Golden State Warriors – Houston Rockets NBA Playoffs Tipp 2019 Spiel 1

Unser Tipp: Sieg Houston Rockets

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Während die zweite Runde der Eastern Conference bereits begonnen hat, dauerte es in der Western Conference etwas länger, bis die Begegnungen für Runde 2 feststanden. Dabei kam es wie es kommen musste und nachdem sich die Houston Rockets mit 4-1 gegen die Utah Jazz durchsetzen konnten, zogen auch die Golden State Warriors nach, durch ihren 4-2 Erfolg gegen die Los Angeles Clippers.

Damit kommt es zum Aufeinandertreffen der vermutlich stärksten Teams der Western Conference, den Golden State Warriors und den Houston Rockets. Für die Mannschaft aus Houston ist es die große Chance zur Revanche, nachdem sie die Warriors im letzten Jahr in den Western Conference Finals bereits am Rande der Niederlage hatten. Aber auf Seiten der Rockets verpasste Chris Paul das Ende der Serie verletzt und die Rockets vergaben in Spiel 7 unfassbare 27 Dreier in Folge. Golden State sicherte sich am Ende bekanntermaßen den Sieg und später den Meistertitel, hatte aber auch ein wenig Glück.

Tipp Spiel 1:

Dass das erste Spiel einer Serie nicht besonders aussagekräftig ist, konnte man gut in der ersten Runde der Eastern Conference erkennen. Die Top-Favoriten aus Toronto und Philly verschenkten Spiel 1 jeweils, um sich danach in fünf Spielen durchzusetzen. Natürlich ist das Match-Up nicht vergleichbar, doch wie so oft werden auch die Warriors und Rockets zunächst beobachten, welche Taktiken das andere Team wählt und noch nicht alle Trümpfe im ersten Spiel ausspielen.

Die Warriors haben zwar eigentlich den Vorteil zu Hause zu spielen, doch durch die Verletzungen von Curry und Thompson und die Tatsache, dass sie doch einen Tag weniger als Houston zur Regeneration und Vorbereitung hatten, haben die Rockets Vorteile. Beide Mannschaften bringen das Potenzial mit auswärts zu gewinnen und da sich Golden State zu Hause nicht ganz so sicher präsentierte, werden die Rockets mit einem Auswärtssieg beginnen können.

Houston ist unfassbar motiviert und hungrig und man kann einen Angriffssturm und eine sehr harte Gangart in der Verteidigung erwarten. Die Warriors wehren sich zwar nach Kräften, doch die Rockets gehen in Spiel 1 als Sieger vom Feld und erhöhen damit direkt den Druck auf den Meister.

Tipp: Sieg Houston Rockets

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Houston will nun die Chance nutzen, die Warriors nicht nur an den Rand einer Niederlage zu bringen, sondern die Serie für sich zu entscheiden. Nachdem es vor allem zu Beginn der Saison nicht gut lief, kamen sie zuletzt immer besser in Form und machten den Eindruck auch in diesem Jahr eine Chance zu haben. Golden State ließ die Dominanz vermissen und geht durchaus mit Verletzungsprobleme in diese Serie.

In der regulären Saison bewies die Mannschaft aus Texas zudem bereits, warum es für Golden State alles andere als einfach wird. Die Rockets gewannen nämlich drei der vier Duellen, allerdings wurde es oft sehr spannend. Spiel 1 fand Mitte November statt und Houston siegte klar mit 107-86. Den Warriors fehlte allerdings Steph Curry und Thompson (10 Punkte) und Green (0 Punkte) erwischten keinen guten Tag, sodass selbst Harden auf Seiten der Rockets mit 27 Punkten allenfalls durchschnittlich spielen musste.

Deutlich besser spielte Harden dann in Spiel 2, welches die Rockets erneut gewinnen konnten. In einem der spannendsten Spiele der Saison siegte Houston Anfang Januar mit 135-134 nach Verlängerung und Harden legte nicht nur ein Monster Triple Double (44 Punkte, 10 Rebounds, 15 Assists) auf, sondern versenkte auch noch in den letzten Sekunden einen unfassbaren Dreier Game Winner.

Kurz nach dem All-Star Game kam es dann zum dritten Aufeinandertreffen beider Teams und wieder siegten die Rockets. Obwohl James Harden diesmal fehlte und auf Seiten der Warriors Curry, Durant und Thompson über 20 Punkte erzielten, gewann Houston mit 118-112. Erst im vierten und letzten Spiel, knapp drei Wochen später, konnten sich die Warriors dann durchsetzen. 106-104 siegte Golden State, obwohl Kevin Durant verletzt fehlte.

Die Ergebnisse und Spielverläufe der Duelle der regulären Saison sprechen also minimal für Houston, doch erst der genaue Blick auf beide Teams wird zeigen können, wer warum gewinnen sollte.

