Houston Rockets (20-15) – Memphis Grizzlies (18-17), 01.01.2019

Während in Deutschland das neue Jahr bereits begonnen hat, ist das Duell zwischen den Houston Rockets und Memphis Grizzlies eines der sieben Duelle, dass in Amerika noch im Jahr 2018 stattfindet. Favorisiert gehen dabei die Rockets ins Spiel, sind sie derzeit trotz ihrer Verletzungssorgen und einem schwachen Start in die Saison, in absoluter Top-Form, während Memphis zuletzt immer schwächer wurde und sich schon vor geraumer Zeit von der Spitze der Tabelle verabschieden musste.

Tipp: Houston Rockets

Houston hat heute große Vorteile, da sie neun der letzten zehn Spiele gewinnen konnten und dank eines überragenden James Harden, in toller Form sind. So erzielte Harden in den letzten zehn Spielen im Schnitt 39,4 Punkte und führte sein Team von Sieg zu Sieg. Dazu gab es für Houston die letzte Heimniederlage im November und Memphis zeigte sich auswärts nicht besonders stark (8-10). Der Tipp sollte also unbedingt auf die Rockets gehen, die heute der klare Favorit sind.

Unser Tipp: Sieg Houston Rockets

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NBA – Houston Rockets (20-15) – Memphis Grizzlies (18-17)

Vor einigen Wochen standen die Rockets noch auf Rang 14 der Western Conference und galten als die große Enttäuschung des bisherigen Saisonverlaufs. Doch aufgrund der Tatsache, dass die Western Conference Teams eng beieinanderstehen, reichte den Rockets eine überaus erfolgreiche Phase in den letzten zehn Spielen, um bis auf Rang 5 zu klettern und den Rückstand auf den Tabellenführer aus Denver auf 3,5 Spiele zu verkürzen.

Zu erwarten war dies aber nicht, ging es bisher ständig Auf und Ab und nachdem sie Mitte Dezember fünf Spiele in Folge gewannen und sich Chris Paul verletzte, erwarteten viele Kritiker, dass nun die nächste Schwächephase ansteht. Die Pleite in Miami galt als Vorbote, doch James Harden hatte andere Pläne. Seit Pauls Ausfall erzielte er 39, 41, 45 und 41 Punkte und führte sein Team zu vier weiteren Siegen über die direkte Konkurrenz aus San Antonio, OKC, Boston und New Orleans.

Diese Leistungen muss Harden aber auch in den folgenden Spielen bringen, geht es für die Rockets auch nach dem Spiel gegen Memphis anspruchsvoll weiter. Das Programm sieht Duelle bei den Warriors und Blazers und Heimspiele gegen die Nuggets und Bucks vor, bevor es anschließend etwas entspannter wird. Da sich nun auch noch Eric Gordon einer Untersuchung am Knie unterziehen muss und Paul noch etwas fehlen wird, sind die Vorzeichen nicht besonders gut, doch Harden wird alles dafür tun, seine eigene Scoring-Serie fortzusetzen und das Team weiter zu Siegen zu führen.

Bedenkt man, dass die Grizzlies die zweitbeste Verteidigung der Liga haben und nur 102 Punkte pro Spiel kassieren, wird es sicherlich nicht einfach für Harden und die Rockets, doch die Grizzlies verloren bereits die erste Partie Mitte Dezember mit 97-105 und musste damals bereits 32 Punkte von James Harden verkraften. Zudem verloren sie sechs ihrer letzten acht Spiele.

Neben der Stärke des heutigen Gegners, sind es derzeit also vor allem die eigenen Unzulänglichkeiten, durch die die Grizzlies von der Spitze der Tabelle abrutschten. Seit Ende November konnten sie insgesamt nur noch sechs von 18 Spielen gewinnen. Zwar hatten sie ein wirklich anspruchsvolles Programm mit Spielen gegen die Clippers, Raptors, Sixers, Nuggets, Rockets, Warriors oder Celtics, doch sie verloren auch gegen die Knicks, Heat oder Kings und zeigten sich vor allem offensiv häufig nicht auf der Höhe.

Mit 101,8 Punkten sind sie nämlich auch das zweitschwächste Offensivteam der Liga, sodass sie die gute Defensive häufig nicht in Siege ummünzen können. Sicher, die Grizzlies spielen das langsamste Tempo aller Teams, so dass Defensive und Offensive auch hiervon profitieren bzw. darunter leiden, doch Fakt ist, dass die Ergebnisse schlechter wurden, sie bis auf Rang 10 abrutschten und dringend wieder auf die Erfolgsspur kommen wollen. Heute stehen die Chancen allerdings nicht so gut.

Verletzungsbedingt müssen die Grizzlies weiterhin auf Chandler Parsons verzichten. Houston tritt ohne Chris Paul an. James Ennis und Eric Gordon sind fraglich.

Player to watch: James Harden

Natürlich muss der Blick auf James Harden gehen, der zuletzt wieder in MVP-Form auftrat und derzeit nicht zu stoppen scheint. Seine Scoring-Explosion in den letzten Tagen erinnert an die besten Zeiten von Kobe Bryant, denn allein in den letzten fünf Spiele erzielte Harden unfassbare 40,2 Punkte. Dazu verteilte er 8,2 Assists und greift 5,4 Rebounds ab. Dabei hat er grünes Licht von Coach D’Antoni, anders sind seine Werte bei einer Quote von 38,5 % aus dem Feld nicht zu erklären. Immerhin traf er die Dreier in den letzten fünf Partien hochprozentig (40,5%), sodass man bei dieser Gesamtform heute erwarten darf, dass er seinen Gesamtschnitt von 33 Punkten pro Spiel auch heute erreichen kann.

 

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