Spanien – Argentinien Basketball-WM: Tipp, Tendenz, Aufstellung & beste Quoten

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Das Finale der Basketball-Weltmeisterschaft 2019 steht fest. Spanien trifft auf Argentinien in einem Matchup, dass es so in einem großen Finale noch nicht gegeben hat. Zwar gehörten die Spanier und Argentinier in den letzten 20 Jahren durchaus zu den stärksten Basketball-Nationen weltweit, doch im Finale standen sie noch nie gemeinsam und auch dieses Jahr war ein solches Finale nicht unbedingt zu erwarten.

Spanien tritt heute als Favorit auf, da sie das stärkere und tiefere Team zu haben scheinen. Argentinien bewies jedoch im Turnierverlauf, wie stark auch sie sind und das die Finalteilnahme absolut verdient ist. Angeführt von Oldie Luis Scola besiegten sie im Halbfinale das starke Team der Franzosen und machten es damit den Spaniern nach, die einige Stunden zuvor in einem packenden Doppel-Overtime Spiel gegen die Australier gewinnen konnten.

Beide Teams konnten die Basketball-WM bereits gewinnen, doch bei Argentinien liegt der Erfolg bereit 69 Jahre zurück. 1950 besiegten sie bei der ersten WM die USA. Spanien sicherte sich im Jahr 2006 den Titel im Finalspiel gegen Griechenland, so dass es heute für beide Mannschaften um Titel Nummer 2 geht. Die größere Dominanz strahlten dabei die Spanier aus, doch das Feuer, der Wille und der unbändige Kampfgeist der Argentinier, lassen die Vorfreude auf ein spannendes und mitreißendes Finale ansteigen. Am Ende sind die Vorteile aber bei Spanien, die den Titel gewinnen werden.

Spanien – Argentinien Tipp

Als Spanien 2006 den Titel gewinnen konnten, hatten sie das vermutlich schwerste Spiel im Halbfinale – Gegner damals: Argentinien. Mit 75-74 setzte sich Spanien durch und hatte Glück, dass Argentinien am Ende einen Dreier daneben setzte. Heute wollen es die Spanier natürlich nicht so spannend machen und bringen alles mit, um den Titel zu gewinnen.

Mit Serbien und Australien besiegten die Spanier zwei weitere Titel-Favoriten, doch auch Argentinien besiegte Serbien und zeigte beim Erfolg über Frankreich große Stärke. Dementsprechend bringen beide das nötige Selbstvertrauen mit um sich zu behaupten.

Rein statistisch scheinen die Argentinier sogar etwas treffsicherer, doch Spanier war defensiv besser und scheint in der Spitze mit Rubio, Gasol und Spielern wie Fernandez, Lull oder Claver und den Hernangomez-Brüdern einfach etwas breiter und stärker aufgestellt. Die Teamchemie ist zudem ähnlich gut wie bei den Argentiniern, sodass der Tipp heute auf Spanien gehen sollte, die sich in einem intensiven Finale, den zweiten Titel nach 2006 sichern.

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Situation Spanien

Die Spanier mussten lange zittern, verdienten sich aber letztlich den Einzug ins Finale. Nach einer dominanten Vorrunde, in der sie Tunesien, Puerto Rico und den Iran besiegten, behaupteten sie sich auch in der zweiten Runde gegen starke Italiener und das ebenfalls stark auftretende Team der Serben.
Im Viertelfinale ging es dann gegen Polen und Ricky Rubio führte die Spanier mit einer starken Leistung ins Halbfinale.

Hier traf Spanien am Freitag auf die Australier, die sich berechtigte Hoffnungen auf den Einzug ins Finale machten. Am Ende waren sie den Spaniern aber nicht gewachsen und dank einer enorm starken Leistung von Marc Gasol (33 Punkte, 6 Rebounds, 4 Assists und 2 Blocks) siegten die Südeuropäer mit 95-88, brauchten dafür allerdings zwei Verlängerungen. Dabei war es vor allem die Nervenstärke und die Klasse ihrer NBA-Spieler, die den Spaniern letzten Endes die Entscheidung brachte.

In einem zunächst ausgeglichenen Spiel startete Spanien etwas besser, doch nach und nach kam Australien auch ins Spiel. Die Australier erspielten sich im zweiten Viertel eine Führung, die sie lange Zeit behaupten konnten. Doch zum Ende des Spiels kam Spanien dann doch wieder ran und acht Sekunden vor dem Ende, konnte Marc Gasol zwei wichtige Freiwürfe zur 71-70 Führung versenken.

Australien stellte sich aber clever an und kam vier Sekunden vor dem Ende auch nochmal an die Linie. Patty Milly konnte jedoch nur den ersten von zwei Freiwürfen versenken und so hatte Ricky Rubio nach einem Rebound sogar noch die Chance auf den Sieg. Sein Buzzer Beater von der Mittelinie sprang vom Brett an den Ring, verfehlte letztlich aber das Ziel, so dass es in die Overtime ging.

Hier übernahmen nun die NBA-Spieler Verantwortung und vor allem Gasol, Rubio und Mills trugen die Hauptlast für ihre Teams. Wieder war es Marc Gasol, der in den letzten Sekunden an die Freiwurflinie musste und erneut behielt er die Nerven. Australien hatte nun durch Dellavedova noch die Chance auf den Sieg, doch sein Floater von der Baseline sprang hinten auf den Ring, so dass es in die zweite Overtime ging.

