Fürth – Heidenheim, zum Auftakt des 15. Spieltages der 2. Bundesliga hat der auf einem überraschenden vierten Platz stehende Aufsteiger Heidenheim die Chance, mit einem Sieg am Ronhof bei den aktuell nur zehntplatzierten Fürthern zumindest vorübergehend unter die Top-Drei zu springen. Fürth ist bei fünf Punkten Rückstand aktuell nicht zum engeren Kreis der Aufstiegsanwärter zu rechnen, wäre mit zwei, drei Siegen am Stück aber wieder ganz vorne dabei.

Während Fürth in dieser Saison noch nach Konstanz sucht und immer wieder für Ausreisser nach oben wie unten gut ist, stellt Heidenheim mit 18 Punkten aus den acht bisherigen Partien in der Voith-Arena das heimstärkste Team der Liga. Auswärts hatte der FCH dagegen lange Probleme, landete aber dann vor der Länderspielpause beim FC St. Pauli (3:0) endlich den ersten Sieg fern der Heimat, an den die Elf von Trainer Frank Schmidt beim ersten Aufeinandertreffen überhaupt mit Greuther Fürth anknüpfen möchte.

SpVgg Greuther Fürth

Fürth hat im Sommer wie eigentlich immer in den letzten Jahren mehrere Leistungsträger ziehen lassen, für die diesmal aber zumindest bislang kein gleichwertiger Ersatz gefunden wurde. Einzelne Spieler wie Tom Weilandt oder Marco Stiepermann zeigen zwar immer wieder ihr Potential, sind aber noch keine Leader, auf die in jedem Spiel Verlass wäre.

Kein Zufall ist daher die Formkurve der SpVgg, die einer Berg- und Talfahrt gleicht. Die Bilanz von je fünf Siegen und Niederlagen sowie vier Unentschieden sind genau wie das Torverhältnis von 22:22 ausgeglichen, womit die Elf von Trainer Frank Kramer unter dem Strich zurecht nur im Tabellenmittelfeld steht. Sollten sich nicht noch mehrere Akteure sehr positiv entwickeln, dürfte der Aufstieg nach der verlorenen Relegation am Ende der Vorsaison in dieser Spielzeit kein Thema mehr werden.

Das 3:3 am Montag bei Fortuna Düsseldorf war trotz unglücklicher Umstände in Form von falschen Schiedsrichter-Entscheidungen ein positives Signal. Im Vergleich zu dieser Partie kehrt mit Stephan Schröck nach abgesessener Gelbsperre einer der wichtigsten Spieler zurück. Schröck für Thomas Pledl auf der rechten Abwehrseite dürfte aber auch der einzige personelle Wechsel sein.

Aufstellung SpVgg Greuther Fürth

Voraussichtliche Aufstellung: Hesl – Schröck, Caligiuri, Röcker, Gießelmann – Fürstner, Stiepermann – Wurtz, Weilandt – Zulj – Przybylko

1. FC Heidenheim

Nach inklusive DFB-Pokal fünf sieglosen Spielen in Folge hat Heidenheim mit dem 3:0 auf St. Pauli zurück in die Erfolgsspur gefunden und gleich ein beeindruckendes 3:0 gegen den SV Sandhausen folgen lassen. Dank der bemerkenswerten mannschaftlichen Geschlossenheit, die mit exzellenten Individualisten wie Marc Schnatterer und Florian Niederlechner garniert wird, steht der Aufsteiger nicht von ungefähr sehr gut da. Anzeichen für einen Einbruch gibt es keine. Vielmehr ist vor allem Trainer Schmidt dahinter, dass keiner seiner Spieler die Bodenhaftung verliert.

Personell ist beim FCH eine Änderung unausweichlich. Für Stammkeeper Jan Zimmermann, der sich einer Kopf-OP unterziehen musste, rückt Rouven Sattelmaier zwischen die Pfosten. Der gegen Sandhausen rotgefährdet ausgewechselte Julius Reinhardt sollte dagegen im Team bleiben, zumal der eigentlich im defensiven Mittelfeld gesetzte Sebastian Griesbeck verletzungsbedingt nochmal passen muss.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Sattelmaier – Strauß, Kraus, Wittek, Heise – Reinhardt, Titsch-Rivero – Leipertz, Schnatterer – Morabit, Niederlechner

Tipp

Fürth dürfte der gute Auftritt in Düsseldorf Auftrieb gegeben haben. In Kombination mit der größeren individuellen Qualität im Team im Vergleich zu Heidenheim sollte das gewachsene Selbstvertrauen dazu führen, die drei Punkte nach den beiden Klatschen gegen den FSV Frankfurt und den Karlsruher SC diesmal am Ronhof bleiben.

Tipp: Sieg Greuther Fürth – 1.70 Bwin

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