Sacramento Kings (13-25) – San Antonio Spurs (27-13), NBA Tipp 09.01.2018

Tipp: San Antonio Spurs

Zwar findet das Spiel in Sacramento statt und die Spurs haben Doppelbelastung und Reisestress zu verkraften, trotzdem geht die Mannschaft aus San Antonio als Favorit ins Spiel. Parker, Ginobili und Leonard sollten wieder spielen, sodass sie fast in Bestbesetzung sind. Zudem ist ihre Form besser und sowohl individuell als auch Team, scheint in diesem Matchup kaum ein Weg an den Spurs vorbeizugehen. Die Kings haben einfach nicht die Klasse und so sollte der Tipp auf die Gäste gehen.

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NBA – Sacramento Kings (13-25) vs San Antonio Spurs (27-13)

Mit 108-99 gewannen die San Antonio Spurs kurz vor Weihnachten das erste Duell gegen die Sacramento Kings. Während Kawhi Leonard dabei einmal mehr geschont wurde, wussten neben Topscorer LaMarcus Aldridge, vor allem die Oldies um Parker (10 Punkte), Ginobili (15) und Gasol (Triple Double) zu überzeugen, obwohl sich vor allem die Kings Starting Five gar nicht so schlecht präsentierte.

Doch letztlich fehlte den Kings die Klasse um dagegen zu halten und nach zuvor zwei Siegen in Folge, mussten die Kings die Niederlage hinnehmen. Seit dieser Pleite verloren sie vier der folgenden sechs Spiele und schafften es damit nicht in der Tabelle etwas nach oben zu klettern. Immerhin konnte allerdings das letzte Spiel mit 106-98 gegen die Denver Nuggets gewonnen werden und damit eine drei Spiele andauernde Niederlagenserie gestoppt werden.

Es war für sie ebenfalls ein Oldie, der dieser Partie seinen Stempel aufdrücken konnte, überzeugte Vince Carter mit 10 seiner 12 Punkten im letzten Viertel und half den Kings dabei ihre Führung über die Zeit zu bringen. Insgesamt war es allerdings eine ausgeglichene Teamleistung gegen Denver, die zum Erfolg führte, erzielten sieben verschiedene Spieler zwischen 11 und 18 Punkten und es scorten alle neun eingesetzten Spieler.

Nichtsdestotrotz bleibt die Saison eine Enttäuschung. Die Veteranen liefern nicht was man von ihnen erhofft hatte und auch die jungen Spieler wurden ihre großen Vorschusslorbeeren nur bedingt gerecht. De’Aaron Fox verpasste einige Spiele verletzungsbedingt und kommt auf gerade einmal 9,9 Punkte pro Spiel, Bogdanovic ist auch nicht so treffsicher wie erhofft (10,3 Punkte pro Spiel) und Buddy Hield, der als neuer Go-To-Guy geholt wurde wirft weiter unter 45% und erzielt nur 12,4 Zähler pro Partie. Dementsprechend bleibt die Situation angespannt und es ist wenig Besserung in Sicht.

Anders sieht es da natürlich bei den San Antonio Spurs aus, die sich auf Platz 3 in der Western Conference sichtlich wohl fühlen und wie immer in Lauerstellung auf Fehler der Konkurrenz warten. Dabei gehen sie selbst wenig Risiko ein, werden Spieler häufig geschont und nach Verletzungen langsam wieder an den Spielrhythmus herangeführt.

Wie so etwas erfolgreich funktioniert sieht man an Tony Parker und Kawhi Leonard. Parkers Minuten stiegen in den letzten Wochen kontinuierlich an, zudem bekam er seit seinem Comeback bereits vier Spiele Pause. Bei Kawhi Leonard ist man sogar noch etwas vorsichtiger, durfte er nach seinem Comeback schon fünfmal pausieren.

Auf die Erfolge der Spurs hat das allerdings wenig Einfluss. Sie gewannen acht ihrer letzten elf Spiele und kassierten dabei Niederlagen gegen die Jazz, Pistons und Sixers, Teams gegen die die Spurs im Normalfall keine Probleme haben sollten. Doch Popovich weiß die Niederlagen (auch aufgrund von Pausen für gewisse Spieler) einzuordnen und so bleiben die Spurs in Bestbesetzung stets gefährlich.

Gestern spielte San Antonio bereits gegen Portland (Ergebnis fehlt) und Green, Leonard und Parker wurden geschont. Heute sollten sie wieder dabei sein. Bis auf Rudy Gay wurden zudem keine Pausen angekündigt. Bei den Kings fehlten zuletzt Hill und Randolph. Die Chancen das Beide heute spielen stehen aber gut.

Player to watch: Kawhi Leonard

In seinen ersten vier Spielen spielte Leonard maximal 20 Minuten und erzielte dabei 13, 12, 7 und 10 Punkte. In den folgenden vier Partien war er mindestens 26 Minuten auf dem Feld und wusste sofort mit 21, 18, 25 und 21 Punkten zu überzeugen. Spielzeit, Form und Leistungsstärke steigen also an und so darf man auch heute damit rechnen, dass Leonard voll auf der Höhe ist und seinen Schnitt mit 16 Punkten erreichen kann.

 

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