Leicester City – FC Liverpool Tipp, Aufstellung & Vorbericht

Am vierten Premier-League-Spieltag will der FC Liverpool die Tabellenführung verteidigen. Mit Leicester City treffen die Reds auf ihren bislang stärksten Gegner – ein Gradmesser.

Der Tabellenführer gegen den Meister von 2016: Zu den Topmatches des vierten Premier-League-Spieltags gehört die Partie zwischen dem FC Liverpool und Leicester City. Beide Teams können zufrieden sein mit dem Saisonstart, vor allem die Reds zeigten beeindruckende Frühform – waren bislang aber auch kaum gefordert. Die Foxes dürften für Liverpool der härteste Brocken der noch jungen Saison sein.

Interessante Quoten & Tipp

Die Reds reisen als klarer Favorit nach Leicester. Dort treffen sie allerdings auf eines der heimstärkeren Teams der Insel, was sich schon in der vergangenen Saison als problematisch erwies: Damals unterlag der FC Liverpool den Foxes im ersten von drei Aufeinandertreffen der Teams mit 0:2. Aber: Die anderen beiden Matches entschied die Klopp-Elf für sich (3:2, 2:1).

Die Erfahrungswerte der vergangenen Spielzeit können im hiesigen Fall durchaus zur Orientierung dienen, da weder das Gerüst noch die Spielweise der Teams über den Sommer merklich verändert wurden. Insofern sollte man sich auf ähnliche Spielverläufe einstellen wie schon 2017/18.

Somit erwartet uns ein rassiger Schlagabtausch mit tendenziell offensiver Ausrichtung, vor allem seitens der Gäste, die ihrer Favoritenrolle letztlich gerecht werden dürften. Liverpools hat seine Kombination aus spielerischer Klasse und zunehmender Stabilität bereits erfolgreich angedeutet, gegen Leicester wird dieses Rezept erneut den Erfolg bringen.

Daher die Prognose: Sieg für den FC Liverpool – Quote 1,50 bei Interwetten.com

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Leicester City

Die letzten drei Ergebnisse: 4:0 vs. Fleetwood Town, 2:1 vs. FC Southampton, 2:0 vs. Wolverhampton Wanderers

Angesichts Vorjahreserfahrung, als Leicester seine internationalen Ambitionen nach einem knüppelharten Auftakt direkt begraben konnte, können die Foxes mit dem diesjährigen Saisonstart mehr als zufrieden sein. Am ersten Spieltag unterlag die Mannschaft zwar den Red Devils aus Manchester, doch das war durchaus erwartbar – und sollte die Beurteilung des Teams angesichts der achtbaren Leistung (1:2) nicht über die Maßen belasten.

Seit der Pleite im Old Trafford hat Leicester City drei Pflichtspiele bestritten und alle drei gewonnen. Zunächst feierte die Mannschaft einen souveränen Heimsieg gegen Wolverhampton, bei dem man bereits zur Halbzeitpause einen beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung aufwies, der erfolgreich verwaltet wurde. Anschließend lieferte sich der Meister von 2016 ein intensives Duell mit dem FC Southampton, die WM-Held Harry Maguire in der Nachspielzeit zu Gunsten seiner Foxes entschied.

Im darauffolgenden Ligapokal zeigte die Mannschaft schließlich ihr individuelles Vermögen. Gegen den unterklassigen Vertreter aus Fleetwood war Leicester spielerisch massiv überlegen, was die Offensivabteilung für insgesamt vier Treffer und reichlich Furore nutzte. Ein Pflichtsieg auf dem Papier, doch in der Kabine ein durchaus wichtiger Erfolg vor der Partie gegen Liverpool. Nach drei Siegen in Serie ist die Brust in Leicester breit.

Mit den Reds trifft man nun jedoch auf den bislang stärksten Gegner. Schon gegen United zeigte sich, dass Leicester nicht die Feuerkraft hat, um Spitzenteams auf Augenhöhe zu begegnen, weshalb man nicht davon ausgehen sollte, dass sich die Siegesserie des Teams fortsetzt.

Mögliche Aufstellung Leicester City

Foxes-Coach Puel wird sich freuen, gegen Liverpool kehrt sein zuvor rotgesperrter Topstürmer Vardy zurück. Ansonsten sind keine größeren Änderungen zu erwarten.