Situation Golden State Warriors (1. Platz: 57 Siege – 25 Niederlagen)

Die Situation ist für den amtierenden Meister alles andere als einfach. Obwohl sie als klarer Favorit in ihre Serie gegen die LA Clippers gingen, brauchten sie letzten Endes sechs Spiele und mussten sich während dessen nicht nur eingestehen, dass die einstige Dominanz nicht mehr da ist, sondern es verletzten sich auch noch einige Spieler, so dass die Warriors nicht zu 100% fit sind.

Zunächst begann die Serie allerdings erwartungsgemäß. Obwohl die Clippers sehr stark auftraten, siegten die Warriors in Spiel 1 mit 121-104 und erspielten sich auch in Spiel 2 eine 31 Punkte Führung. Dann stellten sie allerdings das Spielen ein und gaben das Spiel noch aus der Hand. Die Warriors verloren mit 131-135 und machten plötzlich den Eindruck angreifbar zu sein. Nach klaren Siegen in den Spielen 3 und 4, in LA, dachte dann jeder, dass die Warriors die Serie zu Hause doch locker beenden können, doch obwohl Durant 45 Punkte erzielte, verloren sie erneut. Erst in Spiel 6 fiel dann die Entscheidung, Durant legte sogar 50 Punkte auf und Golden State setzte sich mit 4-2 durch.

Leider offenbarte die Serie aber auch die defensiven Probleme der Warriors, fanden sie kein Mittel gegen Lou Williams und Montrezl Harrell. Zudem verletzte sich DeMarcus Cousins in Spiel 2 und wird in den Playoffs nicht mehr spielen können. Da er es war, der beim Sieg in der regulären Saison über die Rockets zum entscheidenden Mann wurde, bleibt abzuwarten, wie Golden State mit seinem Ausfall umgehen wird.

Das wohl größte Problem könnte allerdings sein, dass sowohl Klay Thompson, als auch Steph Curry in Spiel 6 von Runde 1 umknickten und sie laut Coach Kerr fraglich für das erste Spiel gegen die Rockets sind. Beide sagten zwar, dass sie spielen wollen, doch nach Spiel 6 humpelten Beide deutlich sichtbar. Dementsprechend wird umso mehr Last auf den Schultern von Kevin Durant liegen und natürlich auf der Verteidigung der Warriors.

Golden State macht vor der Serie also einen nicht ganz so starken Eindruck wie vor den letztjährigen Conference Finals. Da sie damals schon nur mit Mühe und Not weiterkamen, scheint es in diesem Jahr also noch etwas schwerer zu werden.

Situation Houston Rockets (4. Platz: 53 Siege – 29 Niederlagen)

Während die Warriors zwar selbstbewusst aber durchaus mit Problemen antreten müssen, ist die Situation in Houston etwas anders. Verletzte gibt es derzeit noch nicht und der Hunger scheint nach dem Scheitern im letzten Jahr größer zu sein als bei den Warriors. Dazu waren die Auftritte zum Ende der regulären Saison und vor allem in Playoff-Runde 1 etwas souveräner und die Rockets hinterließen den Eindruck kaum besiegbar zu sein.

Die Utah Jazz waren in Runde 1 das Team, was das zu spüren bekam. Zwei absolut souveräne Auftritte in den ersten beiden Spielen brachten die Rockets schnell mit 2-0 in Führung. In Spiel 3 machten die Jazz es dann zumindest ansatzweise spannend, doch die Rockets siegten auch hier mit 104-101 und sahen bereits wie der sichere Sieger dieser Serie aus.

Utah zog das Tempo in Spiel 4 dann allerdings nochmal an, Houston ließ die letzte Konzentration vermissen und verlor daher die Partie mit 91-107. Im Gegensatz zu Golden State nutzten die Rockets dann ihre Chance in Spiel 5, besiegten die Jazz zu Hause mit 100-93 und standen damit in Runde 2.

Obwohl die Serie der Warriors noch nicht zu Ende war, reisten die Rockets dann nach Golden State, um sich bestmöglich auf die Warriors vorzubereiten. Zwar hatten sie letztlich nur einen Tag mehr Vorbereitungszeit, doch Houston betonte in den letzten Saisons immer wieder, dass sie alles darauf auslegen die Warriors zu entthronen. Die Chancen dazu stehen in diesem Jahr wohl noch etwas besser als letztes Jahr.

Zwar mussten die Rockets einige Ausfälle vor Saisonbeginn verkraften und hatten Probleme zu Beginn der Spielzeit, doch sie trotzten dank eines überragenden James Harden sogar ihren Verletzungen, konnten sich punktuell durch Spieler wie Faried, Rivers, House Jr oder Shumpert verstärken und wurden so von Monat zu Monat immer besser. Vor allem defensiv schafften es die Rockets, sich immer mehr Sicherheit zu erarbeiten.

