Philadelphia 76ers – Toronto Raptors NBA Playoffs Tipp 2019 Spiel 3

Unser Tipp: Sieg Toronto Raptors

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Für die Toronto Raptors lief das zweite Spiel ihrer Serie gegen die Philadelphia 76ers alles andere als erwartungsgemäß. Zwar konnte Kawhi Leonard erneut mit 35 Punkten in der Offensive das Spielgeschehen diktieren, trotzdem stellte sich die Mannschaft aus Philadelphia insgesamt besser auf das Team der Raptors ein und konnte am Ende einen verdienten 94-89 Sieg einfahren. Damit glichen sie in der Serie aus und erzielten einen absoluten Bigpoint.

Nach dem deutlichen Ergebnis in Spiel Nummer 1 und einem sehr souveränen Auftritt der Raptors, hatte man mit einem anderen Ergebnis im Spiel 2 gerechnet. Doch durch den Sieg der Sixers klauten sich die Gäste aus Philadelphia den Heimvorteil und zeigten den Raptors auf, dass es vielleicht doch nicht so einfach wird, wie man es nach dem ersten Spiel gedacht hatte. Am Ende war es vor allem die fehlende Ausgeglichenheit der Raptors, die den Sixers in die Karten spielte, so dass das Team aus Philly verdientermaßen als Sieger vom Feld ging.

Philadelphia 76ers – Toronto Raptors Spiel 3 Tipp

Das dritte Spiel findet nun in Philadelphia statt und die Mannschaft von Coach Brown wird nach dem Erfolg Blut geleckt haben. Vor allem die Tatsache, dass Joel Embiid bisher keinen Zugriff auf die Serie hatte und auch Ben Simmons in Spiel 2 mit nur sechs Punkten eher schwach agierte, sollte dem Team aus Philadelphia Mut machen. Die Sixers haben also noch jede Menge Luft nach oben und eine Menge Raum zur Verbesserung.

Die heutigen Gäste aus Toronto werden aus Spiel 2 allerdings auch ihre Lehren gezogen haben und im dritten Spiel sicherlich wieder versuchen besser als Mannschaft aufzutreten. Kawhi Leonard und Pascal Siakam gingen in Spiel 2 erneut als Topscorer voran, doch die in den letzten Jahren so starke Bank der Raptors fand quasi gar nicht statt.

Dementsprechend muss sich die Mannschaft von Coach Nick Nurse ins Spiel 3 etwas besser anstellen und darf dabei natürlich nicht vergessen, sich auch defensiv gegen Embiid und Co. zu behaupten. Toronto zeigte in dieser Saison allerdings schon häufig genug die Klasse, mit solchen Situationen umzugehen, so dass man mit einer Reaktion rechnen darf und damit, dass die Raptors das dritte Spiel gewinnen und sich so den Heimvorteil zurückholen.

Tipp: Sieg Toronto Raptors

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Toronto Raptors – Philadelphia 76ers Rückblick Spiel 2

Spiel 1: TOR – PHI 108-95

Spiel 2: TOR – PHI 89-94

Stand: 1-1

Dass die Sixers sich nach der deutlichen Pleite in Spiel 1 mit einem Sieg zurückmelden war so nicht zu erwarten. Vor allem die Tatsache, dass Joel Embiid mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, ließ die Aussichten vor dem Spiel recht düster werden und der souveräne Auftritt der Raptors in Spiel Nummer 1 machte die Rollenverteilung in dieser Serie nochmal etwas klarer.

Doch die Sixers zeigten, was sie zu leisten im Stande sind und zeigten sich von Beginn an wach und bereit mitzuhalten. Joel Embiid bekam die Aufgabe sich gegen Siakam zu stellen und damit gleichzeitig häufig unter dem Korb aushelfen zu können. Dies sollte sich gleich im ersten Viertel bezahlt machen, hielten die Sixers ihre Gegner bei nur 17 Punkten. Selbst lief es offensiv zwar auch noch nicht ganz so gut, trotzdem entscheiden sie das erste Viertel mit 26-17 für sich.

