Fürth – Paderborn, zwei Sieger vom vergangenen Wochenende stehen sich im Rahmen des achten Spieltages gegenüber. Die SpVgg Greuther Fürth hat sich nach zwischenzeitlicher Schwächephase wieder gefangen und gehört mit elf Punkten zum Verfolgerfeld der Spitzenteams. Der SC Paderborn hat mit dem zweiten Saisonsieg einen Negativlauf von vier Pleiten nacheinander beendet und hofft nun auf einen dauerhaften Aufschwung. Noch steht in der Tabelle aber lediglich Rang 14 zu Buche.

Inklusive der Duelle der Vorgängervereine SpVgg Fürth und TuS Schloß-Neuhaus standen sich beide Klubs bisher 17-mal gegenüber. Fürth gewann achtmal und damit fast die Hälfte der Vergleiche mit dem SCP, der seinerseits bei sechs Remis und dreimal gewinnen konnte. In Fürth gelang Paderborn bei drei Unentschieden und fünf Niederlagen sogar nur ein Sieg.

SpVgg Greuther Fürth

Aufstellung SpVgg Greuther Fürth

Voraussichtliche Aufstellung: Mielitz – Schröck, Caligiuri, Röcker, Gießelmann – Hofmann – Stiepermann, Zulj, Gjasula, Weilandt – Berisha

Mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen gegen den Karlsruher SC (1:0) und bei RB Leipzig hat Greuther Fürth einen starken Start hingelegt, dann aber im DFB-Pokal bei Erzgebirge Aue (0:1), beim FC St. Pauli (2:3) und gegen den FSV Frankfurt dreimal in Folge verloren. Niederlage Nummer vier wurde beim MSV Duisburg erst in der Nachspielzeit mit dem Treffer zum schmeichelhaften 2:2 abgewendet, doch seitdem geht es wieder bergauf. Es folgte ein verdienter 3:2-Sieg im Derby gegen den 1. FC Nürnberg und am Sonntag gelang dem Kleeblatt beim 1. FC Union Berlin nach einem Rückstand noch ein 2:1-Sieg

Nachdem Trainer Stefan Ruthenbeck in Berlin etwas überraschend wieder zum 4-1-4-1 anstelle des zuvor im Derby erfolgreichen 4-2-3-1 zurückgekehrt ist und Robert Zulj statt des defensiveren Goran Sukalo aufgeboten hat, sind diesmal keine Änderungen zu erwarten.

SC Paderborn

Aufstellung SC Paderborn

Voraussichtliche Aufstellung: Kruse – Ndjeng, Wahl, Hoheneder, Hartherz – Bakalorz, Kirch – Koc, Bickel, Stöger – Proschwitz

Nicht wenige Experten haben dem SC Paderborn nach dem Abstieg aus der Bundesliga und dem Verlust mehrerer Stammspieler ein schwieriges Jahr in Liga zwei prophezeit und bislang recht behalten. Auf ein 0:1 im Auftaktspiel gegen den VfL Bochum gab der SCP zwar zunächst mit einem 2:1 bei Fortuna Düsseldorf noch eine passende Antwort, doch anschließend setzte es beginnend mit dem 0:6-Debakel gegen den SV Sandhausen gleich vier Niederlagen am Stück. Beim 1. FC Kaiserslautern (0:1), im Derby gegen Arminia Bielefeld (1:2) und bei RB Leipzig (0:2) blieb Paderborn ohne Punkte, weshalb Trainer Markus Gellhaus nach nur einem Vierteljahr Amtszeit bereits unter Druck geraten ist. Mit dem 2:0 am Samstag gegen den Karlsruher SC konnte die Trainerdiskussion, die auch Präsident Wilfried Finke mit einigen Aussagen befeuert hatte, erst einmal zu den Akten gelegt werden.

Gellhaus, der spät noch vier Neuzugänge integrieren musste, die gegen den KSC allesamt in der Startelf standen, dürfte nach der wohl besten Saisonleistung personell und taktisch auf Änderungen verzichten.

Tipp

Der Trend zeigt bei beiden Mannschaften nach oben, wobei sich erst noch zeigen muss, ob der Erfolg gegen den KSC für Paderborn wirklich die Wende war oder eher einem schwachen Gegner geschuldet gewesen ist. Letzteres ist zumindest nicht unwahrscheinlich. Weil Fürth zudem zuletzt zu Hause gegen Nürnberg zu gefallen wusste und inzwischen wieder als geschlossene Einheit agiert, geht unsere Tendenz zum Heimsieg.

Tipp: Sieg SpVgg Greuther Fürth – 2.00 Tipico

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