Nun ist für Houston die Zeit zu Revanche gekommen und vor allem Harden und Paul werden hochmotiviert sein, als Führungsduo der Rockets hauptverantwortlich dafür zu sein, dass der amtierende Meister keinen Three-Peat erreichen kann.

X-Faktor: Andre Iguodala

Natürlich stehen Spieler wie Harden, Paul oder Capela auf Seiten der Rockets und Durant, Curry, Thompson oder Green auf Seiten der Warriors im Mittelpunkt, doch es wird auf die Rollenspieler ankommen, wenn es darum geht, die Serie zu entscheiden. Bei Golden State könnte diese Rolle mal wieder Andre Iguodala zukommen.

Der ehemalige All-Star und Finals MVP von 2015 ist mittlerweile 35 Jahre alt und legt natürlich schon lange nicht mehr die Werte von früher auf. In der regulären Saison stand er gerade mal 23,2 Minuten pro Spiel auf dem Feld, der niedrigste Wert seiner Karriere. Auch der Punkteschnitt war mit 5,7 Punkten so schwach wie nie, doch in Runde 1 spielte er bereits etwas mehr und scorte das erste mal seit 2014-15 wieder zweistellig im Schnitt.

Zudem zeigte sich Iguodala insgesamt sehr fit, war schnell auf den Beinen und konnte einige Fastbreaks mit spektakulären Dunks abschließen. Sicherlich wird er viel Zeit damit verbringen Harden zu verteidigen und die Mega-Death-Line-Up von Golden State als fünfter Spieler komplettieren.

Sollte Iguodala neben seinen All-Star Kollegen auch offensiv ein Faktor werden können und trotz seines hohes Alters defensiv weiter überzeugen, könnte er der entscheidende Faktor sein, denn man darf nicht vergessen, dass er den Warriors in der Playoff-Serie letztes Jahr in den Spielen 4, 5, 6 und 7 fehlte.

Golden State Warriors – Houston Rockets Serien-Tipp

Wer gewinnt nun die Serie zwischen den Warriors und Rockets? So oder so dürfen sich die Fans auf einige spannende Spiele freuen und es ist nicht davon auszugehen, dass eine Mannschaft kurzen Prozess macht. Sicher – sollten Verletzungen schlimmer werden oder hinzu kommen, kann dies die Serie beeinflussen, doch schaut man sich die aktuellen Kader an, gibt es für beide Teams viele Gründe für ein Weiterkommen.

Die Rockets haben den Vorteil fit und hervorragend in Form zu sein. Zudem setzten sie sich in Runde 1 durch, obwohl Harden noch kein Monster-Spiel ablieferte. Natürlich pfeifen die Schiedsrichter etwas anders und die Tatsache, dass er pro Spiel sechs Freiwürfe weniger pro Spiel zugesprochen bekam, sollte nicht unerwähnt bleiben, doch mit 37,4% aus dem Feld und 35% Dreier hat er noch Luft nach oben.

Dazu kommt, dass die Verletzung von Cousins hilfreich sein sollte, hatten sie im letzten Spiel der regulären Saison keine Antwort auf den Big-Man der Warriors. Dass Curry und Thompson außerdem angeschlagen sind spricht auch für die Rockets, die zudem eines der stärksten Offensivteams sind. Da Golden State nicht gut verteidigte, Houston selbst aber defensiv solide agierte, ergeben sich auch hieraus gute Chancen.

Auf der anderen Seite überzeugten die Warriors offensiv gegen die Clippers ebenfalls, vor allem dank Kevin Durant, der in den letzten vier Spielen 38, 33, 45 und 50 Punkte auflegte. Als Team schenkten sie den Clippers pro Spiel 124,5 Punkte ein und waren obwohl Curry insgesamt verhalten spielte, kaum zu stoppen.

Zudem haben die Warriors einen Extra-Gang, den sie einlegen können. Diesen sah man in dieser Saison aber noch nicht oft, so dass zumindest Zweifel erlaubt sein dürfen. Letztlich wurde Golden State aber in den letzten vier Jahren dreimal Meister, konnte sich immer wieder behaupten und auch wenn Kritiker sagen, dass sie von Verletzungen der Gegner profitierten, sind sie trotzdem das beste Team der Liga und für viele Experten solange der Favorit, bis eine Mannschaft sie besiegen kann.

Da man zu guter Letzt niemals das Herz eines Champions unterschätzen darf, sollte der Tipp dann doch auf Golden State gehen. Die Rockets haben sich noch nicht beweisen können und es bleibt letztlich fraglich, wie sie Durant, Curry und stoppen wollen. Es wird ein heißer Kampf, doch am Ende siegt Golden State erneut in sieben Spielen.

Golden State Warriors in 7

 

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