Schmeichel – Amartey, W. Morgan, Maguire, Chilwell – Mendy, Ndidi – Ricardo Pereira, Ghezzal – Vardy

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FC Liverpool

Die letzten drei Ergebnisse: 1:0 vs. Brighton & Hove Albion, 2:0 vs. Crystal Palace, 4:0 vs. West Ham United

Dass ausgerechnet der FC Liverpool nach drei Premier-League-Spieltagen das einzige Team sein würde, dass noch keinen Gegentreffer kassiert hat, war vor der Saison nicht unbedingt erwartet worden – galten die Reds doch über Jahre als defensiv anfällig. Die aktuellen Ergebnisse zeigen: Jürgen Klopp hat seinem Team neue Stabilität verschafft – wobei die Erkenntnisse der Frühsaison mit Vorsicht zu genießen sind. Schließlich traf das Team bislang ausschließlich auf Teams der unteren Tabellenhälfte.

Dennoch lässt sich konstatieren, dass die Reds einen beeindruckend souveränen Saisonstart hinlegten. Nach drei Spieltagen steht die Mannschaft nicht nur mit einer weißen Weste sondern auch mit der maximalen Punkteausbeute und satten sieben erzielten Toren da. Kein Wunder, dass den Protagonisten an der Anfield Road das Lächeln kaum aus dem Gesicht weichen mag. Während die Spieler sich derartiges Gebahren durchaus erlauben dürfen, wenn nicht gar verdient haben, wird Coach Jürgen Klopp seine Konzentration darauf verwenden müssen, die Euphorie und gestiegene Selbstvertrauen angemessen zu kanalisieren. Dafür bedarf es auch der Retrospektiven Fehleranalyse, denn bei aller Glückseligkeit: Mit ein wenig Pech hätte der Saisonstart wesentlich beunruhigender verlaufen können.

Komplett ungefährdet verlief nämlich nur Liverpools Ligaauftakt. Mit dem mutmaßlichen Abstiegskandidaten aus West Ham hatten die Reds keinerlei Probleme und schossen den Underdog standesgerecht vom Platz. Einige hatten wohl erwartet, dass die Mannschaft gegen Crystal Palace ähnlich dominant auftritt, doch bei der Auswärtspremiere zeigte das Team deutlich weniger Esprit -auch aufgrund der vernünftigen Defensivleistung des Gegners. Letztlich reichten zwei Tore zu einem souveränen, aber keinesfalls glanzvollen Pflichterfolg.

Noch weniger glamourös gestaltete die Mannschaft den Folgeauftritt gegen Brighton. Vor heimischer Kulisse schien die Partie wie gemalt für ein Schützenfest, doch die Seagulls verbarrikadierten sich über weite Strecken erfolgreich um den eigenen Sechzehner, während Liverpool sich bei den bietenden Chancen meist als zu schludrig erwies. Die Kohlen aus dem Feuer holte letztlich Mo Salah, der mit einem platzierten Flachschuss einmal mehr unter Beweis stellt, wer bei den Reds am Ende des Tages für die großen Momente zuständig ist.

Nach drei Spieltagen lässt sich somit einem Bilanz mit viel Licht, aber auch ein wenig Schatten ziehen: Liverpool treibt seinen Offensivstil teils weniger dynamisch, das Opfer, das es zu Gunsten erhöhter Kompaktheit zu bringen galt. Dadurch wirkt die Mannschaft eventuell weniger „sexy“, doch zugleich hat sie auch selten einen derart gefestigten Eindruck gemacht. Die nächste Probe kann kommen.

Mögliche Aufstellung FC Liverpool

Klopp hat aktuell Luxusprobleme. Der Kader ist breit und durch die Bank fit, weshalb sich regelmäßig namhafte Akteure auf der Tribüne wiederfinden. Auch die Plätze in der Startelf sind hart umkämpft, wobei sich Klopps Favoriten langsam, aber sicher herauskristallisieren.

Alisson – Alexander-Arnold, Gomez, Van Dijk, Robertson – Milner, Wijnaldum, Keita – Salah, Firmino, Mané

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Leicester City – FC Liverpool im TV oder Livestream

Wer die Partie zwischen dem FC Liverpool und Leicester City live verfolgen möchte, benötigt ein Abo beim kostenpflichtiges Streaming-Dienst DAZN, der die Partie auf dazn.de überträgt. Anpfiff ist am 1. September um 13.30 Uhr.

 

Liveticker und Statistiken