Spanien zeigte sich hier nun etwas treffsicherer, verteidigte besser und entschied die zweite Verlängerung mit 15-8 für sich. So stand ein am Ende vielleicht etwas glücklicher, aber auf jeden Fall verdienter 95-88 Erfolg und der damit verbundene Einzug ins Finale.

Spanien hat nach 2006 also erneut die Chance auf den Titel und mit Leistungsträger Marc Gasol und Rudy Fernandez sind noch zwei Akteure des damaligen Weltmeister-Kaders dabei. Daneben, stehen aber mit Rubio und Co. viele andere Akteure, die viel Klasse und NBA-Erfahrung mitbringen und die Spanier somit zum Favoriten machen. Die starke Defensive und die gleichzeitig variable Offensive sind die besten Voraussetzungen, um sich heutigen Spiel erneut durchsetzen zu können.

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Situation Argentinien

Die Argentinier sind ein ebenbürtiger Gegner, auch wenn die große NBA-Erfahrung und große Erfolge auf Nationalmannschaftsebene fehlen. Unterschätzen darf man sie allerdings nicht, spielten auch sie eine starke Vorrunde, in der sie sich gegen Korea, Nigeria und Russland durchsetzen konnten.

Weiter ging es in Runde 2 gegen Venezuela und Polen und auch hier gaben sich die Argentinier keine Blöße. Zum ersten richtigen Test kam es dann im Viertelfinale, in dem die Argentinier gegen Serbien ranmussten. Die Leidenschaft und das Feuer trugen Luis Scola und Co. zum Sieg und dank des 97-87 Erfolges, standen die „Gauchos“ im Halbfinale.

Hier standen ihnen dann die Franzosen mit Rudy Gobert gegenüber, die sich im Viertelfinale überraschenderweise gegen die USA durchsetzen konnten. Dementsprechend stark erwartete man das Team aus Frankreich, doch im Vergleich zu den Spaniern gegen Australien, taten sich die Argentinier nicht so schwer und besiegten die Franzosen mit 80-66.

Zwar erzielte Frankreich die ersten Punkte, doch Luis Scola sorgte mit einem And-One Play und einem folgenden Treffer für die ersten fünf Punkte für Argentinien und dafür, dass die Stimmung und das Feuer von Beginn zu spüren waren. Campazzo erhöhte dann mit einem Dreier und Scola legte erneut nach, so dass die zwei stärksten Spieler heute, gleich zu Beginn den Ton angaben und ihr Team in Führung brachten.

Argentinien gewann das erste Viertel und fand auch im zweiten Viertel immer wieder Wege die Franzosen zu Fehlern zu zwingen. Dementsprechend bauten sie ihren Vorsprung letztlich auch aus, ohne sich aber entscheidend absetzen zu können. Frankreich führte kurzzeitig sogar, schaffte es jedoch nicht das gewohnte Spiel aufzuziehen und geriet schnell wieder in Rückstand.

In Halbzeit 2 dann ein ähnliches Bild. Argentinien kontrollierte den bisher stärksten Franzosen Evan Fournier und auch Gobert und Batum fanden nicht zu ihrem Spiel. So gewannen die Argentinier auch das dritte Viertel und führten phasenweise mit 15 Punkten. Zu Beginn des letzten Spielabschnitts betrug der Vorsprung aber nur 12 Punkte, da Frankreich zum Ende doch nochmal ein wenig aufholen konnte.

Das vierte Viertel sollte also die Entscheidung bringen, doch die Argentinier hatten natürlich die Vorteile auf ihrer Seite, da sie immer wieder die richtige Antwort parat hatten, wenn Frankreich aufzuholen schien. Die Dreier fielen und vor allem Luis Scola sorgte mit seinen Treffern immer wieder für Begeisterungsstürme der Fans. Am Ende hatte der Ex-NBA-Akteur 32 Punkte und 13 Rebounds erzielt und die Franzosen fast im Alleingang besiegt.

Dementsprechend deutlich war der 80-66 Erfolg am Ende und die Freude bei den Argentiniern groß. Obwohl die großen NBA-Namen fehlte brachte die gute Teamchemie und die Erfahrung und immer noch große Klasse von Luis Scola die Argentinier ins Finale. Hier sind sie der Underdog, da sie etwas schwächer besetzt scheinen, doch sie wissen um ihre Chance und werden alles dafür tun, nach den Überraschungserfolgen gegen Serbien und Frankreich, nun auch die Spanier zu besiegen.

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Entscheidende Matchups

Luis Scola ist der absolute Go to Guy für die Argentinier und wird dem spanischen Frontcourt jede Menge Arbeit machen. Doch vor allem Gasol kennt den mittlerweile 39-jährigen Scola bereits aus der NBA und auch Claver und die Hernangomez-Brüder haben die Klasse es dem Veteranen schwer zu machen.

Auch auf den Guard-Positionen wird es interessante Matchups geben. Ricky Rubio zeigte sich als bester spanischer Guard und wird sich mit Fernando Campazzo duellieren müssen, der ebenfalls eine starke WM spielt. Dazu hat Spanien mit Fernandez und Llull aber noch zwei sehr starke Akteure, die den Argentiniern Probleme bereiten werden.

Das Duell der Bankspieler ist natürlich auch von Bedeutung. Beide Teams rotierten im Halbfinale aber bereits etwas weniger und keiner der Bankspieler tat sich besonders hervor. Hier sollten sich also keine Vorteile ergeben.

 

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