Bereits jetzt war spürbar, dass die Raptors ihren Flow aus Spiel 1 nicht aufbauen konnten. Leonard und Siakam hatten immer wieder Probleme und auch wenn Lowry ein gutes Spiel ablieferte, schafften es die Raptors nicht den Rückstand zu verkürzen. Die Gäste aus Philly gaben weiterhin den Ton und bauten die Führung aus. Gerade als man dachte, dass die Raptors vielleicht doch zum Ende der 1. Halbzeit etwas aufholen können, wurde Butler bei einem Dreier gefoult, versenkte den Wurf und den Freiwurf und die Raptors erlaubten sich noch ein T, so dass die Sixers ihre Führung mit einem 5-Point-Play ausbauen konnten. Zur Halbzeit führten sie komfortabel mit 51-38.

Im dritten Viertel mussten die Sixers dann allerdings mit ansehen, wie ihr Vorsprung langsam aber sicher dahinschmolz. Stück für Stück kämpfte sich Toronto heran und Marc Gasol verkürzte nach knapp neun Minuten auf 60-61. Das Spiel war also wieder ausgeglichen, doch die Sixers zeigten sich zum Ende des Viertel dann doch etwas souveräner und behaupteten ihre Führung. Beim Stand von 69-63 für die Gäste ging es ins letzte Viertel.

Hier drehte Jimmy Butler dann auf, der mit 30 Punkten zum Matchwinner für die Sixers wurde. 12 Punkte steuerte er im letzten Viertel bei. Ansonsten blieben seine Kollegen aber insgesamt blass und keiner erzielte mehr als 13 Punkte. Doch heute war es die gute Defensivarbeit als Kollektiv, die den Sixers letztlich einen etwas Überraschenden, aber nicht unverdienten 94-89 Erfolg bescherte.

Aussicht Spiel 3:

Ansatzpunkte und Erkenntnisse gibt es für beide Mannschaften nach den ersten beiden Spielen genug. So konnten die Sixers beispielsweise einen Sieg einfahren, obwohl Embiid und Simmons in Spiel 3 offensiv kaum stattfanden und gemeinsam nur 18 Punkte, 13 Rebounds und 10 Assists erzielte, Werte die Simmons oder Embiid auch allein aufbieten können.

Dazu wurde ihnen klar, dass sie mit Butler noch immer eine weitere starke Option haben und dass Ennis III und Monroe Alternativen von der Bank sein könnten. Gleichzeitig verzichteten sich auf den jungen Korkmaz und nahmen auch Marjanovic aus der Rotation. Mike Scott fehlt derzeit verletzt und trotz der insgesamt schwierigen Personalsituation konnte man einen Sieg einfahren. Unklar bleibt auch wie fit Embiid tatsächlich ist und wie es mit Greg Monroe weiter geht. Embiids Backup knickte in Spiel 2 um und konnte nicht weiterspielen.

Letztlich war es aber vor allem die verbesserte Defensive, die den Sixers zum Sieg verhalf und es muss das große Ziel bleiben, dass sie heute den gleichen Einsatz zeigen wie in Spiel 2. Wenn Embiid und Simmons dann noch besser auftreten, ist eine weitere Leistungssteigerung vorstellbar.

Eine Leistungssteigerung müssen andererseits auch die Raptors zeigen. Leonard (35 Punkte) und Siakam (21) gingen zwar wieder also Topscorer voran, doch vor allem Siakam hatte im Matchup gegen Embiid Probleme und traf nur 9 von 25 Würfen. Kyle Lowry erwies sich mit 20 Punkten heute als dritte Option, ansonsten kam von der Mannschaft von Nick Nurse aber zu wenig.

Powell, Ibaka und VanVleet steuerten gemeinsam nur fünf Punkte von der Bank bei und auch Gasol und Green trafen gemeinsam nur 2-14 Würfen. Es sind also die zweite Garde und die Rollenspieler, die auf Seiten der Raptors besser spielen müssen. Toronto bewies in dieser Saison aber schon allzu oft, dass sie mit solchen Situationen umgehen können und dass sie mehr zu bieten haben, als nur Kawhi Leonard. Offensiv muss also Besserung her, da es defensiv auch in Spiel 2 recht gut lief. Man darf also eine Reaktion erwarten und auch wenn sie auswärts spielen, sollte sich die Raptors durchsetzen können.

 

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