakt gegen den FC St. Pauli, als einmal mehr die schon aus der Hinrunde bekannte Offensivproblematik durchschlug, sorgte der SV Sandhausen am vergangenen Wochenende für die Überraschung des Spieltages. Beim souveränen Wintermeister FC Ingolstadt lieferten die Kurpfälzer eine blitzsaubere Leistung ab und gewannen keineswegs unverdient mit 3:1. Dieser Erfolg war ein Meisterstück von Trainer Alois Schwartz, der Ingolstadt mit dessen eigenen Waffen schlug. Die überraschend aufgebotene Dreier-Angriffsreihe und der vom Flügel in die Spielmacherrolle gerückte Manuel Stiefler überzeugten mit Zielstrebigkeit und Effizienz gleichermaßen. Auch wenn Fürth ein anderer Gegner mit anderer Spielanlage ist, dürfte es für Schwartz kaum Anlass geben, an seiner erfolgreichen Taktik zu schrauben.

Personell ist der SVS-Coach aber zu einer Umstellung gezwungen, da Seyi Olajengbesi in Ingolstadt seine fünfte gelbe Karte kassierte. Für den Nigerianer dürfte der erfahrene Daniel Schulz gemeinsam mit Florian Hübner das Abwehrzentrum besetzten.

Aufstellung SV Sandhausen

Voraussichtliche Aufstellung: Riemann – Kübler, Hübner, Schulz, Paqarada – Linsmayer, Kulovits – Stiefler – Wooten, Bouhaddouz, Adler

Tipp

Der Sieg auf St. Pauli könnte für die SpVgg Greuther Fürth der Brustlöser gewesen sein. Dass die Kramer-Elf individuell stärker besetzt ist als der der Tabellenplatz vermuten lässt, steht außer Zweifel. Weil bei Sandhausen zudem der in Ingolstadt mitentscheidende Überraschungseffekt wegfällt, deutet einiges auf den zweiten Fürther Sieg in Folge hin.

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