Oklahoma City Thunder (0-3) – Boston Celtics (2-2), NBA Tipp 26.10.2018

Die Oklahoma City Thunder empfangen in der heutigen Nacht die Boston Celtics zu einem vermeintlich Conference-übergreifenden Topspiel. Allerdings erwischten beide Mannschaften nicht der erhofften Start in die Saison und mussten bereits einige Niederlagen verkraften. Während die Thunder sogar alle ihre Spiele verloren, anfangs allerdings auch auf Russell Westbrook verzichten mussten, stolperten die Celtics ein wenig überraschend und gewannen erst zwei ihrer vier Spiele.

Tipp: Boston Celtics

Der Tipp sollte heute auf die Gäste aus Boston gehen. Warum lässt sich auch an einigen Werten ablesen. OKC hat im Schnitt die zweitschwächste Punktedifferenz aller Teams (-11,7) und zeigte sich vor allem offensiv überraschend schwach. Boston ist zwar nicht besser und hat bisher die schlechteste Offensive aller Teams, gleichzeitig haben die jedoch auch die zweitbeste Defensive der Liga und insgesamt so viel Offensiv-Potenzial, dass es nur eine Frage der Zeit scheint, bis Irving und Co. wieder besser treffen. Auch deshalb sollte der Tipp heute auf die Gäste auf die Boston Celtics gehen.

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NBA – Oklahoma City Thunder (0-3) – Boston Celtics (2-2)

Die Oklahoma City Thunder wurden von vielen Experten als das vielleicht drittbeste Team der Western Conference eingeschätzt. Allerdings war davon in den ersten Spielen wenig zu sehen. So verloren sie ihr erstes Spiel mit 100-108 gegen die Golden State Warriors, Spiel 2 mit 92-108 gegen die Los Angeles Clippers und das dritte und bisher letzte Spiel mit 120-131 gegen die Sacramento Kings.

Zu Verteidigung kann man sagen, dass Russell Westbrook die ersten beiden Spiele verpasste und bei seinem Saisondebüt gegen die Kings mit 32 Punkten, 12 Rebounds und 8 Assists zumindest dafür sorgte, dass die Offensivprobleme beseitigt waren. Obwohl er zudem gut von Paul George unterstützt wurde (29 Punkte), reichte es am Ende aber nicht zum Sieg, da man defensiv katastrophal spielte und die Kings zu keinem Zeitpunkt in den Griff bekam.

Dennis Schröder, der nach zwei Starts zu Saisonbeginn, gegen die Kings von der Bank kam, hatte bei Westbrooks Rückkehr große Probleme. Er traf nur fünf seiner 16 Würfe und sprach nach dem Spiel davon, dass man sich erst noch finden müsse. Vor allem er und Westbrook hatten bisher wenig Zeit sich auf dem Feld kennen zu lernen. Dazu kommt aber, dass sich vor allem defensiv einiges bei OKC verbessern muss. Defensiv-Ass Roberson wird noch eine Weile fehlen, sodass Coach Donovan andere Spieler und Wege finden muss, um dieses Problem in den Griff zu kriegen.

Auch wenn man es auf den ersten Blick kaum glauben mag, könnten die Boston Celtics dafür heute genau der richtige Gegner sein. Bei Boston lief offensiv nämlich bisher relativ wenig zusammen und sie sind das einzige Team der Liga, das im Schnitt weniger als 100 Punkte erzielt. In Anbetracht der überragenden Kader-Qualität und –Tiefe eine große Überraschung. Mit einem Blick auf die Quoten lässt sich das Problem auch an den Zahlen ablesen.

So schießt man als Team nur 41,2% aus dem Feld und traf bisher sogar nur 31,2% Dreier. Irving (39%) und Hayward (42%) laufen ihrer Form noch hinterher und auch Brown (34%), Horford (43%) sowie Rozier (38%) treffen nicht wie gewohnt. Selbst Jayson Tatum, der sich mit 17,5 Punkten pro Spiel als bester Scorer der Celtics beweist, trifft nur 43% seiner Würfe und spielt trotz ordentlichen Auftritten noch immer unter seinen Möglichkeiten.

Die Ergebnisse waren dementsprechend nicht so gut und auch die Spielweise zeigte Probleme auf. So gewannen die Celtics zwar ihr erstes Spiel, machten beim 105-87 Erfolg über die Sixers aber nicht den besten Eindruck. Daher war auch die Niederlage im zweiten Spiel gegen die Raptors (101-113) nicht wirklich überraschend. Es folgte ein knapper Erfolg über New York (103-101) und eine knappe Pleite gegen die Magic (90-93), sodass die Bilanz von 2-2 und auch die statistischen Werte, jede Menge Raum zur Verbesserung lassen.

Immerhin gibt es außer Baynes keine Verletzten und auch die Comebacker Irving, Hayward und Theis erlebten keine Rückschläge. Aber es fehlt noch der Rhythmus und Coach Stevens und sein Team haben noch jede Menge Arbeit vor sich. Gleiches gilt für die Thunder, bei denen neben dem sicher fehlenden Andre Roberson nur Alex Abrines fraglich ist.

Player to watch: Russell Westbrook

Während bei den Boston Celtics die Rollenverteilung derzeit noch etwas unklar scheint, stellte der MVP der vorletzten Saison, Russell Westbrook, in seinem ersten Auftritt direkt klar, dass er weiterhin der unangefochtene Leader der Thunder ist. Zwar wollte er nach dem Spiel nicht mit den Reportern sprechen, was für seine Enttäuschung bzw. Unzufriedenheit über das Ergebnis spricht, doch an seiner Leistung sollte sich deswegen nichts ändern. Er wird auch heute wieder aufs Gaspedal treten und alles für sein Team geben. Da die Celtics jedoch defensiv gut aufgestellt sind, wird Westbrook andere Wege finden müssen, um seiner Mannschaft zu helfen. Dabei hilft seine Vielseitigkeit, sodass man ein Double Double erwarten darf. Zum Sieg reicht es allerdings noch nicht, da Boston insgesamt dann doch schon etwas weiter als die Thunder ist.

 

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