Fürth – St. Pauli, noch vor zwei Wochen wäre es ein Kellerduell gewesen, doch inzwischen haben sich die Wege ein wenig getrennt. Der FC St. Pauli bildet mit lediglich sieben Punkten nach wie vor das Schlusslicht und steht immens unter Druck, während man bei der SpVgg Geuther Fürth nach zwei Siegen im Anschluss an den Trainerwechsel von Stefan Ruthenbeck zu Janos Radoki erst einmal durchatmen kann und sich auf Rang zehn vorgearbeitet hat.

Von den bisherigen 27 Begegnungen entschied Fürth zwölf für sich und hat bei neun Remis und sechs Siegen St. Paulis damit die klar bessere Bilanz vorzuweisen. In Fürth stehen acht Heimsiegen zwei Remis und drei Auswärtssiege gegenüber.

SpVgg Greuther Fürth

Eigentlich hat die SpVgg Greuther Fürth mit zehn Punkten aus den ersten sechs Spielen einen durchaus guten Start hingelegt, nach dem aber aus den folgenden fünf Partien inklusive vier Niederlagen am Stück nur noch ein Punkt gelang. Dazwischen zog Fürth zwar im Pokal mit einem 2:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 überraschend ins Achtelfinale ein, doch Auftrieb verlieh dieser Erfolg nicht. Mit einem 2:1 gegen den VfL Bochum wurde der Negativlauf zwar kurz beendet und die Entlassung von Ruthenbeck zunächst verhindert, doch nach einem 1:2 bei Dynamo Dresden sahen sich die Fürther Verantwortlichen zum Handeln gezwungen. Und aus heutiger Sicht war der Trainerwechsel die richtige Entscheidung, denn mit dem zunächst nur als Interimscoach installierten Radoki feierte Fürth gegen Arminia Bielefeld und beim Karlsruher SC zwei 2:1-Siege in Folge.

Radoki muss seine Elf auf der linken Abwehrseite verändern, da Niko Gießelmann gelbgesperrt passen muss. Dafür dürfte Khaled Narey nach hinten rücken, während Zlatko Tripic und Sebastian Freis auf dessen Rolle auf der offensiven Außenbahn hoffen dürften. Jurgen Gjasula und Marco Caligiuri fallen verletzungsbedingt weiter aus.

Aufstellung SpVgg Greuther Fürth

Voraussichtliche Aufstellung: Megyeri – Heidinger, Franke, Rapp, Narey – Hofmann, Djokovic – Berisha, Bolly, Freis – Sararer

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2,10
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FC St. Pauli

Nach drei Auftaktniederlagen hat der FC St. Pauli an den Spieltagen vier bis sechs immerhin fünf Punkte geholt, doch anstatt in der Folge weiter zu punkten, gerieten die Kiez-Kicker wieder komplett aus der Spur. Inklusive DFB-Pokal folgten fünf Niederlagen am Stück, ehe ein 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg am elften Spieltag zu einem nur kurzen Hoffnungsschimmer wurde. Denn danach verlor St. Pauli sowohl bei den Würzburger Kickers als auch gegen Fortuna Düsseldorf durch ein Eigentor mit 0:1 und kassierte beim 1. FC Heidenheim ein 0:2. Schon in Heidenheim war aber eine positive Leistungsentwicklung zu erkennen, die sich am vergangenen Wochenende gegen den 1. FC Kaiserslautern fortsetzte, beim 0:0 aber nur bedingt belohnt wurde.

Nach der trotz des verpassten Sieges ordentlichen Leistung gegen Kaiserslautern wird Trainer Ewald Lienen wohl nicht viel verändern. Ein Wechsel im Tor ist wegen der Verletzung von Robin Himmelmann, der als vierte Stammkraft nach Christopher Buchtmann, Philipp Ziereis und Jan-Philipp Kalla bis zum Winter ausfällt, aber zwingend.

Aufstellung FC St. Pauli

Voraussichtliche Aufstellung: Heerwagen – Hedenstad, Sobiech, Gonther, Keller – Nehrig – Sobota, Neudecker, Choi, Cenk Sahin – Bouhaddouz

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3,85
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Tipp

Fürth hat die letzten beiden Spiele zwar gewonnen, aber nur bedingt überzeugt. St. Pauli hat sich hingegen nicht für eine Steigerung belohnt, wird mit gleichbleibenden Leistungen aber sicher noch punkten – möglicherweise schon am Ronhof.

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